Samstag, 08.03.2014

NHL-Roundup

Penguins siegen im Spitzenspiel

In seinem zweiten Einsatz für Pittsburgh gelingt Marcel Goc der wichtige Sieg im Spitzenspiel gegen die Ducks. Detroit und New Jersey liefern sich einen torreichen Schlagabtausch und Erhoffs Sabres haben gegen die Panthers keine Chance.

Sieg im Spitzenspiel: Die Penguins um Sidney Crosby jubeln nach dem Erfolg bei den Ducks
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Sieg im Spitzenspiel: Die Penguins um Sidney Crosby jubeln nach dem Erfolg bei den Ducks

Das Spiel der Nacht:

Anaheim Ducks (43-14-7, 93 Pts) - Pittsburgh Penguins (42-17-4, 88 Pts) 2:3 SO BOXSCORE

Alles schaute gespannt nach Anaheim. Erstens, um zu sehen, wie das Spitzenspiel des besten gegen das drittbeste Team der Liga ausgehen würde. Zweitens, um zu sehen, wie Superstar Sidney Crosby auf das (statitsisch) schlechteste Spiel seiner NHL-Karriere reagieren würde. Beim 3:5 gegen die Sharks tags zuvor war der Angreifer mit einer Effiezienz von -5 und nur einem Torschuss in über 20 Minuten auf dem Eis total neben der Spur.

Pünktlich zum Spitzenspiel kam Crosby wieder in Fahrt. Den wichtigen 2:2-Ausgleich von Evgeni Malkin bereitete der ehemalige Nummer-1-Pick mustergültig vor. Ein glücklicher Treffer für die Gäste, die bis dahin deutlich unterlegen waren. Mit nur 17 Torschüssen durften die Penguins trotzdem einen wichtigen Sieg feiern. Von Beginn an hatten die Ducks das Geschehen klar im Griff. Corey Perry sorgte mit seinen Treffern 33 und 34 zweimal für die Führung, Deryk Engelland traf zum 1:1.

Im Shootout zeigte dann Crosby seine große Klasse. Als zweiter Penguins-Schütze verzögerte er geschickt und sorgte dann für den ersten Treffer. Seine Teamkollegen Chris Kunitz und Brandon Sutter machten es ihm nach und sorgten nach dem Fehlschuss von Ryan Getzlar für den etwas glücklichen Auswärtssieg. Marcel Goc durfte damit in seinem zweiten Einsatz den ersten Erfolg feiern. Der Deutsche kam gut elf Minuten zum Einsatz.

"Wir haben heute einiges gut gemacht, vieles besser gemacht als letzte Nacht. Vor allem haben wir uns keine schweren Fehler erlaubt, die uns dann weh tun", analyiserte Crosby nach dem Match. Auf der Gegenseite war Anaheim-Coach Bruce Boudreau trotz der Niederlage nicht ganz unzufrieden: "Sie haben einen guten Job gemacht und sie hatten auch gute Chancen. Jeder hätte gewinnen können."

Die weiteren Spiele:

Florida Panthers (34-22-7, 55 Pts) - Buffalo Sabres(19-36-8, 46 Pts) 2:0 BOXSCORE

Stadium Series: Eisshow im Yankee Stadium
Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Auch Blackhawks-Coach Joel Quenneville bekam das Schneechaos zu spüren
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Brrrr! Bei knapp -10 Grad Celcius mussten sich die Fans dick einpacken
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Dennoch gab es vor einer immensen Kulisse wieder Stars zum Anfassen - zumindest beim Gang in die Kabine
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Eishockey im Yankee Stadium, Part II! Wenige Tage nach dem ersten Outdoor Game gab es im legendären Ballpark in der Bronx wieder eine Eisfläche zu sehen
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Impressive! Die Organisatoren ließen sich nicht lumpen und verwandelten das Yankee Stadium in eine Eislandschaft
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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Rückkehrer Roberto Luongo hätte es sich nicht besser vorstellen können. Nach seinem Trade zurück zu den Panthers lieferte der Goalie mit 25 Saves ein starkes Debüt und durfte sich neben seiner eigenen Performance auch über einen souveränen Sieg seiner Panthers freuen.

"Ich wollte einfach nur ein gutes Spiel abliefern. Immer wenn der Gegner etwas kam, haben wir sofort die richtige Antwort gegeben", sagte der Matchwinner nach dem Sieg. Dank Jesse Winchester und Dmitry Kulikov gelang den Gastgeber ein lockerer Erfolg, der angesichts von 44 Torschüssen durchaus höher hätte ausfallen können. Christian Erhoff stand bei den Sabres am längsten von allen auf dem Eis, konnte die Pleite wie sein deutscher Kollege Alex Sulzer allerdings nicht verhindern.

Carolina Hurricanes (27-27-9, 63 Pts) - New York Rangers (34-26-4, 72 Pts) 2:4 BOXSCORE

Drei Minuten vor Ende war alles offen: 2:2 und das Warten auf den Lucky Punch! Die Rangers hatten bis dahin klar dominiert (44:24 Torschüsse) und mussten trotzdem um die Punkte zittern, weil Jordan Staal und Jeff Skinner die Gastgeber zweimal in Front geschossen hatten. Ryan McDonagh und Rick Nash sorgten jeweils für den Rangers-Ausgleich.

Mit zwei Mann Überzahl drängten die Rangers dann auf die Entscheidung. Mit Erfolg: Derek Stepan musste nur noch einschieben und Carl Hagelin machte wenig später mit dem 4:2 alles klar.

Detroit Red Wings (29-21-13, 71 Pts) - New Jersey Devils (24-27-13, 67 Pts) 7:4 BOXSCORE

Calgary Flames (25-31-7, 57 Pts) - New York Islanders (24-33-9, 57 Pts) 4:3 BOXSCORE

Die NHL im Überblick

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