Olympia

Den „Maestro“ mit Leistung überzeugt

SID
Montag, 15.02.2016 | 11:52 Uhr
during day one of the 2015 Brisbane International at Pat Rafter Arena on January 4, 2015 in Brisbane, Australia.
© (c) Getty Images
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Martina Hingis hat sich das olympische Mixed mit Roger Federer redlich verdient.

Mal angenommen, Martina Hingis fragte in eine Runde ausgewählter ATP-Profis, wer mit ihr denn bei einem Grand-Slam-Turnier das gemischte Doppel angehen wollte - es wäre von tumultartigen Szenen auszugehen, schließlich bringt die ehemalige Weltranglisten-Erste im Einzel neben ihrer gewinnenden Persönlichkeit auch die Empfehlung einer nunmehr 40 Spiele andauernden Siegesserie im Doppel auf der WTA-Tour mit in die Verlosung. Reduziert man indes das verfügbare Männer-Tableau auf die eidgenössische Phalanx, stünden lediglich Stan Wawrinka und Roger Federer als aussichtsreiche Kandidaten zur Auswahl.

Genau so sieht es aber die olympische Spielordnung vor, transnationale Teams sind im Sommer 2016 in Rio de Janeiro selbstredend nicht zugelassen. Und also hat sich Martina Hingis dem "Maestro" höchstselbst versprochen, oder umgekehrt, je nach Sichtweise. "Ich habe zehn Monate gewartet", wird Hingis auf der Homepage der WTA zitiert. "Und nachdem ich mit Sania viel gewonnen habe, wieder Nummer eins geworden bin und drei Mixed-Doppeltitel geholt habe, habe ich schon gehofft, dass Roger dies überzeugen würde."

Drei Einsätze für "King Roger"?

Gleichzeitig könnte die Schweiz um einen Medaillen-Kandidaten umfallen: Nicht ausgeschlossen nämlich, dass das olympische Sieger-Gespann von Peking 2008, Wawrinka und Federer, auf einen Start in der Doppelkonkurrenz verzichtet. Beide Spieler können sich im Einzelbewerb gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen, ob sich Federer zu einem Dreifach-Start durchringen kann, wird sicherlich auch mit dem Verlauf seines Comebacks nach der Knieoperation nach den Australian Open zusammenhängen.

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