Donnerstag, 26.02.2015

NHL-Roundup

Pens verhindern Season-Sweep

Die Pittsburgh Penguins können doch noch gegen Alex Ovechkin und die Washington Capitals gewinnen. Calgary legt mal wieder ein Comeback hin und die Ducks verzweifeln an Senators-Goalie Andrew Hammond. Außerdem: Schock für die Blackhawks wegen Patrick Kane!

Sidney Crosby (l.) und die Pens behielten in Washington die Oberhand
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Sidney Crosby (l.) und die Pens behielten in Washington die Oberhand

Das Spiel der Nacht:

Washington Capitals (33-19-10, 76 Pts) - Pittsburgh Penguins (35-17-9, 79 Pts) 3:4 BOXSCORE

Die ersten drei Duelle in dieser Saison hatten die Pens gegen Washington verloren, bei einem ziemlich eindeutigen Torverhältnis von 1:10. Es drohte also der Season-Sweep. Aber dieser Schmach wollten sich Sidney Crosby und Co. dann doch nicht hingeben. Angeführt von Sid the Kid (1 Tor) und Evgeni Malkin (3 Assists) eroberte Pittsburgh das Verizon Center und baute damit als Drittplatzierter seinen Vorsprung auf die Caps in der Metropolitan Division auf drei Punkte aus.

"Das war enorm wichtig für die Playoffs, gerade vom mentalen Standpunkt aus. Das wäre im Hinterkopf gewesen, aber jetzt wissen wir, dass wir sie schlagen können", zeigte sich Head Coach Mike Johnston zufrieden - genauso wie seine Spieler.

"Natürlich hat das unserem Selbstbewusstsein sehr gut getan, keine Frage. Die letzten drei Aufeinandertreffen waren nicht so schön", so Malkin. Allerdings mussten die Pens, bei denen Christian Ehrhoff ein gelungenes Comeback feierte (18:34 Minuten Eiszeit), am Ende noch einmal zittern. Alex Ovechkin brachte Washington mit seinem Power-Play-Treffer (insgesamt Tor Nummer 39 - Liga-Spitze) 3:34 Minuten vor dem Ende noch mal in Schlagdistanz.

Doch Marc-Andre Fleury, der am Ende 21 Saves auf dem Konto hatte, rettete sein Team über die Zeit und bescherte Pittsburgh damit den dritten Erfolg in Serie. "Man hat gemerkt, dass sie es uns zeigen wollten. Wir haben es heute nicht geschafft, diesem Druck standzuhalten", resümierte Capitals-Coach Barry Trotz.

Die weiteren Spiele:

New Jersey Devils (25-27-9, 59 Pts) - Calgary Flames (33-24-4, 70 Pts) 1:3 BOXSCORE

Die Comeback-Qualitäten der Flames sollten eigentlich bekannt sein. Aber vielleicht wollten sich die Devils noch mal selber davon überzeugen. Die Gastgeber gingen nämlich im ersten Drittel in Führung. Doch danach glich Calgary durch Curtis Glencross erst aus - und dann die komplette Partie.

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Sean Monahan und T.J. Brodie (Empty-Netter) sicherten den Flames den Sieg im Prudential Center, dadurch weilen die Kanadier zumindest vorübergehend auf einem Wildcard-Spot in der Western Conference. "Wir haben diese Punkte unbedingt gebraucht. Das hat man uns wohl auch angesehen", so Goalie Karri Ramo, der mit 26 Saves seinen Beitrag zum Erfolg leistete.

Die Flames, die zum 19. Mal eine Partie für sich entscheiden konnten, obwohl sie nach zwei Dritteln entweder in Rückstand lagen (10) oder es unentschieden stand (9), beendeten damit ihre drei Spiele andauernde Negativserie.

Anaheim Ducks (38-17-7, 83 Pts) - Ottawa Senators (25-23-10, 60 Pts) 0:3 BOXSCORE

Einen besseren Tag für seine Shutout-Premiere hätte sich Andrew Hammond wohl nicht ausdenken können. Der Sens-Goalie ließ am Mittwoch nämlich immerhin das zweitbeste Team der Liga reihenweise verzweifeln. Insgesamt verbuchte Hammond, der momentan von den Ausfällen von Craig Anderson und Robin Lehner profitiert, in seinem dritten NHL-Start 25 Saves und hatte damit maßgeblichen Anteil an Ottawas Sieg im Honda Center.

Die Senators, für die es Erik Condra, Mika Zibanejad und Kyle Turris klingeln ließen, gewannen damit zum ersten Mal seit der ersten Saisonwoche mal wieder drei Spiele am Stück. Die Ducks mussten sich ihrerseits nach drei Erfolgen hintereinander mal wieder geschlagen werden und blieben zum dritten Mal in dieser Spielzeit ohne Torerfolg. Selbst John Gibson konnte mit 31 Saves Anaheims Pleite nicht verhindern.

Kane fällt lange aus: Ganz bittere Nachricht für die Blackhawks! Chicago muss offenbar zwölf Wochen lang auf Patrick Kane verzichten. Der NHL-Topscorer (64 Punkte) musste sich am Mittwoch wegen eines Schlüsselbeinbruchs einer OP unterziehen und steht der Truppe aus der Windy City wohl bis zu möglichen Western Conference Finals nicht zur Verfügung, nachdem er sich beim Shootout-Erfolg über die Panthers im ersten Drittel nach einem Cross-Check von Alex Petrovic verletzt hatte.

Zwangspause für Miller: Die Canucks müssen vier bis sechs Wochen ohne Ryan Miller auskommen. Das bestätigte GM Jim Benning am Mittwoch gegenüber "ESPN". Der Goalie hatte sich am Sonntag gegen die Islanders eine Lower-Body-Injury zugezogen und muss nun erst mal seine Wunden lecken.

Sekera nach Hollywood: Die Kings haben sich wenige Tage vor dem Ende der Trade Deadline Andrej Sekera geschnappt. Der Verteidiger kommt von den Hurricanes, die im Gegenzug einen Conditional First-Round-Pick sowie Prospect Roland McKeown erhalten. Sollte L.A. die Playoffs in diesem Jahr erreichen, gilt der Pick bereits für den Draft 2015, ansonsten erst für das darauffolgende Jahr. Sekera galt als einer der größten Namen auf dem Markt (2 Tore und 17 Assists in 57 Partien).

Kings verlängern mit Clifford: Kyle Clifford kann wohl mit einer Zukunft in der City of Angels planen. Die Kings haben den Vertrag des Forwards um fünf Jahre verlängert. Clifford kassiert dafür insgesamt acht Millionen Dollar. Seine Bilanz in dieser Saison: 3 Tore, 10 Punkte und 66 Penalty-Minuten - mehr als jeder andere Spieler beim amtierenden Champion.

Neuer Winger für Pens: Die Maple Leafs haben Daniel Winnik nach Pittsburgh geschickt. Dafür bekommt Toronto Forward Zach Sill sowie den Fourth-Round-Pick 2015 und den Second-Round-Pick 2016 der Penguins. 50 Prozent von Winniks Gehalt belasten allerdings weiterhin den Cap der Leafs.

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