Montag, 03.03.2014

NHL-Roundup

Goc leitet Panthers-Comeback ein

Der Deutsche trifft bei einer eindrucksvollen Aufholjagd in New York. Die Caps verzocken mal wieder eine Führung, St. Louis gewinnt bei Millers Debüt. Die Ducks sind in Playoff-Form.

Marcel Goc leitete mit seinem Treffer das Comeback der Panthers ein
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Marcel Goc leitete mit seinem Treffer das Comeback der Panthers ein

Das Spiel der Nacht:

New York Islanders (23-32-8, 54 Pts) - Florida Panthers (23-31-7, 53 Pts) 3:5 BOXSCORE

Die Saison der Panthers bietet nicht allzu viel Anlass zur Freude. Da ist ein eindrucksvoller Sieg wie dieser umso schöner: Mit einem Rückstand von 1:3 ging Florida ins letzte Drittel, nur um dann vier Tore hintereinander zu scoren und die Niederlagenserie von vier Spielen zu beenden.

"Wir haben nicht aufgegeben, sondern weitergekämpft", freute sich Shawn Matthias, der mit zwei Toren großen Anteil am Sieg hatte, "wir sind extrem froh, diese beiden Punkte mitzunehmen." Zum Start des Schlussabschnitts war es Marcel Goc, der mit seinem 11. Saisontor die Aufholjagd einleitete.

Nachdem Matthias ausgeglichen hatte, war es Scottie Upshall, der den Sieg mit zwei späten Toren nach Hause brachte. Beinahe wäre ihm sogar noch ein Hattrick gelungen. "Wir kamen mit Feuer ins dritte Drittel", sagte Upshall, "wir brauchten einen Funken und haben ihn gefunden. Und wir haben mit Stolz gespielt."

Und die Islanders? Es war die neunte Niederlage in den letzten elf Spielen, und das insgesamt 12. Mal, dass sie eine Zwei-Tore-Führung noch verzockten. "Wir scheinen immer neue Wege zu finden, um zu verlieren", sagte Andrew MacDonald. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Die übrigen Spiele:

Washington Capitals (29-23-10, 68 Pts) - Philadelphia Flyers (32-24-6, 70 Pts) 4:5 OT BOXSCORE

Stadium Series: Eisshow im Yankee Stadium
Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Auch Blackhawks-Coach Joel Quenneville bekam das Schneechaos zu spüren
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Brrrr! Bei knapp -10 Grad Celcius mussten sich die Fans dick einpacken
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Dennoch gab es vor einer immensen Kulisse wieder Stars zum Anfassen - zumindest beim Gang in die Kabine
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Eishockey im Yankee Stadium, Part II! Wenige Tage nach dem ersten Outdoor Game gab es im legendären Ballpark in der Bronx wieder eine Eisfläche zu sehen
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Impressive! Die Organisatoren ließen sich nicht lumpen und verwandelten das Yankee Stadium in eine Eislandschaft
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Bevor es aber zur Sache ging, gab es erst mal etwas auf die Ohren. Cee Lo Green packte sich trotz heißer Begleitung warm ein
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Was darf auch nie fehlen? Die US-Nationalhymne, diesmal vorgetragen von Ex-Destiny's-Child-Sängerin Michelle Williams
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Auf dem Eis hieß das Duell: Islanders vs. Rangers - mit dem besseren Ende für die Broadway Blueshirts
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Der Lohn für die Sieger: ein beeindruckendes Feuerwerk in der Bronx
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Auch die Fans hatten sichtlich ihren Spaß
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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Bitterer Tag für Dmitry Orlov. Erst schafft er zum ersten Mal in seiner NHL-Karriere zwei Tore in einem Spiel, dann ebnet er mit einer fünfminütigen Zeitstrafe den Weg für das Comeback der Flyers. Die Caps führten bis Mitte des dritten Drittels mit 4:2 - dann aber traf erst Jakub Voracek und eine Minute vor dem Ende schlug Claude Giroux zu - Overtime!

Dort besorgte Vincent Lecavalier dann den Sieg für die Flyers. Es war bereits das 14. Mal in dieser Saison, dass Washington trotz einer 2-Tore-Führung noch verlor. Diesmal galt der Ärger Orlov, der das Comeback mit einem Revanchefoul gegen Brayden Schenn mit ermöglichte: "Ich verstehe schon, dass man sich rächen will, aber man muss diszipliniert sein", rügte Coach Adam Oates, "so holt man einen Gegner zurück ins Spiel."

Anaheim Ducks (43-14-5, 91 Pts) - Carolina Hurricanes (26-26-9, 61 Pts) 5:3 BOXSCORE

5:3 - das klingt ja fast nach einem knappen Sieg. Weit gefehlt. Mitte des zweiten Drittels war das Spiel mit 5:0 nämlich schon entschieden, die späten Hurricanes-Tore waren nur Ergebniskosmetik. Bruce Boudreau frohlockte stellvertretend für das gesamte Publikum, als er sagte: "Wir waren so gut, wie man nur sein kann." Es war für ihn der 100. Sieg als Ducks-Coach, und wenige davon waren eindrucksvoller.

Corey Perry startete im ersten Drittel direkt überragend mit zwei Toren und einem Assist, er steht nun bei 32 Saisontoren. Francois Beauchemin, Andrew Cogliano und Jakob Silfverberg besorgten die restlichen Tore, Frederik Andersen lieferte 49 Saves. Cogliano fasste es richtig zusammen: "Wenn wir immer so spielen, sind wir für jeden Gegner schwer zu schlagen." Das beste Team der Liga ist in Playoff-Form.

Phoenix Coyotes (27-23-11, 65 Pts) - St. Louis Blues (40-14-6, 86 Pts) 2:4 BOXSCORE

Das Blues-Debüt von Ryan Miller hätte besser starten können. Nicht einmal drei Minuten waren absolviert, da hatte der neue Goalie bereits sein erstes Gegentor kassiert. Auch im zweiten Drittel musste Miller nach Tor von Jeff Halpern hinter sich greifen. "Ich war den ganzen Tag über ziemlich nervös", sagte Miller später, "es ist eine neue Gruppe, und man will ihnen ja zeigen, dass man etwas drauf hat und dass man für sie da ist."

Die Gelegenheit nutzte Miller im weiteren Verlauf dann tatsächlich und lieferte 23 Saves. Die Offense drehte zudem im dritten Viertel auf: Patrik Berglund, Magnus Paajarvi und Kevin Shattenkirk trafen binnen neun Minuten zur Blues-Führung, den Endstand besorgte abermals Berglund kurz vor dem Ende. Auch wenn der Anfang also schwierig war - am Ende konnte Miller bei seinem Debüt doch einen Sieg feiern.

New Jersey Devils (26-23-13, 65 Pts) - Son Jose Sharks (39-17-6, 84 Pts) 2:4 BOXSCORE

Vancouver Canucks (28-25-10, 66 Pts) - Ottawa Senators (27-23-11, 65 Pts) 2:4 BOXSCORE

Colorado Avalanche (39-17-5, 83 Pts) - Tampa Bay Lightning (34-22-5, 73 Pts) 6:3 BOXSCORE

New York Rangers (33-26-3, 69 Pts) - Boston Bruins (38-17-5, 81 Pts) 3:6 BOXSCORE

Der NHL-Spielplan im Überblick

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