ATP Dubai

Stan Wawrinka siegt ohne viel Drama gegen Nick Kyrgios

SID
Freitag, 26.02.2016 | 12:55 Uhr
Stan Wawrinka - ATP Dubai 2016
© (c) Getty Images
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Der 30-jährige Schweizer erreicht mit einem Aufgabe-Sieg zum ersten Mal das Finale beim ATP-Turnier in Dubai.

Von Jörg Allmeroth aus Dubai

Vielleicht musste dieser großangekündigte „Gift-Gipfel“ von Dubai ja so enden, und zwar genau so wie das Skandalspiel vor gut einem halben Jahr in der zweiten Runde von Montreal aufgehört hatte. Damals, nach den Verbalinjurien von Nick Kyrgios gegen Stan Wawrinka, marschierte Wawrinka bei einem 0:4-Rückstand im dritten Satz ans Netz und teilte mit, er könne wegen Rückenproblemen nicht weiterspielen. An diesem Freitagabend am Arabischen Golf nahm Wawrinka zumindest ergebnistechnisch Revanche – und auch wieder nicht. Denn auch in dieser Partie wurde kein Matchball verwandelt. Kyrgios, die geläuterte Skandalnudel, schritt beim 4:6- und 0:3-Defizit ans Netz und gab auf – weswegen wohl, natürlich wegen Rückenschmerzen. Im Finale trifft Wawrinka auf Marcos Baghdatis, der sich gegen Feliciano Lopez mit 3:6, 7:6 (1), 6:1 durchsetzte.

„Ich wollte unbedingt ins Endspiel, ich wollte besseres Tennis spielen – und das habe ich beides geschafft“, gab Sieger Wawrinka anschließend zu Protokoll, darüber hinwegsehend, dass das Match über weite Strecken schon kein richtiges Match mehr gewesen war. Denn bereits im ersten Satz hatte sich der Australier am maladen Rücken behandeln lassen, selbst in der Viertelfinal-Partie hatte der zuletzt vielbeschäftigte Kyrgios einen Physiotherapeuten auf den Centre Court rufen lassen. Wawrinka erreichte erstmals das Finale in Dubai, ein bemerkenswerter Erfolg nach den schwachen Auftaktrunden des Eidgenossen, der auf eigene Faust in Dubai unterwegs ist – auch ohne Trainer Magnus Norman. „Manchmal ist es auch gut, nur auf sich selbst gestellt zu sein“, sagte Wawrinka, „ich war heute sehr konzentriert, spürte keine besondere Spannung.“

„Ich fühle mich im Moment total beschissen“

Die Malaise für die Turnierveranstalter der Dubai Duty Free Tennis Championships ging allerdings in die nächste Runde: Nach einem verkorksten Damenturnier hatte am Donnerstag Pokalfavorit Novak Djokovic wegen einer Augeninfektion in seiner Partie gegen den Spanier Feliciano Lopez zurückziehen müssen, nun ereilte auch Kyrgios im ersten Halbfinale der Verletzungs-Knockout. Hinzu kam, dass Heim-Spieler und Wahl-Emirati Roger Federer wegen seiner Meniskusblessur schon vor den ersten Ballwechseln seinen Rückzug verkündet hatte. Mit versteinerten Gesichtern wanderten Dubai-Duty-Free-Vizepräsident Colm McLaughlin und Turnierdirektor Salah Tahlak nach der Aufgabe von Kyrgios daher vom Centre Court, McLaughlin hatte zuvor gerade noch eine Delegation von Sportfunktionären aus den Emiraten und Gäste aus der Fürstenfamilie begrüßt.

Kyrgios rackerte sich im ersten Satz zwar leidlich ab, doch es war früh zu erkennen, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. So kamen denn auch in der Partie kaum bemerkenswerte Ballwechsel zustande, meist resultierten die Punktgewinne aus mehr oder minder schweren Fehlern des Gegners. Kyrgios machte zwar noch einen 1:4-Rückstand im ersten Satz wett, doch danach hatte er keine Substanz und Energie mehr, verlor die nächsten fünf Spiele – und warf dann das Handtuch. Vielleicht auch mit Blick auf das übernächste Wochenende, die Davis-Cup-Partie gegen die USA. Dort wird der ganze Kyrgios daheim gebraucht und nicht ein restlos erschöpfter, womöglich schwerer verletzter Spieler. „Ich werde sofort heimfliegen und sehen, was geht“, sagte Kyrgios, „ich fühle mich im Moment total beschissen. Ich habe mir noch irgendwie eine Virusinfektion eingefangen. Die ganze Woche war ein einziger Kampf gegen alle möglichen Probleme.“

Hier die Ergebnisse aus Dubai: Einzel , Doppel , Einzel-Qualifikation , Doppel-Qualifikation .

Hier der Spielplan.

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