Freitag, 01.01.2016

NHL-Roundup

Greiss treibt Sabres zur Verzweiflung

Thomas Greiss hat den New York Islanders zum Jahresabschluss mit einer überragenden Leistung den Sieg gegen die Buffalo Sabres gesichert, während Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers 2015 mit einer Niederlage beenden mussten. In Arizona durften sich die Fans freuen und die Dallas Stars ließen nichts anbrennen.

Thomas Greiss zeigte eine überragende Leistung
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Thomas Greiss zeigte eine überragende Leistung

Buffalo Sabres (15-19-4, 34 Pts) - New York Islanders (21-12-5, 47 Pts) 1:2 BOXSCORE

Die etwas mehr als 19.000 Fans im randvollen First Niagara Center sahen zum Abschluss des Jahres 2015 eine überragende Leistung eines Goalies. Unglücklicherweise handelte es sich aus Sicht der Sabres dabei um New Yorks Schlussmann Thomas Greiss. Stolze 43 Versuche feuerten die Hausherren auf den Kasten des Deutschen ab, 42 davon konnte Greiss abwehren. Lediglich Ryan O'Reilly gelang es nach 11:18 Minuten des dritten Drittels den Isles-Goalie zu überwinden.

"Man muss einfach kämpfen und immer sein Bestes geben", zeigte sich Greiss nach seiner Gala-Vorstellung zurückhaltend: "Ich gehe immer raus und schaue, was ich machen kann." Sein Gegenüber, Linus Ullmark, zeigte mit 31 abgewehrten Versuchen zwar ebenfalls eine starke Leistung, musste allerdings einmal mehr hinter sich greifen, als es bei Greiss der Fall war. Frans Nielsen und Nikolay Kulemin trafen für die Gäste und vermiesten den Sabres-Fans somit zumindest etwas den Rutsch ins neue Jahr.

"Wir hatten unsere Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden", sagte O'Reilly angefressen: "Aber wir haben sie einfach nicht genutzt. Vor allem nach dem ersten Abschnitt hat sich etwas Frustration breitgemacht." In den ersten 20 Minuten hatten die Sabres stolze 17 Schüsse auf den Kasten der Islanders abgefeuert, keiner davon fand jedoch sein Ziel. Hinzu kamen drei Strafen gegen New York und somit ebenso viele Überzahlsituationen zu Gunsten der Hausherren.

Arizona Coyotes (18-16-3, 39 Pts) - Winnipeg Jets (17-18-2, 36 Pts) 4:2 BOXSCORE

19 Jahre steht Shane Doan bereits im Roster der Coyotes, nun darf er sich offiziell Rekordtorschütze nennen. Seine beiden Treffer gegen die Jets bescherten Arizona nicht nur den 18. Sieg der laufenden Saison, sondern Doan auch die alleinige Führung in der vereinsinternen Liste vor Dale Hawerchuk.

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Dieser erzielte von 1982 bis 1990 379 Tore, Doan übertraf ihn bereits nach knapp zehn Minuten im Spiel nach Assist von Max Domi mit seinem 380. Treffer, als er zum 1:1 ausglich. Adam Lowry hatte die Gäste in Führung gebracht. Obwohl die Fans in der Gila River Arena nach dem Rekord ihres Lieblings kaum zu halten waren - bereits vor der Partie warfen sie hunderte Hüte auf das Eis - verflachte die Partie anschließend aber zusehends. Das zweite Drittel blieb ereignislos.

Erst Viktor Tikhonov mit 1:18 auf der Uhr im letzten Abschnitt brachte nochmals Zug hinein. Wieder war es Adam Lowry, der die Winnipeg Jets im Spiel hielt, ehe Oliver Ekman-Larsson im Powerplay alles vorbereitete für das Finish von Shane Doan. Der ließ es sich nicht nehmen, an seinem Feiertag noch einen zweiten Treffer zu erzielen, als er kurz vor der Schlusssirene ins leere Netz traf.

Trainer Dave Tippett war hin und weg: "Man sieht einfach wie viel Arbeit der Kerl investiert und wie er sich für die Franchise ins Zeug legt." Nicht unerwähnt bleiben sollte dabei allerdings auch die Arbeit von Goalie Louis Domingue, der mit 35 Stops maßgeblich am Erfolg seiner Coyotes, bei denen Tobias Rieder 21:16 Minuten auf dem Eis stand, beteiligt war.

Edmonton Oilers (15-21-3, 33 Pts) - Anaheim Ducks (15-15-6, 36 Pts) 0:1 BOXSCORE

Während die Ducks mit einem guten Gefühl das Rexall Place verlassen konnten, dürfte bei den Spielern sowie Fans der Oilers eine deutlich schlechtere Stimmung geherrscht haben. Denn trotz starker 34 Saves von Goalie Cam Talbot ging die katastrophale Serie der letzten Tage auch gegen die Gäste aus Anaheim weiter. Der Treffer von Ducks-Center Ryan Getzlaf war gleichbedeutend mit der vierten Niederlage in den letzten fünf Tagen.

"Wir hatten Möglichkeiten, heute als Sieger vom Eis zu gehen", analysierte Oilers-Forward Jordan Eberle die schwache Partie in Edmonton: "Sie haben gut gespielt, eine wichtige Schüsse geblockt. Wir wussten vorher, was uns erwarten würde. Cam hat uns die Chance gegebenen, hier zu gewinnen. Aber wir haben einfach keinen Weg gefunden. Man kann kein Hockeyspiel gewinnen, wenn man kein Tor erzielt." Leon Draisaitl stand 20:57 Minuten auf dem Eis und verbuchte einen Torschuss.

Während die Hausherren mit sich haderten, durfte sich Gäste-Goalie John Gibson somit über einen Shutout-Sieg zum Jahresende freuen. Es war zudem der zweite in Serie. "Wir haben verstanden, dass Tore nicht immer in Massen fallen", so Gibson nach 60 absolvierten Minuten: "Deswegen spielen wir aktuell eher defensiv und brauchen wir glücklicherweise nicht viele Tore. Wir passen uns an und können das auch hoffentlich weiterhin."

Dallas Stars (28-8-3, 59 Pts) - Nashville Predators (18-13-7, 43 Pts) 5:1 BOXSCORE

Was für ein Monat für Stars-Rookie Mattias Janmark! Der 23-Jährige traf im Dezember sechs Mal und steuerte auch gegen die Preds einen Treffer bei, am Ende stand eine herbe Klatsche für die Gäste aus Nashville.

Dabei sah der Auftakt gar nicht so schlecht aus. Nach einem torlosen ersten Drittel hatte Craig Smith die Predators nach 11:22 Minuten des zweiten Durchgangs sogar in Führung geschossen. Die Antwort der Hausherren durch Jamie Benn ließ jedoch nur knapp 1:30 Minuten auf sich warten, danach ging es für Nashville rapide bergab.

Janmark, Patrick Evans, Tyler Seguin (2 Tore) ließen Schlussmann Pekka Rinne keine Chance und sorgten letztlich für den ungefährdeten 5:1-Erfolg der Stars. "Die neutrale Zone war heute besonders wichtig", sagte Preds-Coach Peter Laviolette: "Das war eine Sache, die uns bereits im Vorfeld mehr als bewusst war und dennoch haben wir den Puck einfach viel zu oft verloren."

Bei den Gastgebern herrschte klar bessere Laune. "Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber diese wichtigen Spiele helfen uns dabei", lobte Seguin: "Wir spielen in diesen Partien einfach, wie wir es sollten."

Carolina Hurricanes (16-17-5, 37 Pts) - Washington Capitals (28-7-2, 58 Pts) 4:2 BOXSCORE

Die Siegesserie der Habs ist vorbei! Trotz einer guten Leistung des deutschen Philipp Grubauers im Kasten der Gäste aus Washington setzte es beim 2:4 bei den Hurricanes eine bittere Pleite. Selbst 33 Paraden des Capitals-Goalies konnten daran nichts ändern. Zuvor hatten Grubauer und Co. neun Spiele in Serie gewonnen.

Calgary Flames (17-18-2, 36 Pts) - Los Angeles Kings (24-11-2, 50 Pts) 1:4 BOXSCORE

Colorado Avalanche (18-17-3, 39 Pts) - Chicago Blackhawks (22-13-4, 48 Pts) 3:4 OT BOXSCORE

St. Louis Blues (23-13-4, 50 Pts) - Minnesota Wild (20-10-6, 46 Pts) 1:3 BOXSCORE

Detroit Red Wings (18-13-7, 43 Pts) - Pittsburgh Penguins (18-15-4, 40 Pts) 2:5 BOXSCORE

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