NHL-Playoffs, Conference Finals

Andersen lässt Blackhawks verzweifeln

Von SPOX
Montag, 18.05.2015 | 08:45 Uhr
Frederik Andersen ließ die Chicago Blackhawks verzweifeln
© getty
Advertisement
MLB
Astros @ Yankees (Spiel 5)
MLB
Dodgers @ Cubs (Spiel 4)
NBA
Timberwolves @ Spurs
NHL
Lightning @ Blue Jackets
NBA
Knicks @ Thunder
MLB
Dodgers @ Cubs (Spiel 5)
NFL
Chiefs @ Raiders
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Warriors @ Grizzlies
NFL
RedZone -
Week 7
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
NFL
Falcons @ Patriots
NBA
Warriors @ Mavericks
NFL
Redskins @ Eagles
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NFL
Dolphins @ Ravens
NHL
Stars @ Oilers
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
NFL
RedZone -
Week 8
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NFL
Steelers @ Lions
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
NFL
Broncos @ Chiefs

Die Anaheim Ducks setzen ihre überzeugenden Playoffs fort und sichern sich gegen die Chicago Blackhawks den Auftaktsieg in den Finals der Western Conference. Während Goalie Frederik Andersen die Gäste aus der Windy City in die Verzweiflung treibt, sorgen seine Vorderleute für Jubel im heimischen Honda Center.

Anaheim Ducks - Chicago Blackhawks 4:1 - Serie 1-0 BOXSCORE

Anaheim marschiert weiter! Dass die Ducks das erste Western-Conference-Duell gegen die Blackhawks für sich entscheiden und damit ihre diesjährige Playoff-Bilanz auf neun Siege bei nur einer einzigen Overtime-Niederlage schrauben konnten, lag in erster Linie an einem Mann. Anaheims Goalie Frederik Andersen erwischte einen überragenden Tag und hielt seinen Vorderleuten über die gesamte Dauer der Partie den Rücken frei.

Dabei überzeugte nicht nur die Anzahl an Saves, die der 25-Jährige verbuchte, sondern vor allem die Art und Weise, wie Andersen seinen Kasten verteidigte. Insgesamt 32 Schüsse wehrte der Schlussmann ab und diese hatten in der überwiegenden Zahl eine äußerst hohe Qualität. Logischerweise gehörte auch die spektakulärste Szene des Spiels dem Dänen.

Nachdem sich Chicagos Patrick Kane nach knapp 15 Minuten des ersten Durchgangs den Puck gesichert hatte und ihn am eigentlich geschlagenen Goalie der Hausherren vorbei einschieben wollte, machte sich dieser ganz lang und schaffte es tatsächlich mit der Spitze seines Schlägers das Spielgerät über das Tor zu lenken. Selbst Kane war noch einige Momente später auf der Bank die Verwunderung über die Glanztat Andersens deutlich anzusehen.

"Ich denke, dass jeder im Locker Room gemerkt hat, dass wir dieses Team schlagen können", sagte Andersen, für den es erst die zweite Saison in der Liga ist, nach der Partie: "Es ist ein gutes Gefühl, dass wir dies im ersten Spiel auch zeigen konnten. Allerdings werden sie besser zurückkommen, deshalb müssen wir in Spiel zwei noch mehr arbeiten."

Das Gefühl zu verlieren

Während Andersen die Gäste verzweifeln ließ, sorgten am anderen Ende des Eises nicht die Superstars der Ducks für Treffer, sondern Hampus Lindholm, Nate Thompson, Jakob Silfverberg und Kyle Palmieri. Nach fünf Siegen in Serie mussten sich die Gäste aus der Windy City deshalb erstmals seit dem 23. April wieder mit einer Niederlage abfinden. Auch der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 durch Brad Richards, der den Blackhawks durchaus nochmal Hoffnung gegeben hatte, konnte daran nichts ändern.

"Sie haben ein geduldiges Spiel gezeigt", sagte Chicagos Brandon Saad nach der Auftaktpleite im Honda Center: "Wir sind aufs Eis gegangen und hatten eigentlich einen guten Start. Wir hatten uns gut gefühlt, aber haben dann im zweiten und dritten Drittel immer mehr nachgelassen. Diesen Umstand haben sie eiskalt ausgenutzt." Schon am Dienstag können sich die Blackhawks jedoch das Momentum zurückholen, dann steigt das zweite Duell in Anaheim.

Die Playoffs im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung