Freitag, 16.01.2015

NHL-Roundup

Nächste Shutout-Pleite für Rangers

Die New York Rangers bleiben im zweiten Spiel in Folge ohne eigenen Treffer. Minnesota lässt seinem Frust freien Lauf und die Stars verzweifeln an Winnipegs Goalie Ondrej Pavelec.

Die Rangers mussten sich in Boston geschlagen geben
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Die Rangers mussten sich in Boston geschlagen geben

Das Spiel der Nacht:

Boston Bruins (24-15-6, 54 Pts) - New York Rangers (24-13-4, 52 Pts) 3:0 BOXSCORE

Ist das etwa der Beginn einer kleinen Krise im Big Apple? Nachdem die Rangers 13 von 14 Partien für sich entscheiden konnte, kassierte man in Boston zum zweiten Mal in Folge eine 0:3-Pleite. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Einfaches Hockey, ohne Schnörkel", so Rick Nash.

Also in etwas so, wie die Bruins im TD Garden aufgetreten sind. Angeführt von einem starken Tuukka Rask (30 Saves) fuhr Boston den fünften Erfolg in Serie. "Wenn man früh die Schüsse auf seinen Kasten bekommt, ist man sofort gut in der Partie. Aber wir machen als Team in den letzten Begegnungen einfach einen guten Job", lobte der Goalie seine Kollegen.

Für die offensiven Highlights sorgten Patrice Bergeron, David Krejci und Loui Eriksson - und zwar nicht gegen Lundqvist. King Henrik bekam die Nacht frei, Cam Talbot ersetzte ihn und verbuchte 29 Saves.

Die weiteren Spiele:

Buffalo Sabres (14-28-3, 31 Pts) - Minnesota Wild (19-19-5, 43 Pts) 0:7 BOXSCORE

Besser kann man eine Negativserie eigentlich nicht beenden. Sechs Spiele am Stück hatten die Wild verloren - und dabei sicherlich viel Frust angesammelt. Genau den bekamen nun die Sabres zu spüren. Minnesota ballerte die Gäste in beeindruckender Manier aus der eigenen Halle.

Auch deswegen erlebte Devan Dubnyk ein ganz geruhsames Debüt, nachdem er am Mittwoch von Arizona zu den Wild getradet worden war. Der Goalie feierte den zehnten Shutout seiner Karriere, hatte allerdings auch bei 18 Saves nicht allzu viel zu tun. Ebenfalls überzeugend: Jason Pominville (3 Assists) und Thomas Vanek, der gegen sein Ex-Team ein Tor und einen Assist auf dem Konto hatte.

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Eine weitere Maßnahme: Noch während des ersten Drittels wurden die Seiten getauscht, um für Chancengleichheit zu sorgen
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Auf das erste Tor musste man nicht lange warten: Eric Fehr brachte die Gastgeber nach 7 Minuten in Führung
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Nur fünf Minuten später schlug dann Alex Ovechkin zu. Der Superstar erhöhte auf 2:0 für die Capitals
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Die Blackhawks, die zuletzt die Führung in der Central Division übernahmen, steckten aber nicht auf
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In Überzahl markierte Patrick Sharp den Anschlusstreffer
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Dann kam Brandon Saad und es hieß 2:2. Gut drei Minuten waren da im zweiten Drittel gespielt
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Interessanter Blickwinkel: Washingtons Joel Ward wird bedrängt von Bryan Bickell
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Alles drin, was das Herz des Eishockey-Fans begehrt: Hier geht's in den Infight mit Marcus Kruger und Troy Brouwer
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Am Ende jubelten dann die Gastgeber: Alex Ovechkin hatte seine Finger beim Siegtreffer auch drin
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Umjubelter Siegtorschütze war Troy Brouwer mit der Nr. 20. 12,9 Sekunden waren da noch auf der Uhr
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Am Ende flogen die Sitzkissen, wie es sich gehört. Zumindest für die Capitals-Fan war das Winter Classic 2015 ein voller Erfolg
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Und Buffalo? Die Sabres schrieben mal wieder Geschichte, mehr oder weniger zumindest. Die Gäste sind das erste Team seit den Oilers im Jahr 2007, das neun Pleiten am Stück kassierte - und dabei alle nach regulärer Spielzeit.

Philadelphia Flyers (17217, 41 Pts) - Vancouver Canucks (24-15-3, 51 Pts) 0:4 BOXSCORE

Zwei Spiele hatte Ryan Miller den Canucks auf Grund einer Krankheit gefehlt. Und wie kehrte der Goalie gegen die Flyers zurück? Mit ziemlich viel Stil! Miller hielt seinen Kasten komplett sauber (29 Saves) und war neben Henrik Sedin (1 Tor, 1 Assist) der Mann des Abends im Wells Fargo Center.

Tampa Bay Lightning (28-14-4, 60 Pts) - Edmonton Oilers (10-26-9, 29 Pts) 3:2 BOXSCORE

Gegen die Oilers reicht offenbar auch mal nur ein gutes Drittel. Zumindest war das der Fall am Donnerstag, als Tampa mit einem 1:2-Rückstand in den letzten Abschnitt ging. Dann kam Ondrej Palat, der mit einem Doppelpack mal schnell die Partie zugunsten der Gastgeber drehte.

"Das Ende hat mir gefallen. Alles andere vergessen wir mal", hakte Head Coach Jon Cooper den Sieg relativ schnell ab. Das war aber auch nicht weiter überraschend, immerhin bleibt Edmonton on the road ein dankbarer Gegner. Die Oilers zogen in ihren letzten 14 Auswärtspartien jeweils den Kürzeren.

Einen Lichtblick gab es aber zumindest: Benoit Pouliot scheint momentan on fire zu sein, der Left Wing erzielte die letzten fünf Oilers-Tore.

St. Louis Blues (27-13-4, 58 Pts) - Detroit Red Wings (24-11-9, 57 Pts) 2:3 OT BOXSCORE

Shootout erfolgreich vermieden, Spiel gewonnen! Das dachten sich wohl die Red Wings, als sie das Scottrade Center verließen. Nicht ohne Grund: Detroits Shootout-Bilanz ist mit 1-7 nicht unbedingt furchteinflößend.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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"Wir sind froh, dass wir den Sieg schon früher klar gemacht haben", so Henrik Zetterberg, der sich dafür bei einem Kollegen bedanken durfte. Pavel Datsyuk war es schließlich, der nach 4:57 Minuten in der Overtime für die Entscheidung sorgte.

Die Red Wings feierten damit den vierten Sieg in den vergangenen fünf Begegnungen und beendeten ihren Road Trip mit einer vorzeigbaren 4-2-Bilanz.

Dallas Stars (19-17-7, 45 Pts) - Winnipeg Jets (23-14-8, 54 Pts) 1:2 BOXSCORE

Ganz großes Kino von Ondrej Pavelec! Der Jets-Goalie war der uneingeschränkte Matchwinner für die Gäste im American Airlines Center. Satte 46 Saves standen für Pavelec am Ende zu Buche - Season-High! "Er war einfach nur spektakulär. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, in dem ein Goalie so viele Großchancen vereitelt hat", so Head Coach Paul Maurice.

Arizona Coyotes (16-23-4, 36 Pts) - Calgary Flames (23-18-3, 49 Pts) 1:4 BOXSCORE

San Jose Sharks (24-16-5, 53 Pts) - Toronto Maple Leafs (22-20-3, 47 Pts) 3:1 BOXSCORE

Florida Panthers (20-13-9, 49 Pts) - Colorado Avalanche (19-17-9, 47 Pts) 2:4 BOXSCORE

Ottawa Senators (18-17-8, 44 Pts) - Montreal Canadiens (27-13-3, 57 Pts) 4:1 BOXSCORE

Rinne fällt lange aus: Bittere Nachricht für die Predators! Pekka Rinne wird dem Team aus Nashville drei bis fünf Wochen fehlen. Der Goalie schlägt sich mit einem verstauchten Knie herum und muss erst mal aussetzen. Damit verpasst der 32-Jährige, der ligaweit momentan die meisten Goalie-Siege (29) aufweisen kann, auch das All-Star Game in Columbus am 25. Januar.

"Das ist ein Rückschlag, aber wir werden auch diese Hürde nehmen. Genauso wie er, Pekka wird bald wieder der Alte sein", so Head Coach Peter Laviolette. Rinne zog sich die Verletzung am Dienstag beim 5:1-Erfolg über Vancouver zu.

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