Kyrgios über Psychostunde: "Das tat gut"

SID
Montag, 12.12.2016 | 12:24 Uhr
Nick Kyrgios
© (c) Twitter

Der 21-jährige Australier zog positive Lehren aus seiner dreiwöchigen Sperre und hat wohl bald einen neuen Coach...

Lange war unklar, ob sich Nick Kyrgios wirklich "auf die Couch legt". Das Pendel schlug aus zwischen "eher nicht" und der Absichtserklärung: "Ich werde meine freie Zeit nutzen, um auf und abseits des Courts an mir zu arbeiten." Letzteres hat das australische "Enfant terrible" offenbar in die Tat umgesetzt. Nach seinem " Lustlos-Eklat " gegen Mischa Zverev beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai war Kyrgios für drei Wochen von der ATP gesperrt worden - mit der Auflage, einen Sportpsychologen aufzusuchen.

Dem ist der 21-Jährige nachgekommen: "Ich habe das gemacht und es hat mir gut getan", bestätigte der Weltranglisten-13. gegenüber "Fox Sports". Es sei die Erkenntnis gereift, die Dinge nun entspannter zu betrachten und mehr Zeit mit den Liebsten zu verbringen. "Ich habe die Sperre genutzt, um über alles nachzudenken und zu analysieren, worin ich besser werden muss", merkte Kyrgios an. Sportlich hatte er 2016 nichts zu beanstanden. Drei ATP-Titel sowie der Verbleib in der Weltgruppe mit Australiens Davis-Cup-Team haben für ein "spaßiges Jahr" gesorgt.

"Vielleicht klappt es" mit Trainer Mark Philippoussis

In der kommenden Saison soll der Aufwärtstrend fortgesetzt werden, jedoch nicht um jeden Preis: "Der Fokus liegt nicht auf dem Ranking, ich möchte gesund bleiben und viele Turniere spielen." Dorthin könnte Kyrgios bald mit neuer Begleitung reisen. Mark Philippoussis, der sich neulich selbst als Mentor ins Gespräch gebracht hatte , ist ein heißer Kandidat für den vakanten Trainerposten im Team der australischen Nummer eins. "Mark ist ein super Typ, er war immer für mich da - vielleicht klappt es", so Kyrgios, der seinem potenziellen Coach im Finale der International Premier Tennis League (IPTL) das Nachsehen ließ . Dass aus Gegnern demnächst Partner werden, ist also durchaus möglich.

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