Donnerstag, 06.02.2014

NHL-Roundup

Crawford entscheidet das Spitzenspiel

Spitzenspiel in der NHL: Dank einer überragtenden Goalie-Leistung siegen die Chicago Blackhawks im Duell der beiden besten Teams der Liga. Christian Erhoff erlebt mit seinen Sabres ein Debakel gegen die Penguins und San Jose bestätigt gegen Dallas seine Favoritenrolle.

Mann des Abends: Corey Crawford brachte die Anaheim Ducks mit 29 Saves zur Verzweiflung.
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Mann des Abends: Corey Crawford brachte die Anaheim Ducks mit 29 Saves zur Verzweiflung.

Das Spiel der Nacht:

Anaheim Ducks (40-15-5, 85 Pts.) - Chicago Blackhawks (35-10-15, 84 Pts.) 0:2 BOXSCORE

Fast schon bescheiden drückte es Blackhawks-Kapitän John Toews nach dem Spitzenspiel aus: "Wir hatten einen sehr starken Gegner und sind glücklich, dass wir mithalten konnten." Und wie! Angeführt vom überragenden Goalie Corey Crawford (29 Saves) lieferten sich die Hawks einen harten Fight. Auf dem Eis trafen die beiden besten Teams der Liga aufeinander, mit dem besseren Ende für die Gäste.

Obwohl Chicago weniger Schüsse auf das Tor brachte (25:29) und weniger Power Plays (2:5) hatte, brachte Marion Hossa sein Team im zweiten Drittel etwas glücklich in Front, Toews traf kurz vor Schluss zur Entscheidung. Angesichts eines großen Fights war selbst Ducks-Coach Bruce Boudreau nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft. "Wir haben alles gegeben, das Tor wollte einfach nicht fallen. Wir werden jetzt nicht darüber weinen, sondern weiter trainieren."

Ein ganz besonderes Lob hatte Blackhawks-Coach Joel Quenneville natürlich für seinen Keeper übrig: "Crawford hatte mehrere Schlüsselparaden und hat uns im Spiel gehalten. Wir wussten, dass Anaheim einen Lauf hat und sie sehr gut in Form sind. Wir haben heute richtig gut gespielt und uns wichtige Punkte geholt." Mit dem Auswärtssieg verkürzt der fünffache Champion den Rückstand auf das Top-Team der Liga und hat mit dem zweiten Sieg aus drei Duellen auch den direkten Vergleich unter Kontrolle.

Die übrigen Spiele:

Buffalo Sabres (15-33-8, 38 Pts.) - Pittsburgh Penguis (40-15-2, 82 Pts.) 1:5 BOXSCORE

Der lachende Dritte wollten die Penguins werden: Weil sich mit Chicago und Anaheim die beiden besten Teams der NHL duellierten, hofften die Penguins darauf, den Anschluss zu finden. Mit Blick auf den Blackhawks-Sieg und den eigenen Kantersieg ist diese Mission gelungen.

Stadium Series: Eisshow im Yankee Stadium
Spiel vier der Stadium Tour: Dieses Mal gab's für knapp 63.000 Zuschauer im Soldier Field Open-Air-Eishockey zu sehen
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Allerdings machte Frau Holle den Spielern zunächst einen Strich durch die Rechnung. Das Eis war mit einer dicken Schneeschicht belegt
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Das hinderte die Fans natürlich nicht daran, im Schnee schöne Engel zu formen
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Auch Blackhawks-Coach Joel Quenneville bekam das Schneechaos zu spüren
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Brrrr! Bei knapp -10 Grad Celcius mussten sich die Fans dick einpacken
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Dennoch gab es vor einer immensen Kulisse wieder Stars zum Anfassen - zumindest beim Gang in die Kabine
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Eishockey im Yankee Stadium, Part II! Wenige Tage nach dem ersten Outdoor Game gab es im legendären Ballpark in der Bronx wieder eine Eisfläche zu sehen
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Impressive! Die Organisatoren ließen sich nicht lumpen und verwandelten das Yankee Stadium in eine Eislandschaft
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Bevor es aber zur Sache ging, gab es erst mal etwas auf die Ohren. Cee Lo Green packte sich trotz heißer Begleitung warm ein
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Was darf auch nie fehlen? Die US-Nationalhymne, diesmal vorgetragen von Ex-Destiny's-Child-Sängerin Michelle Williams
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Auf dem Eis hieß das Duell: Islanders vs. Rangers - mit dem besseren Ende für die Broadway Blueshirts
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Der Lohn für die Sieger: ein beeindruckendes Feuerwerk in der Bronx
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Auch die Fans hatten sichtlich ihren Spaß
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Selbst die Islanders-Fans hielten ihre Erinnerungen fest - und alle waren sich einig: We're coming back!
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Von Beginn an dominierten die Gäste das Geschehen, und lagen nach einem Treffer von Dres Stafford plötzlich dennoch zurück. Die wütende Antwort: Dauer-Beschuss für Christian Erhoff und die Sabres-Defense. Der deutsche Nationalspieler stand mit knapp 24 Minuten am längsten auf dem Eis, konnte den schnellen Ausgleich von Harry Zolnierczyk aber nicht verhindern.

In der Folge spielte Pittsburgh die Gelegenheiten besser aus. Satte 34 Torschüsse feuerten die Gäste ab, mit jeweils 2:0 gingen die beiden folgenden Drittel jeweils klar an die Penguins, die damit zu den beiden Spitzenteams Chicago und Anaheim aufschließen und mit nur zwei, beziehungsweise drei Punkten Rückstand in Schlagdistanz sind.

Sabres-Coach Ted Nolan war ob der Pleite dagegen bedient: "Wir sind alle gefordert, wir brauchen jeden. Es gab heute einfach zu viele im Kader, die keine Leistung gebracht haben."

San Jose Sharks (35-16-6, 76 Pts.) - Dallas Stars (26-21-9, 61 Pts.) 2:1 BOXSCORE

Tommy Wingels war der Mann, der die Partei in Overtime zugunsten der Sharks entschied. Mit drei Minuten auf der Uhr traf er auf Vorlage von Martin Havlat und sicherte San Jose so einen immens wichtigen Sieg. Nach zuletzt nur einem Erfolg aus fünf Spielen liegt das Team in der Pacific Division auf dem gesicherten zweiten Rang.

Der Matchwinner gab sich im Anschluss bescheiden: Schön, dass ich heute getroffen habe, aber wir als Team sind immer noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir werden weiter arbeiten, wir sind selbstbewusste Jungs und werden das alles hinkriegen."

Dabei war der Sieg gegen die Gäste aus Texas durchaus etwas glücklich. Die Stars hatten nach dem Ausgleich von Valeri Nichushkin im letzten Drittel die besseren Möglichkeiten, verpassten allerdings die späte Entscheidung. Dallas muss damit in der Central Division weiter hart um die Playoffs kämpfen. Mit den Jets (61) und Predators (59) sitzen dem aktuellen Fünftplatzierten gleich zwei Konkurrenten im Nacken.

Spielplan und Ergebnisse im Überblick

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