Freitag, 13.02.2015

NHL-Roundup

Greiss der deutsche Penalty-King!

Dank des souveränen Erfolgs seiner St. Louis Blues haben nur noch drei Trainer der NHL-Geschichte mehr Siege feiern können als Ken Hitchcock. New York spielt endlich wieder "Islanders Hockey", die Penguins hadern trotz Sieg mit der eigenen Leistung. Aber es gibt ja noch den deutschen Goalie Thomas Greiss.

Im Shootout voll da und nicht zu überwinden: Thomas Greiss
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Im Shootout voll da und nicht zu überwinden: Thomas Greiss

Das Spiel der Nacht:

Ottawa Senators (21-22-10, 52 Pts) - Pittsburgh Penguins (32-15-8, 72 Pts) 4:5 SO BOXSCORE

So hatten sich das die Pens nicht vorgestellt! 3:0 führte der Favorit nach Treffern von Kris Letang, Superstar Sid Crosby mit einem unglaublichen Strahl in den Knick und Evgeni Malkin vor Beginn des letzten Drittels - und mussten doch noch in den Shootout. "Wir haben im dritten einfach nicht gut angefangen", konstatierte Crosby. "Auch im zweiten waren wir nicht so gut, wir hatten nur einen Schuss aufs Tor." Und Coach Mike Johnston sagte: "Aus einem solchen Drittel muss man lernen."

Das sagt sich natürlich leichter, wenn man am Ende doch noch gewinnt. David Perron war am Ende der Held, der Robin Lehner im Shootout bezwang. Die Senators versuchten, der Pleite ihrerseits noch etwas Positives abzugewinnen. "Wenn man so früh zurückliegt, kann man sich auch aufgeben", sagte Bobby Ryan, der die ersten zwei Treffer im Schlussdrittel vorbereitet hatte. "Die Jungs haben sich nach dem ersten Drittel noch einmal gesammelt und zusammengehalten." Aber auch er wusste: "Wir haben den Sieg verschenkt."

Besser gesagt: Thomas Greiss hielt ihn fest! Auf 29 Saves kam der deutsche Goalie, der in den ersten zwei Dritteln nicht zu überwinden war - und auch da schon einen Penalty von Ryan vereitelte. Im Schlussdrittel war er dann bei den Gegentreffern machtlos, also: Penalties. Ryan erneut gegen Greiss - und erneut chancenlos! Danach war Kyle Turris an der Reihe - und wieder behielt der 29-Jährige die Überhand. "Es ist schön, für ihn ein Sieg geholt zu haben", sagte Crosby danach über seinen Goalie: "Er hat es verdient."

Die weiteren Spiele:

Tampa Bay Lightning (34-17-6, 74 Pts) - St. Louis Blues (36-15-6, 76 Pts) 3:6 BOXSCORE

Spitzenspiel überzeugend gewonnen, Platz zwei in der Central gefestigt - und nebenbei dem eigenen Coach geholfen, in der NHL-Historie weiter vorzurücken: Es war ein rundum gelungener Abend für die Blues. Deren Coach Ken Hitchcock durfte seinen nun schon 693. Sieg in der Regular Season feiern. Damit rückt er unter den Coaches auf Rang vier vor, vor ihm befinden sich mit Joel Quenneville (739), Al Arbour (782) und Scotty Bowman (1.244) dann aber auch drei Schwergewichte.

Dieser Bowman arbeitet übrigens noch als Berater für die Blackhawks - und sparte nach dem Spiel nicht mit Lob: "Er hat die Erfahrung, er verlangt viel. Und er schafft es, seine besten Spieler zu wichtigen Rollen anzuspornen." Hitchcock dagegen wehrte ab: "Man kann nur viele Siege feiern, wenn man auch gute Spieler hat."

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T.J. Oshie zum Beispiel. Der Olympia-Held der USA knipste nach nicht einmal zwei Minuten per Breakaway rechts oben in den Winkel. Dimitrij Jaskin schob drei Minuten später nach sensationellem langem Pass von Alexander Steen durch die Schoner von Goalie Ben Bishop ein. Ein Dreierpack im zweiten Drittel innerhalb drei Minuten entschied dann die Partie.

"Wir haben gegen ein starkes Team gespielt", musste Lightning-Coach Jon Cooper zugeben. "Wir waren von Beginn an nicht bereit. Sie hatten mehr Chancen und waren in allen Belangen überlegen." Für das Highlight sorgte erneut Oshie, der David Backes mit einem No-Look-Pass durch die Beine zum 4:1 bediente - es war Backes' 19. Saisontreffer. Marcel Goc stand rund elfeinhalb Minuten für die Blues auf dem Eis.

New York Islanders (36-18-1, 73 Pts) - Toronto Maple Leafs (23-29-4, 50 Pts) 3:2 BOXSCORE

"Islanders Hockey" nannte Coach Jack Capuano die Vorstellung seines Teams. Mehr Hits, mehr Torschüsse, mehr gewonnen Faceoffs - gegen die Maple Leafs spielte man knallhartes Hockey. "Das ist so wie damals in den 80ern", so Capuano. "Wir haben das Können, aber wir haben auch die Härte. Und wie damals gutes Goaltending."

Jaroslav Halak war hier gemeint. Der Mann hinter der Maske stoppte 32 Schüsse auf sein Tor und feierte seinen bereits 30. Sieg - Bestmarke in seiner Karriere. Es war der dritte Sieg in Folge für den Leader in der Metropolitan - alle mit einem Tor Differenz. "Wir gehen mit diesen engen Spielen viel besser um als im letzten Jahr", so Captain John Tavares, "das macht Hoffnung."

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Held des Abends war neben Halak Doppeltorschütze Anders Lee. Der markierte nach frühem Pressing und Scheibengewinn per Einzelleistung den ersten Treffer des Abends - und war acht Minuten vor Schluss auch für den Siegtreffer verantwortlich - durch die Beine von Jonathan Bernier. Der hatte zwar starke 38 Saves - aber am Ende außer Spesen nichts gewesen.

Carolina Hurricanes (19-27-7, 45 Pts) - Anaheim Ducks (35-14-7, 77 Pts) 1:2 BOXSCORE.

Montreal Canadiens (35-15-4, 74 Pts) - Edmonton Oilers (16-31-9, 41 Pts) 3:4 OT BOXSCORE

Minnesota Wild (27-20-7, 61 Pts) - Florida Panthers (24-18-11, 59 Pts) 2:1 BOXSCORE

Nashville Predators (37-12-6, 80 Pts) - Winnipeg Jets (28-19-10, 66 Pts) 3:1 BOXSCORE

Colorado Avalanche (22-22-11, 55 Pts) - New York Rangers (32-16-5, 69 Pts) 3:6 BOXSCORE

Los Angeles Kings (24-18-12, 60 Pts) - Calgary Flames (30-22-3, 63 Pts) 5:3 BOXSCORE

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