Dienstag, 21.01.2014

NHL-Roundup

Pens-Serie reißt - Bruins siegen

Die Pittsburgh Penguins haben gegen die Florida Panthers nach 13 Siegen in Folge wieder ein Heimspiel verloren. Die Boston Bruins gewannen dank Brad Marchand gegen die Los Angeles Kings. St. Louis und San Jose jubeln

Marc-Andre Fleury kassierte gegen Florida fünf Gegentore
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Marc-Andre Fleury kassierte gegen Florida fünf Gegentore

Das Spiel der Nacht:

Pittsburgh Penguins (34-13-2, 70 Pts) - Florida Panthers (19-23-7, 45 Pts) 1:5 BOXSCORE

13 Mal in Folge hatten die Penguins im heimischen Consol Energy Center gewonnen - nun beendeten die Panthers die Serie, die Klubrekord bedeutet. Drew Shore sorgte dabei mit zwei Toren für eine 2:0-Führung nach zwei Dritteln und stellte die Weichen auf Sieg.

"Es war ein großes Spiel. Wir sind es angegangen wie eine Playoff-Partie", meinte der 22-Jährige, der erstmals überhaupt mehr als einen Treffer in einem NHL-Spiel erzielte. Neben Shore glänzten Jesse Winchester (3 Assists), Jonathan Huberdeau (1 Tor, 1 Assist) und Goalie Scott Clemmensen (35 Saves). Auch Marcel Goc trug sich mit einem Assist ins Scoreboard ein.

"Wir waren einfach fürchterlich, nicht hungrig genug", erklärte Matt Niskanen, der das einzige Tor für Pittsburgh erzielte. Immerhin: Mit Paul Martin, James Neal, Chuck Kobasew und Jayson Megna kehrten vier zuletzt verletzte Pens-Akteure auf das Eis zurück.

Die weiteren Spiele:

Boston Bruins (31-15-3, 65 Pts) - Los Angeles Kings (29-15-6, 64 Pts) 3:2 BOXSCORE

Sechs Tore in den vergangenen vier Spielen: Brad Marchand ist heiß gelaufen. Gegen die Kings traf der Kanadier gleich zwei Mal. Erst sorgte er in Unterzahl für die 1:0-Führung, dann hatte Marchand im Schlussabschnitt nach dem 2:2 durch Jeff Carter (PP) die perfekte Antwort parat. Nur 18 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte der Flügelspieler den 3:2-Endstand.

"Das Selbstvertrauen ist zurück. Das ist alles", meinte Marchand, der in seinen ersten Saisonspielen noch gewaltig Ladehemmung hatte. Ebenfalls zwei Scorerpunkte steuerte Patrice Bergeron (2 Assists) zum Bruins-Sieg bei.

Die Bilder vom Winter Classic 2014
Winter Classic 2014: Im Football-Stadion der Universität von Michigan trifft am Neujahrstag Detroit auf Toronto
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Bereits einen Tag vorher bekommen beide Teams die Möglichkeit, eine Trainingseinheit zu absolvieren
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Die Toronto-Spieler Frazer McLaren (l.), Carl Gunnarsson und John-Michael Liles (r.) wärmen sich mit Schnee-Fußball auf
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Alle Mann in Deckung: Die Fans der Maple Leafs sind im Anmarsch
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Detroits Anhänger wirken da doch ein Stück freundlicher
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Dann geht es endlich los. Red-Wings-Goalie Jimmy Howard betritt das Eis
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Es schneit heftig, was auch Henrik Zetterberg zu schaffen macht
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Immer wieder muss die Eisfläche vom Schnee befreit werden. Für die Spieler heißt das warten
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Entsprechend zäh ist die Partie im ersten Drittel - 0:0
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Entsprechend zäh ist die Partie im ersten Drittel - 0:0
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Auch Brendan Smith hat zu kämpfen. Hier macht er den Abflug
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Der Mann mit der Mütze: Jonathan Bernier
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Im zweiten Drittel fallen dann auch Tore. Daniel Alfredsson bringt Detroit in Führung, James van Riemsdyk gleicht aus
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Die Treffer bringen auch die Fans in Schwung
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Die Kulisse in Michigan kann sich sehen lassen
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Die Kulisse in Michigan kann sich sehen lassen
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Detroit-Coach Mike Babcock schaut im Schlussdrittel skeptisch. Kein Wunder: Tyler Bozak bringt die Maple Leafs 2:1 in Führung
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Detroit-Coach Mike Babcock schaut im Schlussdrittel skeptisch. Kein Wunder: Tyler Bozak bringt die Maple Leafs 2:1 in Führung
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Auf der Bank ist es äußerst ungemütlich. Oder, Petr Mrazek? Dabei trifft doch Justin Abdelkader zum 2:2
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Auf der Bank ist es äußerst ungemütlich. Oder, Petr Mrazek? Dabei trifft doch Justin Abdelkader zum 2:2
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Nach regulärer Spielzeit steht es 2:2, in der Overtime passiert nichts. Toronto siegt schließlich im Shootout
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Nach regulärer Spielzeit steht es 2:2, in der Overtime passiert nichts. Toronto siegt schließlich im Shootout
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Detroit Red Wings (21-18-10, 52 Pts) - St. Louis Blues (33-10-5, 71 Pts) 1:4 BOXSCORE

Anaheim 79 Punkte, Chicago 75 Punkte, St. Louis 71 Zähler: Die Blues sind nach dem Sieg in Detroit wieder das Team mit den drittmeisten Punkten der Liga. Dabei lief es zuletzt nicht sonderlich rund. Es war der zweite Sieg in den vergangenen fünf Partien.

Magnus Paajarvi, Barret Jackman, Kevin Shattenkirk (PP) und Jay Bouwmeester trafen für St. Louis, Gustav Nyquist erzielte das zwischenzeitliche 1:1. Auf zwei Scorerpunkte kam lediglich Alex Steen (2 Assists). Bitter für Detroit: Goalie Jimmy Howard verletzte sich erneut am linken Knie und musste vom Eis. Ob er länger ausfallen wird, ist noch unklar.

San Jose Sharks (32-12-6, 70 Pts) - Calgary Flames (16-27-7, 39 Pts) 3:2 BOXSCORE

Drei Tore beim Sieg gegen Tampa Bay, zwei Treffer gegen die Flames: Joe Pavelski ist derzeit in blendender Verfassung. "Es macht richtig Spaß, ihm zuzusehen. Wenn du heiß bist, dann bist du eben heiß", sagte Pavelskis Teamkollege Tommy Wingels.

Dabei waren die Flames sogar durch Jiri Hudler in Führung gegangen, ehe Pavelski und Wingels die Partie drehten. Nach dem 2:2 durch Kevin Westgarth machte erneut Pavelski schließlich das entscheidende Tor.

Phoenix Coyotes (23-17-9, 55 Pts) - Toronto Maple Leafs (26-20-5, 57 Pts) 2:4 BOXSCORE

Die Maple Leafs feierten gegen Phoenix den fünften Sieg in Folge. So eine Siegesserie gelang Toronto letztmals 2007. Dabei erwischten die Gäste einen guten Start. Nach 25 Minuten stand es dank der Tore von Jake Gardiner, Phil Kessel (PP) und Carl Gunnarsson 3:0 - die Vorentscheidung.

Chicago Blackhawks: Die Championship Parade
Sie sind gekommen, um Lord Stanley zu sehen: Vor der Skyline von Chicago warteten rund zwei Millionen Fans auf ihre Helden: den Stanley-Cup-Gewinner 2013
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Im Konfettiregen zog der pompöse Triumphzug der Blackhawks durch die Straßen der 2,7 Millionen Einwohner Metropole
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Bei bestem Wetter konnten die Anhänger den Stanley Cup aus nächster Nähe bestaunen - hier hochgehalten von Kapitän Jonathan Toews
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An einem Meer aus rot-weißen Papierschnipseln sparte der fünffache Champion nicht - da war es schwer den Überblick zu bewahren
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Die Laune war nicht zuletzt dank des prächtigen Wetters bestens: Auch die Schminke hielt - einigermaßen zumindest
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Backup Ray Emery heizte auf einem der unzähligen Busse in feinster Hip-Hop-Manier die Stimmung an
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Im Bundesstaat Illinois versteht man es zu Feiern - egal ob es große oder kleine Fans sind
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Der Tross erreichte nach einiger Zeit sein Ziel: Ein großes Podest, auf dem die Spieler und Mitarbeiter nochmals den Erfolg zelebrierten
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Nein, da hat sich kein Boxer mit dem WM-Gürtel verirrt: Das ist Torhüter Corey Crawford! Er lässt es nochmals richtig krachen - nach einer langen Saison mehr als verdient
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Mit Gardiner, Kessel und Nazem Kadri kamen gleich drei Toronto-Akteure auf zwei Scorerpunkte (jeweils 1 Tor, 1 Assist). Überragend war allerdings Goalie Jonathan Bernier mit 39 Saves. Thomas Greiss kam bei den Coyotes erneut nicht zum Einsatz, zwischen den Pfosten stand Mike Smith (25 Saves).

New York Islanders (20-24-7, 47 Pts) - Philadelphia Flyers (25-19-6, 56 Pts) 4:3 SO BOXSCORE

3:1 führte Philadelphia vor dem Schlussdrittel, dann retteten Brock Nelson und Kyle Okposo (PP) die Islanders in die Overtime. Im Penaltyschießen trafen schließlich Frans Nielsen, John Tavares und Okposo für die Gastgeber, Claude Giroux und Matt Read für die Flyers, denen auch die 40 Saves von Goalie Ray Emery nicht halfen.

Nashville Predators (22-22-7, 51 Pts) - Dallas Stars (21-20-8, 50 Pts) 4:1 BOXSCORE

Hauptverantwortlich für den Sieg der Predators waren Goalie Carter Hutton (35 Saves), Roman Josi (1 Tor, 1 Assist) und Eric Nystrom (2 Assists).

Der NHL-Spielplan im Überblick

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