Tennis

Kein Druck auf Juan Martin del Potro

SID
GLASGOW, SCOTLAND - SEPTEMBER 18: (L-R) Mariano Hood, Argentina team captain, Daniel Orsanic, Juan Martin del Potro, Leonardo Mayer, Federico Delbonis and Guido Pella of Argentina celebrate winning the Davis Cup semi final against Great Britain at E...
© Clive Brunskill

Der Davis-Cup-Champion braucht für Auftritte im argentinischen Trikot keine Extra-Motivation.

Von einem gebrochenen Finger abgesehen, kann Juan Martin del Potro sicherlich zufrieden in die kurze Winterpause des Tenniszirkus gehen. Gerade abseits der ATP-Tour hat der Argentinier 2016 Highlights gesetzt, die ihresgleichen suchen: Mitte des Jahres die olympische Silbermedaille in Rio de Janeiro, wo del Potro in Runde eins den Gold-Favoriten Novak Djokovic aus dem Turnier genommen hat. Und vor wenigen Tagen der Triumph im Davis-Cup-Finale in Kroatien, der der aktuellen Nummer 38 der Welt auch bei der Überwindung eines persönlichen, spielerischen Makels half - nämlich ein Match nach 0:2-Satzrückstand noch zu gewinnen. Marin Cilic war bekanntermaßen so frei, del Potro das Comeback zu ermöglichen.

Auftritte für sein Heimatland sind Juan Martin del Potro ein Anliegen, bestätigte auch der Davis-Cup-Kapitän Argentiniens, Daniel Orsanic gegenüber dem US-Sportsender ESPN. „Ich habe Juan Martin niemals dazu gedrängt, Davis Cup zu spielen, weil dazu kein Anlass bestand. Er wollte das einfach immer von sich aus. Er hat sich körperlich besser gefühlt und konstanter gespielt. Bei den Olympischen Spielen hat er mehr Selbstvertrauen gewonnen, und die vielen Matches im Davis Cup haben ihm geholfen.“ Damit nicht genug der guten Nachrichten für del Potro: Dieser Tage wurde auch bekannt, dass sein Ausrüster den Vertrag mit dem US-Open-Champion von 2009 bis 2020 verlängert hat.

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