Montag, 11.04.2016

NHL-Roundup

Isles-Pleite & Shutout in Washington

Die New York Islanders haben gegen die Philadelphia Flyers eine klare 2:5-Niederlage kassiert. Für die Truppe rund um den deutschen Goalie Thomas Greiss geht es in den Playoffs deshalb in Runde eins gegen die Florida Panthers. In Washington konnten die Anaheim Ducks derweil ihren vierten Pacific-Division-Titel in Folge feiern.

Die New York Islanders mussten sich den Philadelphia Flyers geschlagen geben
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Die New York Islanders mussten sich den Philadelphia Flyers geschlagen geben

New York Islanders (45-27-10, 100 Pts) - Philadelphia Flyers (41-27-14, 96 Pts) 2:5 BOXSCORE

Thomas Greiss (7 Saves), der nur das erste Drittel auf dem Eis stand, und die Isles bekommen es in den Playoffs mit den Panthers zu tun! Während ein Sieg ein Duell mit den Pittsburgh Penguins, die nun auf die New York Rangers treffen werden, bedeutet hätte, geht es nach der wohl durchaus einkalkulierten Niederlage gegen Jaromir Jagr und dessen Teamkollegen aus Florida. Beide Teams hatten ihre Playoff-Plätze bereits sicher und schonten in der Folge gleich mehrere Stars.

Für Isles-Coach Jack Capuano spielte der kommende Gegner bei der Entscheidung, wer gegen Philadelphia für New York auf dem Eis stand, allerdings keine Rolle. "Wir haben einige Jungs, die angeschlagen sind und wir mussten deshalb im Sinne des Teams handeln", so der 49-Jährige, der unter anderem John Tavares, Kyle Okposo und Frans Nielsen auf der Bank ließ. "Die verschiedenen Playoff-Szenarios haben für mich dabei zu keinem Zeitpunkt eine Rolle gespielt. Nicht eine Sekunde."

Auf dem Feld schien der Start dem Coach der Hausherren zunächst Recht zu geben. Nikolay Kulemin und Matt Martin fanden im ersten Drittel einen Weg vorbei an Gäste-Goalie Michal Neuvirth (15 Saves), der in der gesamten Partie nur 17 Schüsse auf sein Gehäuse bekam. Philadelphias Shayne Gostisbehere und Evgeny Medvedev sorgten allerdings noch in den ersten 20 Minuten für den Ausgleich.

Da Michael Raffl in Durchgang zwei auf 3:2 für die Flyers erhöhen und Scott Laughton sowie R.J. Umberger im Schlussdrittel alles klar machen konnten, mussten die Fans der Isles mit hängenden Köpfen die Heimweg antreten. Für die Flyers geht es in der ersten Playoff-Runde gegen die Washington Capitals.

Washington Capitals (56-18-8, 120 Pts) - Anaheim Ducks (46-25-11, 103 Pts) 0:2 BOXSCORE

Durch den 2:0-Shutout-Sieg beim Gastspiel in Washington sicherten sich die Ducks, die von den ersten zehn Spielen der Saison noch neun verloren hatten, den vierten Titel in der Pacific Division in Folge. Für Anaheims Trainer Bruce Boudreau war es zudem der achte Divisions-Titel seiner Karriere. Während vor allem Goalie Frederik Andersen mit 24 Saves eine überzeugende Leistung aufs Eis brachte, trafen am anderen Ende des Feldes Corey Perry und Nick Ritchie.

"Diese Saison war wie eine Achterbahnfahrt für uns", sagte Perry, der seinen 34. Treffer der laufenden Spielzeit bejubeln durfte, nach der Partie. "Vor allem der Anfang war ganz und gar nicht nach unserem Geschmack. Wir hatten nach unserem Start viele Treffen und haben über viele verschiedene Dinge gesprochen. Um die Weihnachtszeit hat es dann endlich geklappt. Jeder hat sich gesteigert, deshalb sind wir seitdem das Team, das wir sein wollen."

Für die Ducks geht es ab Freitag gegen die Nashville Predators, während es die Capitals mit den Flyers zu tun bekommen.

Die Playoff-Partien im Überblick:

  • Florida Panthers - New York Islanders
  • Tampa Bay Lightning - Detroit Red Wings
  • Washington Capitals - Philadelphia Flyers
  • Pittsburgh Penguins - New York Rangers
  • Dallas Stars - Minnesota Wild
  • St. Louis Blues - Chicago Blackhawks
  • Anaheim Ducks - Nashville Predators
  • Los Angeles Kings - San Jose Sharks

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