Tennis

Elina Svitolina - Einige Highlights, viel Luft nach oben

SID
BEIJING, CHINA - OCTOBER 06: Elina Svitolina of Ukraine celebrates her win over Angelique Kerber of Germany during the Women's singles third round match on day six of the 2016 China Open at the China National Tennis Centre on October 6, 2016 in Beij...
© Lintao Zhang

Die Ukrainerin hat das Potenzial, 2017 unter die Top Ten zu kommen.

Elina Svitolina geht das Jahr 2017 gleich wieder stramm an - die Ukrainerin, die sich in der abgelaufenen Saison bei 23 Turnieren um den Siegerpokal beworben hatte (und dabei immerhin bei der Veranstaltung in Kuala Lumpur im Finale gegen Eugenie Bouchard erfolgreich war), beginnt ihre Kampagne in Brisbane, fliegt dann über Sydney zu den Australian Open. Um dort auf jeden Fall ihr Ergebnis von der letzten Ausgabe zu verbessern. Da war die Party schon in Runde zwei gegen Naomi Osaka vorbei, ein Ergebnis, das Svitolina in wenigen Wochen zu verbessern trachtet.

Und warum nicht? Immerhin hat die aktuelle Nummer 14 der Welt 2016 zwei ganz markante Erfolge gefeiert: Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gegen Serena Williams und beim WTA-Turnier in Peking gegen Angelique Kerber. Der kleine Haken daran: Weder hat Svitolina aus Brasilien eine Medaille nach Hause gebracht noch mit dem Schwung aus dem Erfolg gegen Kerber den Turniersieg in der chinesischen Hauptstadt holen.

Zwei Stolpersteine

Denn tatsächlich waren es wiederholt zwei Spielerinnen, die Elina Svitolina den Weg zu noch größeren Erfolgen verstellt haben: Petra Kvitova (in Rio, bei den US Open und zum Saisonabschluss in Zhuhai) und Agnieszka Radwanska (in Peking und dem Finale von New Haven). Zwei Topstars, deren Spielanlage nicht unterschiedlicher ausfallen könnte. Gegen Kvitova fehlt Svitolina (noch) die Widerstandsfähigkeit einer Angelique Kerber, gegen Radwanska die offensiven Möglichkeiten.

Als gerade einmal 22-Jährige liegt auf der anderen Seite eine sonnige Zukunft vor Elina Svitolina. Und an der arbeitet die vierfache Turniersiegerin auf der WTA-Tour akribisch. Die Resultate wird man möglicherweise schon in etwas mehr als drei Wochen sehen können - zumal Svitolina bis zu den Australian Open keine Punkte zu verteidigen hat. In Brisbane war sie 2016 nicht am Start, in Sydney schon in Runde eins gegen Angelique Kerber Schluss.

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