Tennis

Tony Roche hat den Maestro auf dem Zettel - und auch Alexander Zverev

Von Jens Huiber
© getty

Der Ex-Coach von Roger Federer und Ivan Lendl blickt auf 2017 voraus.

Spielerisch war Tony Roche eindeutig ein Mann des 20. Jahrhunderts, mit seinem Erfolg bei den French Open 1966 als Höhepunkt einer langen, bemerkenswerten Karriere. Als Coach hat er sich sowohl vor als auch nach der Jahrtausendwende einen Namen gemacht: Schließlich unterstützte der Australier Ivan Lendls (letztlich erfolgloses) Streben nach einem Titel in Wimbledon, mit Roger Federer, den er bis 2007 betreute, war Roche deutlich erfolgreicher. Und dem Maestro traut er auch weiterhin große Sprünge zu. "Roger kann noch zwei, drei Jahre weitermachen und eine treibende Kraft im Welttennis sein, wenn er verletzungsfrei bleibt", erklärte Roche gegenüber der indischen Tageszeitung The Telegraph . "Es gibt keinen Grund, warum er nicht erfolgreich sein sollte."

Dass es gleich zu Beginn der kommenden Saison für den ganz großen Coup reicht, das hält aber auch Tony Roche für eher unwahrscheinlich. "Andy Murray hat sein Spiel auf ein ganz neues Niveua gehoben, wenn man sieht, wie er im Moment spielt. Er hat die zweite Hälfte des Jahres dominiert, während Novak Djokovic das in der ersten getan hat. Murray ist also der Spieler, der in Form ist. Novak muss darum kämpfen, wieder in Form zu kommen." Federer und Rafael Nadal könne er schwer einschätzen, auf einige jüngere Spieler hält Roche indes große Dinge. "Die jungen Spieler wie Nick Kyrgios und Alexander Zverev und auch Milos Raonic können im kommenden Jahr sehr gut aussehen. Aber es hängt alles davon ab, ob diese Spieler Verletzungen vermeiden können."

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