Montag, 24.03.2014

NHL-Roundup

OT-Sieg! Wild rächen sich an Detroit

Minnesota revanchiert sich dank Matt Moulson bei den Red Wings. Die St. Louis Blues stellen Pittsburgh kalt und Chicago verzweifelt an Predators-Goalie Pekka Rinne. Außerdem: Anaheim schießt die Panthers ab.

Matt Moulson (l.) entschied die Partie in Detroit zugunsten der Wild
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Matt Moulson (l.) entschied die Partie in Detroit zugunsten der Wild

Das Spiel der Nacht:

Detroit Red Wings (33-24-14, 80 Pts) - Minnesota Wild (37-24-11, 85 Pts) 3:4 OT BOXSCORE

Die Revanche ist gelungen! Am Samstagnachmittag mussten sich die Wild Detroit in der eigenen Halle noch geschlagen geben. Doch Minnesota rächte sich für die Pleite und gewann seinerseits in der Joe Louis Arena - dank Matt Moulson. Der Left Wing erzielte nach 2:15 Minuten in der Overtime den entscheidenden Treffer.

Dabei sah es zu Beginn der Partie nicht unbedingt danach aus. Die Gäste gaben zwar im ersten Drittel den Ton an (Schussstatistik: 12 zu 6), trotzdem lagen die Red Wings nach einem Doppelpack von Gustav Nyquist in Führung.

"Es war ziemlich frustrierend. Wir haben klasse gespielt und gerieten trotzdem in Rückstand", so Zach Parise. "Aber wir haben uns davon nicht unterkriegen lassen." Auch Minnesotas Head Coach Mike Yeo war von der Moral seiner Truppe sichtlich angetan: "Ich war beeindruckt, dass wir nicht nachgelassen haben. Das war richtig stark."

Nach Parises 3:2 im letzten Abschnitt sah es sogar kurze Zeit danach aus, als wäre eine Extraschicht gar nicht mehr nötig. Tomas Tatar rettete Detroit aber in die Overtime, in der Moulson mit seinem 21. Saisontor zum Matchwinner wurde.

Die weiteren Spiele:

Pittsburgh Penguins (46-20-5, 97 Pts) - St. Louis Blues (48-16-7, 103 Pts) 0:1 BOXSCORE

Die Nummer zwei im Osten gegen die Nummer eins im Westen? Zwei der fünf offensivstärksten Teams der NHL? Das versprach einen Kracher sondergleichen. Doch auf Tore wartete man im CONSOL Energy Center zu Pittsburgh lange Zeit vergeblich. Und als dann nach 11:20 Minuten im letzten Drittel doch eins fiel, erzielte das auch noch das Asuwärtsteam. Und unglücklich war es dazu.

Denn als Alexander Steen per Slap Shot draufhielt, steckte David Backes noch seinen Stock in die Flugbahn und fälschte den Puck unhaltbar für Marc-Andre Fleury ab. Sekunden vorher waren die Penguins nach einer Zeitstrafe für Evgeni Malkin erst zu voller Mannstärke zurückgekehrt, doch ausgerechnet da schlug der Gegner zu.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Philadelphia sind die Blues zurück in der Erfolgsspur, ihre vorzügliche Defense bremste Sidney Crosby und Co. sowie das beste Power Play der Liga (0/5) komplett aus - und bescherte Goalie Brian Elliott den vierten Shutout der Saison.

Vancouver Canucks (33-30-10, 76 Pts) - Buffalo Sabres (20-43-8, 48 Pts) 4:2 BOXSCORE

Zum ersten Mal seit Mitte Januar konnten die Canucks wieder zwei Siege hintereinander einfahren. Okay, es waren nur Erfolge über Nashville und Buffalo, aber davon will man sich die Laune in Vancouver nicht verderben lassen. Gegen die Sabres überzeugte auch endlich mal Zack Kassian, der insgesamt vier Assists verbuchte - Karriere-Bestwert.

"Es war eines dieser Spiele, in denen der Puck immer zu mir wollte", so der Right Wing. Buffalo kassierte dagegen die achte Pleite in den letzten zehn Partien, obwohl man durch Tyler Ennis und Jamie McBain früh im ersten Drittel in Führung gegangen war.

Chicago Blackhawks (41-16-15, 97 Pts) - Nashville Predators (31-31-10, 72 Pts) 0:2 BOXSCORE

Lange musste Pekka Rinne auf seinen nächsten Shutout warten. Zuletzt hielt er seinen Kasten am 12. März 2012 sauber. Danach folgte eine lange Leidenszeit samt zweier Hüftoperationen. Doch ausgerechnet gegen den amtierenden Champion war es mal wieder soweit.

"Heute hat man gesehen, was Pekka drauf hat", lobte Nashvilles Head Coach Barry Trotz seinen Goalie (29 Saves). Rinnes Gala war auch dringend notwendig, denn die Blackhawks dominierten die ersten beiden Drittel trotz Patricks Kanes Ausfall und ließen den Preds kaum Luft zum Atmen (Schussstatistik: 29 zu 17) - allerdings ohne zählbaren Erfolg.

"Wir kamen gut in die Partie und hatten genügend Chancen. Aber wir haben einfach nicht getroffen", so Chicagos Head Coach Joel Quenneville, der mit seinem Team in der Western Conference mittlerweile sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter St. Louis hat.

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Anaheim Ducks (46-18-7, 99 Pts) - Florida Panthers (26-38-8, 60 Pts) 6:2 BOXSCORE

Die letzten vier Heimspiele hatten die Ducks allesamt verloren. Es wurde also mal wieder Zeit, den Fans im heimischen Honda Center etwas zu bieten. Und da kamen die Panthers natürlich gerade recht. Anaheim überrollte Florida quasi nach Belieben.

Allen voran Corey Perry und Ryan Getzlaf (jeweils 1 Tor und 2 Assists) waren kaum zu stoppen, dementsprechend zufrieden zeigte sich der Captain nach der Partie: "Wir haben uns auf unsere Stärken besinnt: Ruhe bewahren, den freien Mann finden und schießen. Heute hat das endlich mal wieder gepasst."

Bei den Panthers konnte auch Ex-Ducks-Goalie Dan Ellis die Niederlage trotz 34 Saves nicht verhindern. Florida musste sich damit in sieben der letzten neun Begegnungen geschlagen geben.

New York Islanders (27-35-9, 63 Pts) - Columbus Blue Jackets (36-29-6, 78 Pts) 2:0 BOXSCORE

New Jersey Devils (31-28-13, 75 Pts) - Toronto Maple Leafs (36-29-8, 80 Pts) 3:2 BOXSCORE

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