Pens erzwingen siebtes Spiel

SID
Mittwoch, 25.05.2016 | 08:17 Uhr
Matt Murray ist mit 22 Jahren bereits ein großer Rückhalt bei den Pittsburgh Penguins
© getty
Advertisement
NFL
Texans @ Jaguars
NFL
RedZone -
Week 15
NBA
Kings @ Raptors
NFL
Jets @ Saints (DELAYED)
NHL
Blues @ Jets
NFL
Cowboys @ Raiders
NHL
Kings @ Flyers
NFL
Falcons @ Buccaneers
NBA
Warriors @ Lakers
NHL
Hurricanes @ Maple Leafs
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
NHL
Jets @ Islanders
NFL
Colts @ Ravens
NHL
Maple Leafs @ Rangers
NBA
Mavericks @ Hawks
NFL
Vikings @ Packers
NFL
RedZone -
Week 16
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NFL
Steelers @ Texans
NBA
Wizards @ Celtics
NFL
Raiders @ Eagles
NBA
Jazz @ Nuggets
NBA
Raptors @ Thunder
NHL
Canadiens @ Lightning
NBA
Rockets @ Celtics
NBA
Rockets @ Wizards

Durch eine starke Teamleistung und einen hervorragend aufgelegten Matt Murray haben die Pittsburgh Penguins ein mögliches Aus gegen die Tampa Bay Lightning abwenden können und ein finales Spiel (3-3) erzwungen. Mit 5:2 ging der Sieg in der Fremde an die Pens.

Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins 2:5 - Serie: 3-3 BOXSCORE

28 Saves mit 22 Jahren in Spiel 6 der Conference Finals und ein 5:2-Sieg über Gegner Tampa Bay Lightning: Matt Murray lebt derzeit den 'Kanadischen Traum'. "Er lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen", zeigte sich Penguins-Coach Mike Sullivan stark beeindruckt, nachdem er den Rookie wieder zurück in den Kasten befördert hatte.

"Wenn er ein Tor kassiert macht er einfach weiter ... normalerweise braucht es Jahre, um sich dieses Selbstbewusstsein anzueignen, aber in solch jungen Jahren so aufzutreten ist der Wahnsinn. Ich bin einfach nur begeistert - von ihm als Goalie und als Mensch." Entsprechend fiel das Interview von Murray nach der Partie aus: "Ich vertraue auf die Entscheidungen des Trainers und gebe jederzeit alles, sobald mein Name für Zeit auf dem Eis ausgerufen wird."

Abgesehen vom fantastischen Auftritt des Goalie-Youngsters gab es aber auch in den vorderen Reihen ein paar Pittsburgh-Jungs, die sich nachhaltig auszeichnen konnten: Phil Kessel, Kris Letang, Sidney Crosby, Bryan Rust und Nick Bonino teilten die Scoringlast brüderlich unter sich auf, während Tampa mit einem Doppelpack von Brian Boyle nicht entscheidend antworten konnte.

"Wir hatten heute eine großartige Chance, doch irgendwie hatten wir nicht den nötigen Zug im Spiel", bemängelte Boyle: "Wir waren nicht fokussiert genug, nicht aggressiv genug. Das war nicht unser bestes Spiel. Auch die Laufleistung war nicht ausreichend." Dies schlägt sich ebenso in der Torreihenfolge nieder. Erst im letzten Drittel wollte den Gastgebern der erste Treffer gelingen. Da führten die Pens allerdings schon mit 3:0.

Der 2:3-Anschluss aus Lightning-Sicht wurde dann innerhalb von zwei Minuten mit einem schnellen Konter und einem Empty Net Goal zunichtegemacht: "Sie haben zwei Abschnitte lang deutlich besser gespielt als wir", gab Lightning-Coach Jon Cooper zu: "Über fast 40 Minuten hat jeder Pens-Akteur besser gespielt als jeder unserer Spieler. Die restlichen 20 Minuten gehörten uns, doch das reicht in so einem Spiel nicht."

Nun geht es für das Team von Tom Kühnhackl, der 9 Minuten auf dem Eis stand, wieder zurück nach Pennsylvania und um das alles entscheidende Spiel 7. Doch die Statistik spricht nicht gerade für die Penguins, die bisher sieben von neun finalen Spielen vor heimischer Kulisse abgeben mussten.

Die NHL-Playoffs im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung