Bundestrainer reagiert bestürzt auf Ausbootung

Wegen Ehrhoff: Sturm "schockiert"

SID
Freitag, 12.02.2016 | 15:02 Uhr
Christian Ehrhoff ist bei seinem Klub Los Angeles Kings ausgebootet worden
© getty
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Bundestrainer Marco Sturm hat bestürzt auf die Ausbootung des Nationalspielers Christian Ehrhoff beim Klub Los Angeles Kings reagiert. "Ich war ein bisschen schockiert", sagte der frühere NHL-Star dem SID: "Das Geschäft ist da drüben einfach knallhart."

Die Kings hatten den 33 Jahre alten Verteidiger in ihr zweitklassiges Farmteam Ontario Reign abgeschoben. Ehrhoff hatte auf der sogenannten Waiver-Liste gestanden. Da kein anderes NHL-Team sich für ihn interessierte, spielt er nun vorerst in der AHL.

"Es kann sich aber auch schnell wieder ändern, es ist ein ständiges Auf und Ab. Ich hoffe, dass er noch längere Zeit in der NHL spielt", sagte Sturm weiter. Viele Beobachter in Nordamerika rechnen damit, dass Los Angeles Ehrhoff zu einem Ligakonkurrenten transferieren wird.

Eine schnelle Rückkehr Ehrhoffs in die DEL schloss Sturm aus. "Ich habe es ja selber erlebt: Von der besten Liga Abschied zu nehmen und nach Deutschland in eine deutlich schwächere Liga zu gehen, ist nicht einfach. Die Chance ist jetzt aber größer geworden, dass er bald zurückkommt", sagte Sturm.

Ehrhoff, der im Sommer einen Einjahresvertrag bei den Kings unterschrieben hatte, kam in 40 Spielen in dieser Saison auf lediglich zwei Tore und acht Vorlagen, die schlechteste Bilanz seiner zwölfjährigen NHL-Karriere. Zuletzt war der Ex-Krefelder, der bislang 854 NHL-Spiele bestritten hat und 2011 mit den Vancouver Canucks das Stanley-Cup-Finale erreichte, als überzähliger Verteidiger mehrmals nur Zuschauer.

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