Tennis

Der Kyrgios-Flüsterer

SID
LAS VEGAS, NV - OCTOBER 10: Tennis player Mark Philippoussis arrives at the World TeamTennis Smash Hits charity tennis event benefiting the Elton John AIDS Foundation at Caesars Palace on October 10, 2016 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Ethan Mille...
© Ethan Miller

Mark Philippoussis würde Nick Kyrgios gerne als Mentor zur Seite stehen, um dessen Karriere positiv zu beeinflussen.

Der Glaube in die Fähigkeiten von Nick Kyrgios ist groß. Sogar so groß, dass Mark Philippoussis seinem australischen Landsmann den Triumph bei den Australian Open zutraut . In Melbourne wird der Weltranglisten-13. voraussichtlich weiterhin auf einen Trainer in seiner Box verzichten. Es sei denn: Kyrgios würde an die Tür des früheren Wimbledonfinalisten klopfen. "Ich bin nicht dazu da, um ihm zu sagen, was er richtig oder falsch macht", sagte Philippoussis der "Australian Associated Press". Das ändere jedoch nichts daran, dass er gerne mit dem 21-Jährigen zusammenarbeiten würde, sollte dieser offen dafür sein.

Es sei wichtig, "dass Nick ein gutes Team um sich hat - niemand der ihm sagt: ‚Nein, nein, nein.'" Verbote würden genau das Gegenteil bewirken, ein rebellisches Verhalten fördern, welches Philippoussis in jungen Jahren ebenso ausgelebt habe: "Ich war als Teenager und mit Anfang 20 genauso. Wenn mich jemand attackierte, habe ich es persönlich genommen." Diese vergleichbaren Wesenszüge seien eine gute Grundlage, um Kyrgios positiv zu beeinflussen: "Es ist wichtig, ihm zuzuhören. Nicht mit dem Finger auf ihn zu zeigen, sondern mit ihm zu reden." Der zweifache Grand-Slam-Finalist ist davon überzeugt, dass Kyrgios momentan glaubt, alles habe sich gegen ihn verschworen. Diese Abwehrhaltung will der 40-Jährige zu mehr Gelassenheit verändern. Ab dem 10. Januar tritt das Duo bei der World Tennis Challenge, einer dreitägigen Exhibition in Adelaide, an. Möglicherweise legen die Seelenverwandten schon dort den Grundstein für eine berufliche Symbiose.

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