US Open

Kein Baseball für Rudi Molleker

SID
Freitag, 02.09.2016 | 21:31 Uhr
Rudolf Molleker, BS, Australian Open 2016 Tennis - Australian Open 2016 - Grand Slam ITF / ATP / WTA - Melbourne Park - Melbourne - Victoria - Australia - 23 January 2016.
© Juergen Hasenkopf
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Die deutsche Nachwuchshoffnung konzentriert sich ganz auf seine sportlichen Ziele.

Von Jens Huiber aus New York City

Am Donnerstag hat es erstmals geregnet in der US-Open-Turnierwoche 2016, am Freitag weht eine angenehme Brise über das BJK National Tennis Center. Wer an diesem Tag anreist, fühlt sich an den europäischen Spätsommer erinnert, nicht an die drückende Schwüle, die vor wenigen Tagen noch wie Blei auf New York City gelegen hat. Rudi Molleker , 15-jähriger Hoffnungsträger für den Junioren-Wettbewerb, kennt die klimatischen Bedingungen bestens, er ist mit seinem Coach, Davis-Cup-Chef Michael Kohlmann, frühzeitig angereist.

Die Wettbewerbsspiele für Molleker beginnen am Sonntag, es ist das erste "richtige" Grand-Slam-Turnier für den Rechtshänder, wie Kohlmann ausführt. In Australien zu Beginn des Jahres war der Molleker als Lucky Loser in das Hauptfeld gerutscht, dort gleich in Runde eins an die Nummer zwei des Turniers, den Serben Miomir Kecmanovic, geraten. Ein Schicksal, das ihm auch in New York drohen könnte, die ITF führt Molleker an Position 33 der Weltrangliste, eine Setzung ist somit ausgeschlossen.

Illustre Trainingspartner

Die Tage in New York hat Rudi Molleker produktiv genutzt, drei tägliche Tennis-Einheiten ist der in der Ukraine geborene Neu-Münchner aus seinem Trainingsalltag gewohnt. Ricardas Berankis, Janko Tipsarevic, gemeinsam mit Coach Kohlmann tastet sich Molleker an die Weltklasse heran, die Weltklasse der Erwachsenen, wohlgemerkt. Vater Roman weicht nicht von der Seite seines Sohnes - der sich auch aktiv weiterbildet. Rudi beobachtet Alexander Zverev und Daniel Brands bei ihrem Erstrunden-Match, zeigt sich auch beim Doppel von Dominic Thiem .

Mit Brands hat Molleker vor Ort ebenfalls trainiert, der Tennissport bestimmt eindeutig seinen Tagesablauf. Für landestypische Zerstreuungsaktivitäten bleibt da zwar Zeit, aber keine Muße: Dem Vorschlag vom Coach wie auch vom Vater, sich doch gemeinsam ein Baseball-Spiel der New York Mets anzusehen, verweigert sich Rudi standhaft. Dann doch lieber noch mehr Tennis auf der Anlage - aktiv wie passiv.

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