Freitag, 17.02.2017

Grigor Dimitrov spricht über seine Halbfinalniederlage gegen Rafael Nadal

Grigor Dimitrovs schlaflose Nächte

Es fehlte nicht viel und Grigor Dimitrov hätte bei den Australian Open um seinen ersten Grand-Slam-Titel gespielt. Die dramatische Halbfinalniederlage raubt dem Bulgaren den Schlaf.

Rafael Nadal, Grigor Dimitrov
© getty
Rafael Nadal, Grigor Dimitrov

Für Grigor Dimitrov begann das Tennisjahr 2017 äußerst zufriedenstellend. Der 25-jährige Bulgare gewann in Brisbane und bei seinem Heimturnier in Sofia den Titel. Bei den Australian Open spielte er sich ins Halbfinale vor und stand in einem epischen Match gegen Rafael Nadal ganz dicht vor dem Einzug ins Finale. Dimitrov führte im fünften Satz mit 4:3 und hatte zwei Breakbälle in Folge.

"Es war ein schmerzvolles Match"

Doch Nadal wehrte die Breakbälle aggressiv ab, schnappte sich danach selbst das Break und servierte nach knapp fünf Stunden Spielzeit zum Matchgewinn aus. Die Partie mit der riesengroßen Chance auf sein erstes Grand-Slam-Finale beschäftigt Dimitrov immer noch, wie er nach seinem Auftaktsieg beim ATP-World-Tour-500-Turnier in Rotterdam zugab.

"Es verfolgt mich manchmal in der Nacht. Ich werde nicht lügen, es war ein schmerzvolles Match. Ich habe viel aus dem Match gelernt. Ich habe es so oft in der Wiederholung gesehen und mich gefragt, was ich in diesen Situationen anders hätte machen können. Manchmal schreibe ich meinem Trainer mitten in der Nacht, und ich sagen: ‚Hör zu, ich schaue das Match. Glaubst du, dass ich etwas besser hätte machen können?' Er sagt dann: ‚Schlaf weiter, es ist 3:00 Uhr.' Und ich sage dann: ‚Ja, aber ich träume, dass ich diese Vorhand inside-out schlagen könnte.' Dann schau ich mir das am nächsten Morgen an und stelle fest, dass ich die Vorhand wirklich inside-out schlagen könnte."

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Christian Albrecht Barschel

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Christian Albrecht Barschel

Christian Albrecht Barschel(Redaktion)

Christian Albrecht Barschel, Jahrgang 1980, ist seit 2010 bei tennisnet.com. Schon früh wurde er mit dem Filzballvirus angesteckt. Seine sportliche Heimat ist seit 1989 der Tennisklub Mölln, für den er es dreimal ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Auch wenn er selbst als Konterspieler bekannt ist, bevorzugt er lieber die eleganten Angriffsspielweisen wie die von Stefan Edberg und Roger Federer. Sein Lieblingsturnier sind die Australian Open.

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