Australian Open: Yonex bittet seine Spieler zur Kasse

Wawrinka: „Ich zahle so manche Buße“

Samstag, 21.01.2017 | 17:33 Uhr
Stan Wawrinka
© getty

Stan Wawrinka, Nick Kyrgios & Co. müssen aufpassen, was sie mit ihrem Spielgerät anstellen. Denn Yonex hat als erster Schlägerhersteller eine Klausel in den Verträgen, die das Zerstören von Schlägern mit einer Geldbuße belegt.

Es gibt kaum ein Match, in dem Stan Wawrinka seinen Frust nicht an seinem Spielgerät auslässt. Der Schweizer ist einer Meister darin, wie man einen Schläger schnell und kompromisslos in seine Einzelteile zerlegt. Wawrinkas Schlägerausrüster Yonex sieht solche Ausraster nicht sehr gerne und hat mittlerweile als erster Hersteller durchgegriffen. So soll es in den Verträgen der Yonex-Spieler, neben Wawrinka auch Angelique Kerber, Belinda Bencic, Martina Hingis und Nick Kyrgios, eine Klausel geben, die das Schlägerzerbrechen bestraft.

Wawrinka, der bei den Australian Open darauf angesprochen wurde, erklärte mit einem Schmunzeln. "Klar habe ich das auch so im Vertrag. Ich zahle auch so manche Busse. Aber ich finde das normal - schließlich bekomme ich das Material ja nicht zum Zertrümmern." Wie hoch die Strafen sind, darüber hält sich Yonex bedeckt. "In gewissen Momenten ist da so viel Stress, Anspannung und Frust - da trifft es halt schon mal das Racket", sagte Wawrinka.

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