Freitag, 23.01.2015

SPOX-Power-Ranking zum NHL All-Star-Break

The Mighty Ducks

Überraschende Aufstiege, ein tiefer Fall und die neue Nummer eins: Das SPOX-Power-Ranking wird passend zum All-Star-Break kräftig umgekrempelt. In New York wächst ein neuer Titelkandidat heran und Mototown ist plötzlicher wieder angesagt. Dafür droht der Topscorer der Liga die Playoffs zu verpassen, ebenso wie ein Sorgenkind aus Kanada. Und: Wo ist eigentlich der amtierende Champion abgeblieben?

Die Anaheim Ducks rocken nicht nur die NHL, sondern auch im Power-Ranking
© getty
Die Anaheim Ducks rocken nicht nur die NHL, sondern auch im Power-Ranking

30. Buffalo Sabres: Die meisten Gegentore (166), die wenigsten eigenen Treffer (83) und eine Serie von elf verlorenen Spielen in Folge. Das ist - entschuldigt liebe Sabres-Fans - ein verdienter letzter Platz. SPOX bleibt dabei: Die Hoffnung heißt Connor McDavid, Wunderkind im Draft 2015.

29. Edmonton Oilers: Es sollte alles besser werden. Nicht nur, aber auch dank Leon Draisaitl. Die Oilers dümpeln stattdessen mal wieder im Nirwana der Tabelle, Draisaitl wurde zurück in die Juniorenliga geschickt. Zumindest unter Todd Nelson läuft es in The Big E etwas besser. Irgendwie positiv, irgendwie aber auch traurig: Vor dem Break gewann man zwei Spiele am Stück - zum ersten Mal seit Anfang November. Trotzdem bleibt eine Saison übrig, die nicht mehr zu retten ist.

28. Arizona Coyotes: "Natürlich, die Chance ist immer da", sagte Tobias Rieder im SPOX-Interview. Doch wenn man ehrlich ist, der Playoff-Zug für die Coyotes ist längst abgefahren. Auch ein Sieg gegen Anaheim hilft nichts, wenn sonst nicht viel geht. Selbst Topscorer Antoine Vermette steht bei -15 im Plus/Minus-Rating.

27. Carolina Hurricanes: Warum erst jetzt? Die Hurricanes drehen auf, sieben der letzten zehn Spiele wurden gewonnen. Für eine Playoff-Quali bräuchte Carolina trotzdem ein neues Miracle on Ice, denn der Rückstand ist groß. Youngster Jeff Skinner, letzte Saison noch 33 Tore, hat erst zehn Mal genetzt.

26. Toronto Maple Leafs: Rien ne va plus. Die stolzen Maple Leafs befinden sich in einer handfesten Krise. "Jeder fühlt sich schuldig und schlecht", sagt Korbinian Holzer. Selbst der Rauswurf von Randy Carlyle und der Wechsel auf Peter Horachek sorgte nicht für einen Hallo-Wach-Effekt. Neun Niederlagen aus den letzten zehn Spielen sprechen Bände.

25. Minnesota Wild: Jason Pominville, Zach Parise, Thomas Vanek, Mikko Koivu, Ryan Suter. Das klingt mehr als nur nach Playoffs. Doch klangvolle Namen alleine gewinnen keine Spiele. Nach mehr als der Hälfte der Saison stehen die Wild vor einer ernüchternden Bilanz, das Minimalziel Playoffs ist in großer Gefahr. Mit dieser Truppe muss mehr drin sein!

24. Columbus Blue Jackets: Die Blue Jackets waren eine der Mannschaften, die diesmal unbedingt in die Playoffs wollte. Auf Topstar Ryan Johansen ist zwar wieder Verlass (17 Tore, 26 Assists). Aber nur Nick Foligno und Scott Hartnell können ihn in der Offense nennenswert unterstützen. Das ist zu wenig.

Platz 30-24: Buffalo bis Columbus

Platz 23-16: New Jersey bis San Jose

Platz 15-9: Vancouver bis Chicago

Platz 8-1: New York bis Anaheim

Michael Graßl

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