Donnerstag, 15.01.2015

NHL-Roundup

Flyers-Pleite trotz starkem Zepp

Rob Zepp kassiert mit den Philadelphia Flyers seine erste NHL-Niederlage. Montreal dreht bei den Blue Jackets spät auf und in Anaheim legt Corey Perry eine beeindruckende Show hin.

Rob Zepp musste sich mit den Flyers Washington geschlagen geben
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Rob Zepp musste sich mit den Flyers Washington geschlagen geben

Das Spiel der Nacht:

Washington Capitals (24-11-8, 56 Pts) - Philadelphia Flyers (17-20-7, 41 Pts) 1:0 BOXSCORE

Nummer 20! Die irre Serie von Braden Holtby geht munter weiter. Washingtons Goalie startete gegen Philly zum 20. Mal in Folge - und passend zu diesem Jubiläum ließ er sich auch nicht lumpen. Mit 21 Saves steuerte Holtby seinen Teil zum Erfolg über die Flyers bei.

"Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er hat eine gewisse Entwicklung hinter sich", so Head Coach Barry Trotz, der damit unter anderem auf den neuen Goaltending Coach Mitch Korn anspielt.

Alleine besiegte Holtby Philly aber natürlich nicht. Für das goldene Tor sorgte Jason Chimera bereits zu Beginn des ersten Drittels. Und dann wäre da noch Matt Niskanen. Der Verteidiger sorgte vielleicht für die Szene der Partie, als er im zweiten Abschnitt Scott Laughton mit einem harten, aber sauberen Open-Ice-Hit von den Beinen holte.

Übrigens: Rob Zepp kam zu seinem zweiten NHL-Start hintereinander, musste allerdings trotz 25 Saves - inklusive einer überragenden Parade gegen Eric Fehr - seine erste Niederlage hinnehmen.

Die weiteren Spiele:

Columbus Blue Jackets (18-20-3, 39 Pts) - Montreal Canadiens (27-12-3, 57 Pts) 2:3 BOXSCORE

0:2 hinten. Weniger als neun Minuten noch zu spielen. Na und! Das dachten sich wohl die Habs und drehten mal kurz auf - und damit auch die Partie in der Nationwide Arena.

Innerhalb von genau 3:53 Minuten machten Max Pacioretty, P.K. Subban und erneut Pacioretty den Blue Jackets den Garaus - alle drei Treffer fielen dabei im Powerplay. Ziemlich ungewohnt für ein Team, dass in dieser Statistik ligaweit vor der Begegnung nur auf Platz 28 gelegen hatte. "Ich bin ganz ehrlich, das war sicherlich eines meiner Lieblingsspiele in diesem Jahr", grinste der Doppelpacker im Anschluss.

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Die Blackhawks, die zuletzt die Führung in der Central Division übernahmen, steckten aber nicht auf
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In Überzahl markierte Patrick Sharp den Anschlusstreffer
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Dann kam Brandon Saad und es hieß 2:2. Gut drei Minuten waren da im zweiten Drittel gespielt
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Alles drin, was das Herz des Eishockey-Fans begehrt: Hier geht's in den Infight mit Marcus Kruger und Troy Brouwer
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Am Ende jubelten dann die Gastgeber: Alex Ovechkin hatte seine Finger beim Siegtreffer auch drin
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Umjubelter Siegtorschütze war Troy Brouwer mit der Nr. 20. 12,9 Sekunden waren da noch auf der Uhr
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Am Ende flogen die Sitzkissen, wie es sich gehört. Zumindest für die Capitals-Fan war das Winter Classic 2015 ein voller Erfolg
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Die Stimmung bei den Gastgeber war dagegen - verständlicherweise - mal wieder auf dem Boden. "Das ist einfach nur enttäuschend. So etwas nervt mich, wie konnten wir das Spiel noch verlieren?", so Head Coach Todd Richards

Anaheim Ducks (28-10-6, 62 Pts) - Toronto Maple Leafs (22-19-3, 47 Pts) 4:0 BOXSCORE

Ganz großes Kino von Corey Perry! Anaheims Right Wing schoss die Leafs quasi im Alleingang aus der Halle. Den Auftakt machte zwar mit Kyle Palmieri noch ein anderer Duck, doch dann kam Perry ins Rollen. 2:0 Perry! 3:0 Perry! 4:0 Perry!

Der 29-Jährige war bei seinem dritten Hattrick der Saison schlicht nicht zu stoppen und bescherte den Gastgebern den vierten Sieg in den letzten fünf Partien. Damit grüßt Anaheim gemeinsam mit den Predators wieder von der Spitze der NHL, beide Teams haben 62 Punkte auf dem Konto, Nashville hat allerdings zudem noch zwei Begegnungen in der Hinterhand.

Ebenfalls stark bei den Ducks: Goalie Frederik Andersen, der mit 28 Saves seinen zweiten NHL-Shutout feiern konnte. Die Leafs haben ihrerseits weiter mit der Offense zu kämpfen. Im Jahr 2015 steht Toronto bislang nur bei neun Toren.

Los Angeles Kings (20-14-10, 50 Pts) - New Jersey Devils (16-21-8, 40 Pts) 3:5 BOXSCORE

In 68 Sekunden kann im Eishockey viel passieren. Wer das nicht geglaubt haben sollte, bekam im Staples Center den Beweis dafür geliefert. Innerhalb von 1:08 Minuten ließen es die Devils dreimal klingeln und machten dank Steve Bernier, Martin Havlat und Mike Cammalleri aus einem 1:1 ein 4:1.

Von diesem Schock erholten sich die Kings nicht mehr wirklich. Zwar brachten Marian Gaborik und Justin Williams den amtierenden Champion im letzten Abschnitt noch mal heran, doch im Endeffekt war das nicht mehr als Ergebniskosmetik. Zumindest beendete Dustin Brown mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich seine 17 Spiele andauernde Durststrecke ohne Tor.

Und die Devils? Die Gäste konnten ihr Glück wohl kaum fassen, immerhin fehlten zum Auftakt ihres West Coast Trips Jaromir Jagr und Tuomo Ruutu wegen einer Grippe. Als nächstes geht es für die Truppe aus Newark nach Anaheim und San Jose.

ASG-Captains bekannt: Das All-Star Game in Columbus rückt immer näher. Und nun sind auch die beiden Captains bekannt. Nick Foligno von den gastgebenden Blue Jackets und Chicagos Jonathan Toews führen die beiden Mannschaften an, die fortan unter den Namen Team Foligno und Team Toews bekannt sein werden. Als Assistant Captain agieren Drew Doughty (Kings) und Patrick Kane (Blackhawks) sowie Ryan Getzlaf (Ducks) und Rick Nash (Rangers).

Brodeurs Zukunft offen: Im letzten Monat unterschrieb er in St. Louis einen Vertrag. Doch schon jetzt könnte die Zeit von NHL-Legende Martin Brodeur bei den Blues schon wieder vorbei sein. Nachdem der ursprüngliche Starter Brian Elliott wieder fit ist, gilt der 42-Jährige nur noch als Goalie Nummer drei.

"Marty wird sich eine Woche frei nehmen, um seine momentane Situation genau zu beleuchten. Er hat auf jeden Fall immer noch genug im Tank, um auf höchstem Level zu spielen", so Brodeurs Berater Pat Brisson gegenüber "ESPN".

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