Tennis

Katharina Gerlach – „Einfach geil auf den Sport sein“

SID
© (c) imago/Zink (imago sportfotodienst)

Katharina Gerlach vom Porsche Talent Team Deutschland stellt sich den Fragen von tennisnet.com.

Im Porsche Talent Team Deutschland werden seit 2012 mit Erfolg die besten deutschen Nachwuchsspielerinnen gefördert. Zum aktuellen Team gehören Carina Witthöft , Anna-Lena Friedsam , Antonia Lottner , Katharina Hobgarski , Lena Rüffer und Katharina Gerlach. tennisnet.com stellt die talentierten Damen näher vor.

Katharina Gerlach

Geburtsdatum: 19. Februar 1998 in Essen

Aktuelle Ranglisten-Position: Platz 893

Höchste Ranglisten-Position: Platz 694

Größte Erfolge: Finale ITF-Turnier Wien, Qualifikations-Sieg beim WTA-Turnier in Nürnberg

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Zielstrebig, ehrlich, emotional und manchmal ziemlich stur. ;-)

Wie sieht Ihre Unterstützung im Porsche Talent Team Deutschland konkret aus?

Die Unterstützung des Porsche Talent Teams Deutschland ist eine sehr große Hilfe, ohne die Vieles nicht möglich wäre. Die Förderung erlaubt es uns, an Lehrgängen teilzunehmen. Dort erhält man immer wieder neue Anreize und bekommt neuen Input und kann so das Training zuhause perfektionieren. Zudem wird es uns ermöglicht, unter Betreuung Turnierreisen zu bestreiten, was im Tennis von fundamentaler Wichtigkeit ist, da man ständig ein direktes Feedback erhält und an den jeweiligen Dingen besser arbeiten kann.

Haben Sie viel Kontakt zu anderen Spielerinnen aus dem Porsche Talent Team Deutschland?

Ja, besonders zu den Spielerinnen der eigenen Altersgruppe besteht ein guter Kontakt und man tauscht sich ständig aus.

Was war Ihr bislang schönster Moment in Ihrer Tenniskarriere?

Wie im Leben sind auch im Tennis die unerwarteten Momente die schönsten. Als ich 2014 beim Nürnberger Versicherungscup – meinem ersten WTA-Turnier – eine Qualifikationsrunde gewinnen konnte, war das eine tolle Erfahrung.

Welches ist Ihr Lieblingsturnier in Deutschland? Und warum?

Die Deutschen Meisterschaften! Das Turnier hat einfach Tradition und ich erinnere mich immer wieder gerne an die einzelnen Jahre zurück.

Welche Spielerin(nen) ist/sind Ihr Vorbild?

Stefanie Graf und Carla Suarez Navarro.

Was würden Sie machen, wenn Sie nicht das Ziel Tennisprofi gehabt hätten?

Hoffentlich etwas, das mich genauso erfüllt wie das Tennisspielen. ;)

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bestenfalls immer noch auf dem Tennisplatz, mit viel Spaß und möglichst guten Leistungen.

Was war der beste Rat, den Sie bislang in Sachen Tennis bekommen haben?

Mein Trainer sagte mir einmal: „Weniger ist manchmal mehr!“ Als Spieler ist das teilweise schwer zu akzeptieren, da man sich stetig verbessern möchte, und das möglichst schnell. Jedoch ist es besser, kurz und intensiv zu trainieren, als stundenlang mit halber Kraft.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Ich denke, dass es für jeden Menschen elementar wichtig ist, einen Ort oder Menschen um sich herum zu haben, bei dem man sich geborgen fühlt und auch mal abschalten kann.

Welche Musik hören Sie gerade?

Evanescence und Five Fingers Death Punch.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Psychothriller.

Welchen Film schauen Sie gerade?

The Green Mile.

Bei welchem Sport im Fernsehen schalten Sie ab?

Ich bin nicht in der Lage, mir Sport im Fernsehen anzusehen – da möchte ich immer direkt mitmachen! ;-)

Was muss man Ihrer Meinung nach mitbringen, um erfolgreich im Tennis zu sein, im Spitzensport generell?

Man braucht einen guten Kopf, man muss ständig neue Situationen bewältigen und Entscheidungen treffen, auf und neben dem Platz. Noch wichtiger ist jedoch, dass man einfach „geil“ auf den Sport ist! Man muss es lieben, jeden Tag aufs Neue an seine Grenzen zu gehen und sich zu quälen, anders geht es nicht.

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