Samstag, 14.12.2013

NHL, Roundup

Florida stoppt den Panthers-Killer

Florida stellt Ovechkin kalt und gewinnt prompt mal wieder gegen Washington. Pittsburgh gewinnt dank eines Blitzstarts und die Canucks sind bestens gerüstet für das Wiedersehen mit Boston.

Scott Clemmensen ließ kein Tor von "Panthers-Killer" Alex Ovechkin zu
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Scott Clemmensen ließ kein Tor von "Panthers-Killer" Alex Ovechkin zu

Das Spiel der Nacht:

Florida Panthers (11-17-5, 27 Pts) - Washington Capitals (17-12-3, 37 Pts) 3:2 SO BOXSCORE

In den letzten sieben Partien gegen die Panthers hatte Alex Ovechkin immer getroffen, zudem hatte der Topscorer der NHL zuletzt vier Tore gegen Tampa Bay erzielt. Von daher galt der Großteil der Aufmerksamkeit nur ihm: "Er ist ein Panther-Killer, man muss auf ihn immer besonders gut aufpassen", erklärte Scott Clemmensen. Das gelang Florida: Ovechkin blieb ohne Scorerpunkt, im Shootout war es Clemmensen selbst, der den Versuch des Russen parierte.

"Er ist einer der heißesten Spieler der Liga und wir wissen, dass er ein Spiel ganz schnell drehen kann. Wir wollten gut auf ihn aufpassen und ich bin der Meinung, dass wir das richtig gut gemacht haben", lobte Panthers-Coach Peter Horachek sein Team, das zuvor achtmal in Folge gegen die Capitals verloren hatte. Dylan Olsen und Aleksander Barkov hatten im zweiten Drittel für Florida getroffen.

Die Capitals mussten sich ergo etwas anderes einfallen lassen. Nicklas Backstrom und Joel Ward gelang es tatsächlich, während der regulären Spielzeit zweimal den Rückstand wieder auszugleichen, am Ende hatte der Gastgeber allerdings das Glück (und Clemmensen) im Shootout auf seiner Seite. Die zehn Runden, die der Shootout andauerte, waren gleichbedeutend mit dem zweitlängsten Shootout der Historie Washingtons.

Die weiteren Spiele:

Pittsburgh Penguins (22-10-1, 45 Pts) - New Jersey Devils (12-15-6, 30 Pts) 3:2 BOXSCORE

Für die Pens, insbesondere für Marc-Andre Fleury, sah es im ersten Drittel nach einem ganz entspannten Arbeitstag aus. "Wir haben ihnen nicht viele Gelegenheiten gegeben, ich wurde hinten schon ein bisschen einsam", sagte Fleury danach, "aber sie haben nicht aufgegeben. Am Ende hatten wir Glück, dass wir die beiden Punkte behalten konnten."

In der Tat war Fleury wohl der Hauptgrund dafür. Im ersten Drittel wurde er nur sieben Mal getestet, über die letzten beiden Abschnitte waren es insgesamt 30 Schüsse. Allerdings kamen nur Patrik Elias und Dainius Zubrus je einmal an ihm vorbei, das reichte nicht, um die 3:0-Führung aus dem ersten Abschnitt wettzumachen.

Pascal Dupuis hatte die Pens schon nach 41 Sekunden in Führung gebracht, Chris Conner und Jayson Megna erhöhten. Coach Dan Bylsma war nach der Zitterpartie in den letzten 40 Minuten logischerweise trotzdem nicht ganz zufrieden mit seinem Team: "Wir haben den Fuß ein bisschen vom Gaspedal genommen. Teilweise sind wir viel zu sorglos mit dem Puck umgegangen." Gut, wenn man Fleury auf seiner Seite hat.

Vancouver Canucks (19-10-5, 43 Pts) - Edmonton Oilers (11-20-3, 20 Pts) 4:0 BOXSCORE

Die Canucks präsentieren sich weiter in überragender Form. Der sechste Sieg in Folge und der 65. Shutout der Karriere von Roberto Luongo wurden allerdings nur kurz gefeiert, da es Samstagnacht zum Topspiel gegen Boston kommt. Seit dem Stanley-Cup-Finale 2011 waren die Bruins nicht mehr in der Rogers Arena zu Gast, was Coach John Tortorella zu der Frage verleitete: "Ist das nicht schon ungefähr 20 Jahre her?"

Luongo freut sich derweil schon auf den Gegner und will die Schmach von 2011 vergessen machen: "Es ist ein paar Jahre her und das Leben ist für alle weitergegangen, aber trotzdem gibt es da eine Geschichte, und für solche Spiele lebt man doch. Wir können nichts wegen 2011 tun, aber wir wollen auf jeden Fall die zwei Punkte holen."

Die Konzentration auf das Topspiel hinderte Vancouver indes nicht daran, gegen Edmonton die Hausaufgaben zu erledigen. Daniel Sedin hatte die Canucks in Führung gebracht, Zack Kassian, Chris Higgins und Dale Weiss erzielten die weiteren Tore. Den Rest erledigte Luongo, allerdings musste er auch nur 19 Schüsse abwehren.

Der NHL-Spielplan im Überblick

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