Donnerstag, 19.05.2016

NHL-Playoffs: Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins, Spiel 3

Pens nach Dauerbeschuss wieder vorn

Die Pittsburgh Penguins sind wieder in der Spur und haben sich durch einen 4:2-Auswärtssieg in Spiel 3 der Eastern Conference Finals den Heimvorteil gegen die Tampa Bay Lightning zurückgeholt. Sidney Crosby gelang dabei ein weiterer wichtiger Treffer, nachdem sein Team den Kasten der Hausherren unter Dauerbeschuss nahm.

Die Pittsburgh Penguins haben sich den Heimvorteil gegen Tampa zurückgeholt
© getty
Die Pittsburgh Penguins haben sich den Heimvorteil gegen Tampa zurückgeholt

Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins 2:4 - Serie: 1-2 BOXSCORE

Wenn die Penguins mal ins Rollen kommen, sind sie kaum aufzuhalten. Das bekamen die Tampa Bay Lightning vor heimischer Kulisse in der Amalie Arena zu spüren. Es dauerte dieses Mal zwar bis tief ins zweite Drittel, bis die Pens in Führung gingen, doch danach war kein Halten mehr. Die Hausherren standen unter Dauerbeschuss und ließen 48 Schüsse zu, die selbst der erneut gut aufgelegte Andrei Vasilevskiy nicht alle parieren konnte.

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"Es ist extrem enttäuschend, wenn man in einem Heimspiel in den Playoffs 48 Schüsse zulässt", so Tampas Head Coach Jon Cooper verärgert. Zählt man Spiel 2 dazu, ließen die Lightning sogar 98 Schüsse in den letzten zwei Partien zu: "So wie die Dinge in den letzten zwei Spielen gelaufen sind, ist es egal, wer im Tor steht", spielte er auf den Ausfall von Stammkeeper Ben Bishop an: "Wissen Sie, wir hätten auch Bishop und Vasilevskiy zur selben Zeit im Tor haben können und die Penguins hätten dennoch ein paar Treffer reingequetscht."

Es dauerte bis zehn Sekunden vor der zweiten Pausensirene, doch dann brachte Carl Hagelin Pittsburgh nach Assist von Phil Kessel in Front. Eben dieser Kessel erhöhte nach fünf Minuten im dritten Abschnitt auf 2:0, doch nur wenige Sekunden später brachte Tyler Johnson die Hausherren wieder heran. So war es an Superstar Sidney Crosby, den alten Abstand im Powerplay nach Vorarbeit durch Evgeni Malkin wiederherzustellen.

Sieben Minuten vor dem Ende macht Chris Kunitz mit seinem Treffer zum 4:1 dann endgültig den Deckel drauf. Trotz des effektiven dritten Drittels war Crosby derweil mehr vom zweiten Abschnitt angetan: "Es war ein großartiges Drittel. Ich denke, wir hatten eine Tonne von Chancen und so spät dann doch noch zu treffen, fühlte sich richtig gut an."

Bei den Gästen, die sich mit diesem Auswärtssieg den Heimvorteil in der Serie zurückgeholt haben, stand Tom Kühnhackl etwas mehr als zwölf Minuten auf dem Eis, gab dabei zwei Schüsse ab.

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