Branchenprimus Andy Murray gibt sich gegen Sam Querrey keine Blöße

Andy Murray - Der Favorit marschiert

Freitag, 20.01.2017 | 08:24 Uhr
Andy Murray bleibt auf Kurs
© getty

Keine Probleme für die Nummer Eins in der dritten Runde: Andy Murray besiegt den US-Amerikaner Sam Querrey glatt in drei Sätzen und trifft nun auf Mischa Zverev.

Es wäre nicht Andy Murray, würde der Weltranglisten-Erste nicht auch im Zuge eines glatten 6:4, 6:2 und 6:4 gegen Sam Querrey Anlässe finden, mit sich selbst hart ins Gericht zu gehen. Die große Meisterschaft der letzten Monate besteht allerdings darin, dass der Schotte in den wenigen heiklen Momenten sein bestes Tennis spielt, den Ball zum Re-Break zum 2:2 im dritten Satz mit einer Inside-Out-Vorhand gerade noch so auf die Linie setzt. Dass Querrey ihm den Aufschlag dennoch abnimmt, verbucht Murray als kleinen Betriebsunfall. Und holt sich einfach das Service-Game des US-Amerikaners zum 5:4.

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Sam Querrey hat Andy Murray erst einmal geschlagen, 2010 beim Hartplatz-Turnier von Los Angeles, das es mittlerweile gar nicht mehr gibt. Im letzten Sommer hat Querrey in Wimbledon dem unglaublichen Grand-Slam-Run von Novak Djokovic ein Ende gesetzt, gleichzeitig aber auch Murray eine Konzentrationsaufgabe gestellt: Plötzlich war der Lokalmatador derjenige, der den Titel beim prestige-trächtigsten Championat nur verlieren konnte. Murray verlor bekanntlich nicht.

Konzentriert in der Hisense

Djokovic ist schon wieder früh draußen, Murray diesmal auch qua Setzliste der Favorit. Die obere Hälfte des Tableaus ist mit Nishikori, Wawrinka, Tsonga plötzlich um Einiges prominenter besetzt als die untere, zunächst bekommt es der Branchenführer im Achtelfinale mit Mischa Zverev zu tun. Konzentrationsschwächen auf Seiten von Murray sind eher nicht zu befürchten, dafür wird Ivan Lendl Sorge tragen. Gegen Zverev, den Älteren, hat Murray zuletzt 2015 bei den BMW Open in München gespielt, glatt in zwei Sätzen gewonnen.

Anzunehmen ist, dass Andy Murray sein Match gegen Mischa Zverev wieder auf einem der beiden größten Plätze austragen wird. Der Auftritt in der Hisense Arena hat indes nicht an der Ehre des zweifachen Olympia-Siegers gekratzt. Mit den Autogrammjägern hat sich Murray nach dem Match jedenfalls angeregt unterhalten.

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