NHL-Playoffs: Pittsburgh Penguins - Tampa Bay Lightning, Spiel 5

Tampa nach Aufholjagden fast durch

Von SPOX
Montag, 23.05.2016 | 08:09 Uhr
Tyler Johnson wurde nach seinem Siegtreffer für die Lightning euphorisch gefeiert
© getty
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Nach zwei Comebacks und einem abgefälschten Siegtor in der Overtime stehen die Tampa Bay Lightning vor der Rückkehr in die Stanley Cup Finals. Beim 4:3-Erfolg bei den Pittsburgh Penguins ließen die Gäste nie nach und belohnten sich für großen Kampf. Der Siegtorschütze erwies sich dabei als besonders harter Hund.

Pittsburgh Penguins - Tampa Bay Lightning 3:4 OT - Serie: 2-3 BOXSCORE

Niemals aufgeben, immer weiter machen. Was wie das alte Mantra eines Oliver Kahn klingt, haben die Tampa Bay Lightning in Spiel 5 der Eastern Conference Finals gegen die Pittsburgh Penguins mustergültig in die Tat umgesetzt. Trotz zahlreicher Rückstände behielten sie die Nerven und gewannen dann doch noch glücklich in der Overtime durch einen abgefälschten Schuss und sind nur noch einen Sieg von der Rückkehr in die Stanley Cup Finals entfernt.

53 Sekunden nach Start der Overtime gab Jason Garrison einen Schuss ab, den der gescholtene Tyler Johnson mit dem Rücken ins Tor abfälschte. "Ich habe einfach vorne gekämpft", so Johnson: "Ich habe nur gesehen, dass Garry begann zu schießen und ich dachte, es würde wieder in Richtung meines Kopfes gehen, also drehte ich mich weg."

Johnson spielte damit auf seinen Unfall vor Spiel 4 an, bei dem er beim Aufwärmen einen Puck ins Gesicht bekam, ein paar Zähne verlor und genäht werden musste. Er verpasste jedoch keine Spielzeit. "Er ist ein Gewinner und das tun Gewinner eben: Sie ziehen nicht zurück", lobte Head Coach Jon Cooper anschließend.

Für die Penguins muss das Ergebnis letztlich ein Schock gewesen sein, denn eigentlich lief alles nach Plan für die Hausherren. Sie gingen eine Sekunde vor Schluss des ersten Drittels durch den Treffer von Brian Dumoulin in Führung und erhöhten zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 2:0 durch Patric Hornqvist.

Die Gäste glichen zwar innerhalb von etwas mehr als einer Minute durch Alex Killorn und Nikita Kucherov noch im zweiten Drittel aus, doch nachdem Chris Kunitz die Pens erneut in Führung brachte, schien dem Lightning der Zahn gezogen. Kucherov hatte jedoch andere Pläne und schaffte knapp vier Minuten vorm regulären Ende doch noch den abermaligen Ausgleich. Den Rest besorgte Johnson mit seinem siebten Playoff-Treffer der Saison.

Bei Pittsburgh kehrte Marc-Andre Fleury nach fast siebenwöchiger Pause zurück und brachte es auf 21 Saves. Sein Gegenüber Andrei Visilevskiy hielt 31 Schüsse.

"Es ist das erste Mal, dass wir uns in dieser Position wiederfinden", brachte es Pens-Coach Mike Sullivan auf den Punkt: "Ich weiß, dass unsere Jungs die richtige Antwort haben werden." Tampa führt mit 3-2 in der Serie und kann schon in der Nacht zum Mittwoch in der heimischen Amalie Arena alles klarmachen und abermals die Eastern Conference gewinnen.

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