Monster Hedy stürmt Windy City

Von SPOX
Dienstag, 09.06.2015 | 07:51 Uhr
Sieg in Spiel 3! Tampa Bay bejubelt die 2:1-Führung in der Finalserie
© getty
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Die Tampa Bay Lightning gewinnen Spiel 3 bei den Chicago Blackhawks und gehen in der Best-of-Seven-Serie erstmals in Führung. Der Heimvorteil gehört nun wieder den Lightning. Victor Hedman glänzt als Vorbereiter, die Gastgeber hadern mit ihrer Chancenverwertung.

Chicago Blackhawks - Tampa Bay Lightning 2:3 - Serie 1-2 BOXSCORE

Tampa Bays Traum vom ersten Stanley-Cup-Triumph nach elf Jahren lebt. Durch den zweiten Sieg in Folge sicherte sich das Team von Coach Jon Cooper die erste Führung in dieser Finalserie. "Ich weiß, wie viel es Tampa bedeuten würde, den Cup zu holen", sagte Victor Hedman.

Der schwedische Verteidiger hatte großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft. Zunächst spielte er seitlich hinter dem eigenen Tor stehend in der sechsten Minute einen sensationellen Pass auf Ryan Callahan, der den Puck daraufhin humorlos unter die Latte prügelte.

"Heute war er ein Monster"

Gut drei Minuten vor dem Ende - Brad Richards (15.) in Überzahl und Brandon Saad (45.) hatten Chicago zwischenzeitlich in Führung gebracht, Ondrej Palat 13 Sekunden später ausgeglichen - sorgte Hedman für den nächsten genialen Moment. Der 24-Jährige spielte die Scheibe herrlich von der linken Seite vor das Gehäuse, wo Cedric Paquette eiskalt zum 3:2-Siegtreffer einnetzte.

"Heute war er auf dem Eis ein Monster", lobte Cooper den Mann aus Örnsköldsvik. Hedy selbst ergänzte: "Ich will ein Spieler sein, der den Unterschied ausmacht. Ich bin froh, dass ich meinen Teil zum Sieg beitragen konnte."

Neben Hedman kam bei den Lightning auch Callahan auf zwei Scorerpunkte (1 Tor, 1 Assist), zudem zeigte Ben Bishop mit 36 Saves eine starke Vorstellung. Dabei war der Goalie angeschlagen in die Partie gegangen, über seinen Einsatz wurde erst kurz vor Beginn entschieden.

Blackhawks lassen dicke Chancen aus

Auf Seiten der Blackhawks trug sich Marian Hossa mit zwei Assists in die Scorerliste ein. Allerdings ließ der Right Wing wie auch sein Teamkollege Teuvo Teravainen im ersten Drittel eine dicke Möglichkeit aus.

"Wir waren im ersten Drittel die besser Mannschaft, haben aber unsere Chancen nicht genutzt", sagte Chicagos Coach Joel Quenneville: "Im zweiten Abschnitt war Tampa Bay stärker, das Schlussdrittel war ausgeglichen - bittere Niederlage."

Damit stehen die Blackhawks in Spiel 4 unter Druck. Gespielt wird in der Nacht auf Donnerstag, erneut in Windy City.

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