NHL: Stanley Cup Playoffs Preview

Draisaitl und Co. machen Jagd auf den Champ

Von Robert Arndt
Mittwoch, 12.04.2017 | 09:57 Uhr
Advertisement
NBA
Warriors @ Thunder
NFL
Vikings @ Lions
NHL
Penguins @ Bruins
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
NBA
Pelicans @ Warriors
NFL
RedZone -
Week 12
NHL
Canucks @ Rangers
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NFL
Packers @ Steelers
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NFL
Redskins @ Cowboys
NHL
Maple Leafs @ Oilers
NBA
Timberwolves @ Thunder
NBA
Clippers @ Mavericks
NFL
RedZone -
Week 13
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NFL
Eagles @ Seahawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
NFL
Steelers @ Bengals
NBA
Wizards @ Trail Blazers

Die Jagd auf die Pittsburgh Penguins ist eröffnet. Nach der Flaute im vergangenen Jahr greifen auch einige kanadische Teams nach dem Stanley Cup. Auch Leon Draisaitl, Philipp Grubauer und Tom Kühnhackl rechnen sich für die Playoffs einiges aus. SPOX schaut dabei zunächst auf die Matchups der ersten Runde.

Eastern Conference

Washington Capitals (M1) - Toronto Maple Leafs (WC)

Direktes Duell: 2:4, 6:5 (OT), 4:1

Ausgangslage: Zum zweiten Mal in Serie haben die Caps die meisten Punkte aller Teams geholt. Die President's Trophy gibt's als Belohnung wieder obendrauf. Seit dem Lockout hat kein Team in einer Spanne von zwei Jahren mehr Spiele gewonnen als die Caps (111). Groß gefeiert wird in der Hauptstadt allerdings nicht. Einzig und allein der Stanley Cup zählt. Nach zahlreichen Enttäuschungen in der Postseason ist es vielleicht die letzte Chance für lange Zeit für Alex Ovechkin und die Capitals.

Die Voraussetzungen dafür sind gut. Der Kader ist unglaublich ausgeglichen und tief besetzt. Fast alle Spieler strahlen Torgefahr aus. Die Abhängigkeit von Ovechkin und Nicklas Bäckström ist nicht mehr so gravierend. Zudem ist das Team von Mike Trotz defensiv gut aufgestellt, auch dank starken Leistungen von Goalie Braden Holtby, weswegen Backup Philipp Grubauer wenig Eiszeit sieht.

Washington Capitals: Jetzt oder nie!

Die Leafs haben ihr großes Ziel dagegen schon erreicht. Nach Jahren voller Enttäuschungen ist das Mitglied der Original Six wieder in der Postseason dabei. Erstmals seit 2004 gelang dies in einer 82-Spiele-Saison. Das extrem junge Team spielte sich dabei mit großem Offensiv-Drang zurück in die Herzen der Fans. Somit ist jedes Spiel in den Playoffs ein Bonus sowie eine wichtige Erfahrung für die kommenden Jahre.

Players to watch: Denn bei Toronto drehte sich diese Saison alles um deren Rookies. An der Spitze stand dabei natürlich Auston Matthews, der in seiner Premieren-Saison gleich 40 Tore erzielen konnte. Verteidiger Mitch Marner steuerte weitere 42 Assists hinzu. Beide Marken sind Rekorde für die so stolze Franchise.

Auston Matthews: Ein Wüstenjunge als Heilsbringer

Bei den Caps werden viele Augen auf Evgeny Kuznetsov gerichtet sein. Der Center der zweiten Reihe enttäuschte letztes Jahr in den Playoffs (nur 4 Assists), nachdem er in der Hauptrunde noch Topscorer war. Die Hauptstadt erwartet deutlich mehr Input in diesem Jahr vom Russen. Mit Kevin Shattenkirk holte Washington zur Trading-Deadline aus St. Louis einen weiteren Verteidiger. Vor allem seine Qualitäten im Powerplay könnten im Zusammenspiel mit Ovechkin von großer Bedeutung sein.

Prognose: Die Caps sind heiß und werden gleich in der ersten Serie ein Statement setzen wollen. Torontos Verteidigung wird mit gegen eine der besten Ofenses der Liga große Probleme haben. Dazu sind die Leafs noch zu grün hinter den Ohren. Capitals in 5.

Pittsburgh Penguins (M2) - Columbus Blue Jackets (M3)

Direktes Duell: 1:7, 4:3 (OT), 1:2 (OT), 4:1

Ausgangslage: Der Champion hinkte über die Ziellinie der Regular Season. Zahlreiche Verletzungen im März machten den Pens das Leben schwer. Vor allem die Verteidigungsreihen waren arg ausgedünnt. Ende des Monats setzte es so vier Pleiten am Stück, wodurch die Caps im Rennen um den Topseed enteilten. Kris Letang wird gar sechs Monate ausfallen und ist ein riesiger Verlust für die Pens.

Auch die Verletzung von Center Evgenj Malkin macht dem amtierenden Champion zu schaffen. Die Tormaschine Pittsburgh geriet merklich ins Stocken. Ist er allerdings fit, ist mit den Pens auch in dieser Saison zu rechnen. Auch weil der Kader weitgehend zusammengehalten wurde und mit Mark Streit ein weiterer guter Defender geholt wurde, sollte auch dieses Jahr Pittsburgh schwer zu schlagen sein.

Gegner wird der Aufsteiger der Saison sein. Die Blue Jackets waren im Jahr zuvor noch das schlechteste Team der Metro, in dieser Spielzeit kann die Franchise aus Ohio als ernsthafter Contender genannt werden. Wer auf den Roster blickt, wird merken, dass kein großer Star im Roster zu finden ist. Stattdessen ist die Unberechenbarkeit der Jackets ihr großes Plus. Columbus hat gleich elf Spieler, die mindestens zehn Tore erzielt haben. Gleichzeitig hat die Defense schwer angezogen und so kassierten die Blue Jackets fast 100 Tore weniger als in der Vorsaison.

Players to watch: Wenn Columbus einen großen Trumpf hat, dann ist es ihr russischer Keeper. Sergej Bobrovsky spielt erneut eine überragende Saison und war ein großer Grund für den Umschwung in Ohio. Mit 93,3 Prozent abgewehrten Schüssen (Ligabestwert) ist er ein heißer Anwärter auf die Vezina Trophy. Ebenfalls essentiell war Zach Welenski, der wegen einer Schulterverletzung noch fraglich ist. Der Verteidiger, der im Schatten von Matthews und Patrick Laine ebenfalls eine starke Rookie-Saison spielte. Vor allem das Umschaltspiel der Blue Jackets funktioniert großartig, wenn der Youngster auf dem Eis steht.

Bei den Pens steht und fällt natürlich vieles mit Sidney Crosby. Der Superstar lieferte eine weitere bärenstarke Spielzeit ab 44 Tore sind die zweitbeste Ausbeute seiner Karriere und brachte ihm zudem die Rocket Richard Trophy ein. Davon ist Tom Kühnhackl natürlich ein ganzes Stück entfernt. Der 25-Jährige ist aber inzwischen wieder regelmäßig dabei und wird zumeist mit der vierten Reihe eingesetzt. In 57 Spielen kam der Landshuter auf 16 Punkte (4 Tore, 12 Assists).

Prognose: Es ist wohl die beste Serie der ersten Runde mit zwei Teams, welche beide mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Zwar haben die Jackets in Bobrovsky wohl den besseren Goalie, doch am Ende könnte sich die größere Erfahrung des Champions durchsetzen. Penguins in 7.

Seite 1: Capitals vs. Maple Leafs, Penguins vs. Blue Jackets

Seite 2: Canadiens vs. Rangers, Senators vs. Bruins

Seite 3: Blackhawks vs. Predators, Wild vs. Blues

Seite 4: Ducks vs. Flames, Oilers vs. Sharks

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung