Sonntag, 02.03.2014

NHL-Roundup

Irres Schneechaos und Jagr-Meilenstein

Die NHL Stadium Series macht dieses Mal in Chicago Halt. Allerdings sorgen die Wetter-Bedingungen für ein kurioses Eishockey-Match. Die Blackhawks trotzen den Umständen und siegen gegen die Pens deutlich mit 5:1. Jaromir Jagr gelingt beim 6:1-Sieg seiner Devils der nächste Meilenstein. Der Tscheche erzielt sein 700. NHL-Tor. Indes bekommt der nächste Gegner der Capitals den Olympia-Frust von Alex Ovetchkin zu spüren.

Im Soldier Field in Chicago gab's dieses Mal Eishockey zu sehen
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Im Soldier Field in Chicago gab's dieses Mal Eishockey zu sehen

Das Spiel der Nacht:

Chicago Blackhawks (36-12-14, 86 pts) - Pittsburgh Penguins (40-16-4, 84 pts) 5:1 BOXSCORE

Im Zuge der NHL Stadium Series zog es die NHL erneut unter freien Himmel. Nach den beiden NY-Duellen im Yankees-Stadium bekamen dieses Mal knapp 63.000 Zuschauer in Chicago Open-Air-Eishockey geliefert. Doch die Bedingungen im Soldier Field hätten durchaus besser sein können. Ein wildes Schneetreiben, knapp -10 Grad und eine dicke Schneeschicht auf der Eisfläche sorgten vor allem zu Beginn für ein wildes Match.

"Man hat hin und wieder drei oder vier Mal aufs Eis schauen müssen, um überhaupt zu sehen, wo der Puck tatsächlich ist", sagte Blackhawks-Verteidiger Duncan Keith nach dem Spiel. Immer wieder blieb der Puck im Schnee stecken. Erst im Verlauf der Partie wurden die Bedingungen besser.

Blackhawks-Center Jonathan Toews kam am besten mit den Bedingungen zurecht und führte Chicago zum ersten Sieg nach der Olympia-Pause. Der 25-Jährige machte seine Saisontore 18 und 19 und bereitete ein weiteres Tor vor. "Wir haben uns heute in einen Rausch gespielt. Es hat sich angefühlt, als würden wir im Hinterhof ein wenig Hockey spielen", so Toews. Einziger Wermutstropfen auf Seiten der Blackhawks: Marian Hossa zog sich eine Verletzung am Oberkörper zu und musste bereits im ersten Drittel vom Eis. Wie schwer die Verletzung ist und wie lange der Forward ausfällt, ist noch ungewiss.

Pens-Coach Dan Bysma zeigte sich nach der Partie als fairer Sportsmann und suchte nach Gründen für die Pleite. "Schnee oder kein Schnee, das war heute egal. Die Bedingungen haben nicht den Ausschlag gegeben. Die Blackhawks waren besser auf das Spiel vorbereitet, unabhängig von den Wetterumständen", so Bysma. Die Pens kassieren somit die dritte Pleite in Folge - bereits die dritte three-game losing streak in dieser Saison.

Die übrigen Spiele:

New York Islanders (23-31-8, 54 pts) - New Jersey Devils (26-22-13, 65 pts) 1:6 BOXSCORE

Jaromir Jagr hat beim 6:1-Sieg seiner Devils den nächsten Meilenstein erreicht. Sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 zu Beginn des zweiten Drittels war das 700. Tor seiner NHL-Karriere. Der Tscheche ist somit erst der siebte NHL-Spieler, dem dieses Kunststück gelingt. Zuvor erreichten nur Gretzky, Howe, Hull, Dionne, Esposito, Gardner diese Marke.

Stadium Series: Eisshow im Yankee Stadium
Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Auch Blackhawks-Coach Joel Quenneville bekam das Schneechaos zu spüren
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Auch Blackhawks-Coach Joel Quenneville bekam das Schneechaos zu spüren
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Brrrr! Bei knapp -10 Grad Celcius mussten sich die Fans dick einpacken
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Brrrr! Bei knapp -10 Grad Celcius mussten sich die Fans dick einpacken
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Dennoch gab es vor einer immensen Kulisse wieder Stars zum Anfassen - zumindest beim Gang in die Kabine
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Dennoch gab es vor einer immensen Kulisse wieder Stars zum Anfassen - zumindest beim Gang in die Kabine
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Eishockey im Yankee Stadium, Part II! Wenige Tage nach dem ersten Outdoor Game gab es im legendären Ballpark in der Bronx wieder eine Eisfläche zu sehen
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Impressive! Die Organisatoren ließen sich nicht lumpen und verwandelten das Yankee Stadium in eine Eislandschaft
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Bevor es aber zur Sache ging, gab es erst mal etwas auf die Ohren. Cee Lo Green packte sich trotz heißer Begleitung warm ein
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Was darf auch nie fehlen? Die US-Nationalhymne, diesmal vorgetragen von Ex-Destiny's-Child-Sängerin Michelle Williams
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Auf dem Eis hieß das Duell: Islanders vs. Rangers - mit dem besseren Ende für die Broadway Blueshirts
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Der Lohn für die Sieger: ein beeindruckendes Feuerwerk in der Bronx
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Auch die Fans hatten sichtlich ihren Spaß
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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"Vielleicht nicht für Gretzky, aber für den Rest von uns ist das eine enorme Hausnummer. Ich bin extrem stolz, diese erreicht zu haben", so Jagr, der am 7. Oktober 1990 sein erstes NHL-Tor erzielte. Grinsend gab der 42-Jährige zudem zu Protokoll, dass er nun die 800er-Marke angreife. "Was ich mit diesem Puck machen werde, weiß ich noch nicht. Aber der Puck, mit dem ich mein 800. Tor erziele, bekommt sicherlich einen Ehrenplatz", sagte Jagr.

Boston Bruins (37-17-5, 79 pts) - Washington Capitals (29-23-9, 67 pts) 2:4 BOXSCORE

Alex Ovechkin weiß offenbar, wie man den Frust nach Olympia in gute Leistungen umwandelt. Zwei Tage nach dem Sieg bei den Panthers räumte der Russe auch die Boston Bruins mit seinen Saisontoren 42 und 43 aus dem Weg und führte die Capitals zu einem 4:2-Sieg . Durch sein zweites Tor zum 2:0 im zweiten Drittel wurde Ovetchkin zum 150. NHL-Spieler, der die Marke der 800-Scorer-Punkte knackte.

Zwar kamen die Bruins nach einer 3:0-Führung durch die Tore von Bergeron und Thornton im zweiten Drittel noch mal ran, doch Fehr machte Mitte des Schlussdrittels den Deckel auf die Partie und sicherte den Capitals den Sieg. "Wir spielen inzwischen einfach viel souveräner. Wir haben auch überhaupt keine Zeit, um Fehler zu machen. Jeder Punkt ist jetzt wichtig für uns", so Ovetchkin nach dem Spiel.

Philadelphia Flyers (31-24-6, 68 pts) - New York Rangers (33-25-3, 69 pts) 4:2 BOXSCORE

Es war mal wieder das übliche Spielchen bei den Flyers: Bereits zum vierten Mal in dieser Saison gibt's nach einer herben Niederlage im Spiel darauf einen Sieg. Nachdem man nach der Olympia-Pause gegen die Sharks mit 3:7 unterging, gab's nun gegen die Rangers erneut die Trotzreaktion.

"Wir haben einen extrem guten Teamspirit. Ich war zuversichtlich, dass wir nach der peinlichen Pleite zurückkommen werden und ein gutes Match abliefern", sagte Flyers-Coach Craig Berube. Grundstein für den Sieg der Flyers war das starke Anfangsdrittel. Nach Toren von Lecavalier und Couturier führte Philadelphia bereits früh mit 2:0.

"Das war enorm wichtig für uns. Wir wollten nach der Pleite unbedingt das erste Tor der Partie machen und das ist uns gelungen", sagte Torschütze Lecavalier. Zwar glichen die Rangers im Verlauf des zweiten Drittels aus, doch die Flyers schlugen durch Tore von Simmonds und Schenn erneut zurück und feiern somit den fünften Sieg im sechsten Match.

Columbus Blue Jackets (30-25-5, 65 pts) - Florida Panthers (22-31-7, 51 pts) 6:3 BOXSCORE

Nashville Predators (26-25-10, 62 pts) - Winnipeg Jets (30-26-6, 66 pts) 1:3 BOXSCORE

Dallas Stars (28-22-10, 66 pts) - Tampa Bay Lightning (34-21-5, 73 pts) 2:4 BOXSCORE

L.A. Kings (34-22-6, 74 pts) - Carolina Hurricanes (26-25-9, 61 pts) 3:1 BOXSCORE

Montreal Canadiens (34-21-7, 75 pts) - Toronto Maple Leafs (32-22-8, 72 pts) 4:3 OT BOXSCORE

Edmonton Oilers (20-34-8, 48 pts) - Calgary Flames (23-30-7, 53 pts) 1:2 OT BOXSCORE

Der NHL-Spielplan im Überblick

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