Tennis

Nächste Absage – Auch Lleyton Hewitt nicht in Rio dabei

SID
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 03: Llewton Hewitt captain of Australia looks on during a practice session after the official draw ahead of the Davis Cup Tie between Australia and the United States at Kooyong on March 3, 2016 in Melbourne, Australia. ...
© Robert Prezioso

Der zweifache Grand-Slam-Sieger wird das australische Team nicht in Brasilien anführen, etwa weil ihm eine Wildcard fürs Doppel versagt wurde?

Das australische Olympiateam muss auf eine weitere Führungspersönlichkeit verzichten. Lleyton Hewitt wird nicht als Team-Coach der „Aussies“ nach Rio de Janeiro reisen. Die frühere Nummer eins der Welt wird in seiner Rolle als Anführer des Herrenaufgebots durch Mark Draper ersetzt, wie das nationale Olympiakomitee „des fünften Kontinents“ bestätigte. Laut der australische Presseagentur AAP seien „persönliche Gründe“ ausschlaggebend für Hewitts Entscheidung. Der 35-Jährige hatte zuvor Interesse bekundet, mit einer Wildcard am olympischen Doppel-Wettbewerb teilzunehmen. Gemeinsam mit John Peers wollte „Rusty“ seinen Traum von Edelmetall verwirklichen, erhielt aber eine Absage. Zuletzt meldete sich der Wimbledon-Sieger von 2002 eindrucksvoll auf dem „Heiligen Rasen“ zurück, wo er Dank einer Wildcard im Doppel antrat und an der Seite von Jordan Thompson einen sensationellen Erstrundensieg feiern konnte .

Mit seinem Olympia-Verzicht schließt sich Hewitt Nick Kyrgios und Bernard Tomic an, die ebenfalls nicht die grün-goldenen Farben in Rio vertreten werden. Während Tomic den engen Terminkalender als Grund angab und lieber beim ATP-World-Tour-250-Turnier in Los Cabos (Mexiko; parallel zum Olympia-Turnier) antritt, verzichtete Kyrgios nach wochenlangen Querelen mit Kitty Chiller auf die „Spiele“. Australiens Chef de Mission nannte sein Benehmen „entsetzlich“, woraufhin der 21-Jährige von „unberechtigten Attacken“ sprach . Unstimmigkeiten, die auch Hewitt beeinflusst haben könnten. Anstelle des dreifachen Olympioniken und der fehlenden Spitzenspieler werden Thanasi Kokkinakis , John Millman und die Doppelspezialisten John Peers und Chris Guccione ab dem 6. August für Australien um Medaillen kämpfen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung