DEB-Präsident zur Situation von Draisaitl

Reindl sieht Degradierung gelassen

SID
Montag, 05.01.2015 | 11:49 Uhr
Leon Draisaitl wird vorerst in der Jugendliga CHL zum EInsatz kommen
© getty
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Präsident Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hat gelassen auf die Degradierung von Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers regiert.

Es sei ein "ganz normaler Vorgang", dass der Klub aus der NHL das deutsche Ausnahmetalent zeitweise in die Jugendliga CHL versetze, sagte Reindl dem "SID": "In Nordamerika ist es normal, dass ein junger Spieler zur Auffrischung ins Farm Team geschickt wird."

Auch mit Blick auf die WM in Prag (1. bis 17. Mai) sieht Reindl keine Nachteile: "Das ist kein Rückschritt, im Gegenteil. Wie ich ihn kenne, wird er sagen: Jetzt erst recht." Der frühere Nationalstürmer ist weiter voll von den Qualitäten des 19-Jährigen überzeugt. "Er ist groß und stark, hat gute Hände und kann das Spiel lesen", sagte Reindl: "Leon muss sich jetzt neue Kraft holen."

Draisaitl muss in die WHL

Überrascht wegen nicht erfolgter Freigabe

Zugleich zeigte sich der DEB-Präsident überrascht, dass Draisaitl trotz der Degradierung nicht für die U-20-WM in Kanada freigegeben wurde. "Dort hätte er sich sicher auch geistige Frische holen können", sagte der 60-Jährige: "Aber die Oilers sind sein Arbeitgeber und werden sich etwas dabei denken." Ohne Draisaitl war das Nachwuchs-Team des DEB in der Nacht zum Sonntag aus der Top-Division abgestiegen.

Am Sonntagabend gaben die Oilers dann bekannt, dass Draisaitl nach bislang 37 Spielen und neun Scorerpunkten zunächst nicht mehr in der NHL zum Einsatz kommen wird. Bereits von 2012 bis 2014 hatte Draisaitl in der zur CHL gehörenden Western Hockey League (WHL) für die Prince Albert Raiders gespielt.

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