NHL

Crosby trifft wieder

Von SPOX
Sidney Crosby (l.) beendete gegen die Rangers seine Torflaute und führte Pittsburgh zum Sieg
© getty

Nach der Auftaktniederlage gewinnen die Pittsburgh Penguins auch Spiel drei gegen die New York Rangers. Auch dank Sidney Crosby, der seine Torflaute beendet. Die Los Angeles Kings klauen den Anaheim Ducks auch deren zweites Heimspiel.

New York Rangers - Pittsburgh Penguins 0:2 - Serie: 1-2 BOXSCORE

Es ist vollbracht. 13 lange Spiele musste Sidney Crosby warten, ehe er endlich wieder dieses unglaubliche Gefühl erleben durfte. 13 lange Spiele hatte der Superstar in den Playoffs nicht getroffen. Dann kam Drittel Nummer zwei im Madison Square Garden. Robert Bertuzzo spielte einen langen Pass aus der eigenen Hälfte, Crosby nahm die Scheibe mit und traf. Zur Führung.

"Die Hauptsache ist, dass du dir Chancen erarbeitest und Dinge kreierst, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen", erklärte "Sid the Kid". "Das ist der erste Schritt. Irgendwann vertraust du dann auch wieder darauf, dass die Scheibe reingeht." Dan Bylsma hatte sein Vertrauen in seinen Superstar ohnehin nie verloren. "Ich denke, es gibt keine Zweifel, dass er der beste Spieler auf dem Eis war", lobte der Coach.

Ebenfalls durchaus respektabel präsentierte sich Marc-Andre Fleury. Dem Goalie gelangen herausragende 35 Saves, die New York nun vor das Crosby-Problem stellen. "Wie bekommen wir die Scheibe über die Linie", dürften sich die Rangers nach ihrem zweiten Shutout in Folge fragen. Andererseits könnte ein Tag Ruhe - Spiel vier findet am Mittwoch statt - bereits ein wenig Abhilfe schaffen. Immerhin bestritten die Rangers am Montag ihr fünftes Spiel in sieben Tagen, weshalb sie spätestens Jussi Jokinens 2:0 nicht mehr zu kontern vermochten.

Anaheim Ducks - Los Angeles Kings 1:3 - Serie: 0-2 BOXSCORE

Die Kings sind heiß! Seit San Jose in Runde eins bereits fast uneinholbar mit 3:0 in Führung ging und relativ wenig auf eine ausgiebigere, Kings'sche Postseason-Erfahrung 2014 hindeutete, ist L.A. einfach nicht mehr zu bezwingen. Zunächst mussten die Sharks nach sieben Spielen dran glauben und nun sieht es auch für die Ducks alles andere als gut aus.

Zwar konnte Patrick Maroon Marian Gaboriks Führung noch ausgleichen, nach Alex Martinez 2:1 war für Anaheim allerdings nichts mehr zu machen - auch dank Jonathan Quick. Mit 36 Saves brachte der Goalie die Ducks zur Verzweiflung und bereitete gleichzeitig den Weg für Dwight King. Der nutzte Anaheims Verzweiflung Sekunden vor dem Ende für einen Empty Netter zur Entscheidung. Spiel drei findet am Donnerstag im Staples Center statt.

Die NHL-Playoffs im Überblick

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