Mittwoch, 01.02.2017

Roger Federer dankt seinem frühen australischen Coach Peter Carter

"Größten Einfluss auf meine Technik"

Roger Federer ist für viele der technisch beste Tennisspieler der Welt. Dafür ist vor allem einer verantwortlich: Federers Jugendcoach, der Australier Peter Carter.

Poesie in Bewegung: Roger Federer beim Aufschlag
© getty
Poesie in Bewegung: Roger Federer beim Aufschlag

Australian-Open-Champ Roger Federer wird für vieles bewundert. Vor allem jedoch beeindruckend: die Leichtigkeit, mit dem ihm alles von der Hand geht, seine Technik. In einem Sport, der - wie jeder weiß, der selbst Tennis spielt - einer der komplexesten und schwierigsten überhaupt ist; ein Sport, in dem Athletik in den vergangenen Jahren immer wichtiger wurde. Federers Langlebigkeit als Tennisspieler ist nicht zuletzt seiner Technik geschuldet, die ihm ein körperschonenderes Spiel ermöglicht als vielen seiner Gegner.

Hierfür ist laut Federer vor allem einer verantwortlich: Peter Carter. Der junge Australier nahm sich früh des "Maestros" an (1991 bis 1995), als dieser beim TC Old Boys in Basel trainierte (außerdem wieder von 1997 bis 2000, als Federer auf die Tour wechselte). "Er hatte den größten Einfluss auf mich, was die Technik angeht, worüber ja viele sprechen", so Federer. "Wenn man über den leichgängigen Stil und Technik spricht... das habe ich später perfektioniert, aber er hat die Grundlage dafür gesetzt. Deshalb war ich auch so glücklich, dass seine Eltern beim Finale dabei waren und mich haben gewinnen sehen. Das bedeutet mir eine Menge".

Peter Carter verstarb kurz vor Federers 21. Geburtstag im August 2002 bei einem Autounfall in Südafrika. Federer lädt die Eltern von Peter Carter jährlich zu den Australian Open ein.

Florian Goosmann

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Florian Goosmann

Florian Goosmann(Redaktion)

Florian Goosmann, seit 2015 bei tennisnet.com. Eigentlich Volljurist, dann aber doch Textchef und stellvertretender Redaktionsleiter bei SWR3 Das Magazin. Außerdem Teilzeit-Tennistrainer und Buchautor ("111 Gründe, Tennis zu lieben"). Mag Darts, Dittsche, David Hasselhoff. Und eine gemütliche Couch - am liebsten eine, von der aus man gut Tennis schauen kann.

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