Draisaitl siegt dank Oilers-Goalie

Von SPOX
Samstag, 19.03.2016 | 09:30 Uhr
Talbot kam auf 40 Saves
© getty
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Leon Draisaitl freut sich über die fantastische Leistung von Kollege Cam Talbot, während die Capitals einen Vorlagen-Zauberer feiern. Außerdem: Die Ducks haben hinten keine Sorgen.

Washington Capitals (51-14-5, 107 Pts) - Nashville Predators (39-22-9, 87 Pts) 4:1 BOXSCORE

Immer wenn Evgeny Kuznetsov hinter dem gegnerischen Tor entlangläuft, wissen seine Kollegen, dass Aufmerksamkeit das oberste Gebot ist. Denn der Russe weiß, wie man aus dem Nichts vielversprechende Schusspositionen herausspielt: "Irgendwie kann man sich daran nicht gewöhnen", sprach T.J. Oshie, der gegen Nashville ebenfalls von einer Zaubervorlage von Kuznetsov profitierte.

Kuznetsov war bereits hinter dem Predators-Tor, verfolgt von einem Gegenspieler, als er aus dem Nichts mit der Rückhand Oshie bediente, der im Windschatten im kurzen Winkel Richtung Tor stand: "Man will sich immer auf solche Anspiele vorbereiten, aber selbst wenn der Puck dann kommt, erwische ich mich immer wieder bei dem Gedanken: wie hat er das jetzt schon wieder gemacht?!"

Kuznetsov beendete den 4:1-Erfolg über Nashville mit 3 Assists und kann über die Saison hinweg mittlerweile 53 Vorlagen verbuchen - Platz zwei in der Liga. Oshie fand kein Ende mit seinen Lobeshymnen für den Kollegen: "Er sieht Dinge, die nur eine Handvoll Spieler sehen. Mir macht das Spaß, so bekomm ich viele leichte Einschussmöglichkeiten."

Edmonton Oilers (29-38-7, 65 Pts) - Vancouver Canucks (27-32-12, 66 Pts) 2:0 BOXSCORE

"Wir wussten, dass wir uns auf einen Sturm gefasst machen mussten. Und wir haben einen fantastischen Job gemacht, den Gegner vom Tor fernzuhalten, immer wieder einen Schläger in die Schussbahn zu bringen", sprach ein zufriedener Cam Talbot, der weiterhin zu den personellen Highlights der nicht gerade zufriedenstellenden Oilers-Saison zählt.

Ganze 40 Saves konnte der Edmonton-Goalie verbuchen und sicherte seinem Team mit seinem elften Shutout in der NHL den zweiten Sieg in Folge. Schon die gesamte Saison präsentiert der 28-Jährige starke Leistungen auf dem Eis. Eine Save-Percentage von .919 und einen Gegentreffer-Schnitt von 2,5 Toren unterstreichen dies. Der Held des Abends fühlt sich dementsprechend: "Ich war während meiner gesamten Karriere noch nie so selbstbewusst, ich gebe den Jungs jeden Abend eine Chance, einen Sieg zu holen. Doch auch vor mir wird eigentlich richtig gutes Hockey gespielt."

Aus der stabilen Defensive heraus erspielte sich Edmonton im Laufe der Partie schließlich einige Abschluss-Möglichkeiten, die Jordan Eberle und Matt Hendricks final auch in Tore ummünzen konnten. Leon Draisaitl konnte derweil nicht entscheidend in die Partie eingreifen, brachte in 15 Minuten Eiszeit aber immerhin zwei Schüsse auf den Kasten von Gäste-Schlussmann Jacob Markstrom (20 Saves).

Anaheim Ducks (39-22-9, 87 Pts) - Boston Bruins (39-25-8, 86 Pts) 4:0 BOXSCORE

Das nennt man wohl einen Abend nach Maß. 4 Tore auf der Habenseite und ein Shutout von Goalie Frederik Andersen (38 Saves) - die Fans in Anaheim konnten zufrieden die Heimreise antreten. Dabei kam Torhüter Andersen nur aufgrund der Grippeerkrankung von Kollege John Gibson gegen Boston in den Kasten. Im Nachhinein könnte man auch auf die starke Bilanz des Dänen gegen die Bruins verweisen. Denn noch nie verlor Andersen in seinen vier Begegnungen gegen Boston ein Spiel.

"Er war unglaublich", sprach ein begeisterter Ducks-Coach Bruce Boudreau: "Beide Torhüter sind von enormer Qualität und pushen sich jeden Tag. In dieser Konstellation kann man nur Erfolg haben." Die Ducks rotieren ihre Goalies normalerweise alle zwei Spiele, wobei beide Spieler unter den Top 8 in Sachen Gegentreffer-Schnitt zu finden sind.

Doch bei allem Lob für die Schlussmänner, durfte an diesem Abend auch nicht die Qualität der Ducks-Offensive unter den Tisch fallen. Gleich im ersten Drittel schenkten Jamie McGinn und Ryan Kesler den Burins innerhalb von 1:15 Minuten zwei Treffer ein, wodurch Anaheim rasch die Spielkontrolle erlangen konnte und sich den Gegner die restliche Partie immer wieder für gezielte Attacken ausgucken konnte. Zwei weitere Tore waren die Folge, wodurch die Kalifornier gestärkt in ihren Fünf-Spiele-Kanada-Trip gehen können.

Winnipeg Jets (29-37-6, 63 Pts)- Chicago Blackhawks (42-24-6, 90 Pts) 0:4 BOXSCORE

Calgary Flames (30-35-6, 66 Pts) - Colorado Avalanche (37-31-4, 78 Pts) 3:4 SO BOXSCORE

Buffalo Sabres (29-33-10, 68 Pts) - Ottawa Senators (33-31-8, 74 Pts) 3:1 BOXSCORE

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