Maria Sharapova darf doch nach Rio

SID
Samstag, 06.02.2016 | 08:23 Uhr
© GEPA pictures/ Matthias Hauer
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Auch ohne Einsatz im Fed Cup erhält die Russin die Chance, bei den Olympischen Spielen am Zuckerhut dabei zu sein.

Wie der Tennisweltverband ITF nun mitteilte, reiche Maria Sharapova die Nominierung für das Fed-Cup-Match dieses Wochenende gegen die Niederlande. Damit erfülle die Nummer sechs der Welt die Kriterien für ihre Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (Brasilien). Unklar war bisher, ob die 28-Jährige tatsächlich zum Schläger greifen und aktiv ins Geschehen eingreifen müsse. Ein Sprecher des Verbandes bestätigte nun, dass eine Spielerin nicht zwangsläufig ein Match bestreiten müsse. Die ITF-Regularien halten fest, dass eine Teilnahme an den Olympischen Wettbewerben nur dann gestattet sei, wenn eine Spielerin in den beiden Jahren vor Olympia mindestens dreimal für Ihr Land beim Fed Cup dabei war. Sharapova kam bisher lediglich auf zwei Einsätze, die aus dem Viertelfinale sowie dem Finale 2015 gegen Polen und Tschechien resultierten.

Sharapova im Doppel gefragt

Die Silbermedaillen-Gewinnerin von London 2012 hatte nach ihrer Niederlage gegen Serena Williams im Viertelfinale der Australian Open angekündigt, sich vornehmlich um die Genesung ihrer Unterarmverletzung kümmern zu wollen und sei nicht sicher, ob sie tatsächlich bei der Fed-Cup-Erstrundenpartie gegen Holland ein Match bestreiten würde.

Am Freitag wurde die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin von Team-Chefin Anastasia Myskina für das möglicherweise entscheidende Doppel am Sonntag an der Seite der 18-jährigen Daria Kasatkina nominiert. Für die Einzel stehen auf russischer Seite Ekaterina Makarova und Svetlana Kuznetsova auf dem Tableau. Ihre Gegnerinnen im Olympia-Stadion in Moskau werden Kiki Bertens und Richel Hogenkamp sein. "Unser Team ist stark und für beide ist es möglich, ihre Matches zu gewinnen", sagte Sharapova am Rande der Nominierung und schürte in diesem Kontext die Hoffnung, auch in Zukunft für ihre Nation in den Ring zu steigen. "Ich weiß zwar nicht, wie lange ich noch Tennis spielen kann, aber ich werde definitiv weiter für mein Land antreten."

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