Matchball für die Ducks!

Von SPOX
Dienstag, 26.05.2015 | 08:17 Uhr
Drin ist er: Patrick Maroon trifft zum zwischenzeitlichen 4:2
© getty
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Da war es nur noch einer! Ein einziger Sieg fehlt den Anaheim Ducks nun noch zum Einzug ins Stanley-Cup-Finale. In Spiel fünf gegen Chicago ging es - mal wieder - in die Overtime. Die Blackhawks waren auf dem Weg zu einem famosen Comeback, mussten ihre Unbezwingbarkeit aber dann doch aufgeben.

Anaheim Ducks - Chicago Blackhawks 5:4 OT - Serie: 3-2 BOXSCORE

Als Patrick Kane und Jonathan Toews 2007 zu den Chicago Blackhawks stießen, begann eine lange Serie, die erst jetzt, im fünften Spiel der Conference Finals 2014/15, zu Ende ging. In 14 Playoff-Serien mit der Beteiligung der Blackhawks stand es seither 2:2. Alle 14 gewann Chicago! Nicht aber gegen die Ducks, die vor ihrem erstem Stanley-Cup-Finale seit 2007 stehen.

Ein mickriger Sieg fehlt, nachdem Matt Beleskey 45 Sekunden nach Beginn der Overtime das Honda Center zum explodieren brachte. "Das ist das wichtigste Tor, das ich jemals erzielt habe", sagte der Torschütze nach dem Spiel. "Es ist ein unfassbares Gefühl, vor allem zuhause. Nun sind wir nur noch ein Sieg vom Stanley-Cup-Finale entfernt, kaum zu glauben", so Beleskey.

Kaum zu glauben war auch das erste Drittel der Hawks. Ganze drei Schüsse brachten Kane und Co. in den ersten 20 Minuten auf den Kasten der Ducks und schossen damit genau so oft auf das Tor, wie Anaheim traf. Cam Fowler, Ryan Kesler und Sami Vatanen besorgten eine beruhigende Drei-Tore-Führung.

"Wir waren einfach nicht bereit", ärgerte sich Toews über den schwachen Start. "Aber wir wussten natürlich auch, dass zu diesem Zeitpunkt des Spiels noch viel Zeit auf der Uhr war und sie uns nicht weitere 40 Minuten so beherrschen können", erklärt er die beginnende Aufholjagd im zweiten Durchgang.

Erst als Patrick Maroon zu Beginn des dritten Drittels auf 4:2 stellte, schien der Sieger festzustehen. Dann aber kam Toews per Doppelschlag - und schickte die Serie zum dritten Mal in der Verlängerung. Doch diesmal brachte die scheinbare Unbezwingbarkeit beim Serienstand von 2:2 nichts, weil Ducks-Coach Bruce Boudreau in der Kabine die richtigen Worte fand.

"Wir haben uns gesagt, dass das heute unser Ding ist", so Boudreau über seine Ansprache nach dem 4:4. "Lasst die Köpfe nicht hängen, werdet wütend und spielt so wie im ersten Drittel." Es half. Am Mittwoch in Chicago können die Ducks den Sack zu machen.

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