Freitag, 28.11.2014

NHL-Roundup

Rinne verschlimmert Oilers-Krise

Die Oilers kassieren in Nashville die nächste Pleite. Dabei wird vor allem Jordan Eberle zu Edmontons tragischer Figur. Bei den Predators überzeugt dagegen Goalie Pekka Rinne.

Die Oilers fanden kein Weg vorbei an Preds-Goalie Pekka Rinne
© getty
Die Oilers fanden kein Weg vorbei an Preds-Goalie Pekka Rinne

Das Spiel der Nacht:

Nashville Predators (15-5-2, 32 Pts) - Edmonton Oilers (6-14-3, 15 Pts) 1:0 OT BOXSCORE

Der Eight-Pack für die Oilers ist perfekt! Was sich im ersten Moment vielleicht noch ein bisschen positiv anhören mag, ist allerdings alles andere als das. Edmonton kassierte beim Gastspiel in Nashville bereits seine achte Pleite in Folge - und eine komplette unnötige.

Denn zu Beginn der Overtime hatten die Gäste eigentlich die große Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch Jordan Eberle scheiterte mit einem Penalty an Pekka Rinne. Zur Verteidigung des Right Wings muss zumindest gesagt werden: Er war nicht der einzige Oiler, der sich an Nashvilles Goalie die Zähne ausbiss.

Rinne, bislang einer der dominantesten Keeper in dieser Saison, hielt seinen Kasten komplett sauber und verbuchte mit starken 37 Saves den 34. Shutout seiner Karriere. Für das goldene Tor sorgte nach 3:55 Minuten in der Verlängerung Filip Forsberg mit seinem zehnten Saisontreffer (Preds-Bestwert), nachdem Roman Josi Sekunden zuvor nur den Pfosten getroffen hatte.

"Pekka hat uns im Spiel gehalten, keine Frage. Wir müssen ihm dankbar sein", so Head Coach Peter Laviolette, der sich zudem über das Comeback von Mike Fisher nach überstandener Achillessehnenverletzung freuen durfte.

Schwaches Powerplay der Preds

Nashville feierte damit den dritten Erfolg hintereinander und gehört mit dem 15. Sieg in diesem Jahr weiterhin zur Spitzengruppe in der NHL. Doch auch den Preds drückt in einer Statistik der Schuh.

Das Powerplay verdient bislang schlicht seinen Namen nicht. Gegen Edmonton stand man am Ende bei 0/5, insgesamt lautet die Bilanz in der heimischen Bridgestone Arena desaströse 1/37.

Doch das ist alles kein Vergleich zur Situation bei den Oilers, für die Leon Draisaitl 14:48 Minuten auf dem Eis stand, allerdings ohne großartig in Erscheinung zu treten. Nicht nur die Negativserie drückt in Edmonton aufs Gemüt.

Die Truppe von Dallas Eakins scheint zudem einfach nicht gegen Teams aus der Western Conference gewinnen zu können (0-11-2). "Bei uns läuft es momentan einfach nicht. Trotzdem habe ich positive Ansätze gesehen. Das ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung", versuchte der Head Coach, ein wenig Optimismus zu verbreiten.

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