Freitag, 11.10.2013

NHL-Roundup

Avs-Goalie Giguere stellt Bruins kalt

Die Colorado Avalanche behalten dank Jean-Sebastien Giguere auch in Boston ihre weiße Weste. Alex Ovechkin ist so gut wie zuletzt 2010, trotzdem verlieren die Washington Capitals. Und Anaheim nimmt die Rangers auseinander.

Die Avalanche behielten dank ihres Goalies in Boston die Oberhand
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Die Avalanche behielten dank ihres Goalies in Boston die Oberhand

Das Spiel der Nacht:

Boston Bruins (2-1-0, 4 Pts) - Colorado Avalanche (4-0-0, 8 Pts) 0:2 (BOXSCORE)

Vier Spiele. Vier Siege. Die Avalanche sind weiterhin eines der heißesten Teams der Liga. Auch die Bruins konnten Colorado nicht stoppen. Oder anders gesagt: Boston verzweifelte schlicht und ergreifend an Jean-Sebastien Giguere.

Der Goalie legte eine überragende Performance hin und durfte am Ende seinen 37 NHL-Shutout feiern (39 Saves). "Unsere Mentalität kann man nicht mit den Vorjahren vergleichen. Wir glauben an uns und lassen uns von nichts unterkriegen", so der Matchwinner, der zum ersten Mal in diesem Jahr das Vertrauen vom neuen Coach Patrick Roy bekam.

Nach dem besten Saisonstart seit dem Umzug der Franchise von Quebec nach Colorado im Jahr 1995 wird bei den Avs sogar schon wieder ein wenig geträumt. "Wir versuchen, in die Playoffs zu kommen. Danach ist alles möglich. Wir müssen einfach weiter an uns arbeiten", so Ryan O'Reilly.

In der Offense sorgten der Forward am Ende des ersten Drittels sowie Matt Duchene mit einem Empty-Net-Goal kurz vor dem Ende für die entscheidenden Momente. Die große Bühne gehörte aber Giguere, der auch vom Gegner Lob bekam.

"Er war heiß wie Frittenfett. Wenn das passiert und auch das restliche Team gut in Form ist, dann muss man das auch mal akzeptieren", so Bostons Coach Claude Julien, der mit seinem Team zum ersten Mal seit 72 Partien ohne Treffer blieb.

Die Bruins, für die nun das erste Auswärtsspiel der Saison bei den Blue Jackets ansteht, ließen auch drei Powerplays ungenutzt. Damit stehen sie aber nicht alleine da: Colorado hielt sich bislang in allen zwölf Unterzahlsituationen schadlos.

Die weiteren Spiele:

Anaheim Ducks (3-1-0, 6 Pts) - New York Rangers (1-3-0, 2 Pts) 6:0 (BOXSCORE)

Besser als Jakob Silfverberg kann man bei seinem neuen Team eigentlich gar nicht ankommen. Im vierten Spiel erzielte der Left Wing seine Saisontore drei und vier. Der Schwede stellte nach der Partie aber vor allem seine beiden Teamkollegen Teemu Selanne und Mathieu Perreault in den Vordergrund, mit denen er eine Reihe bildet.

"Ich bin froh, dass ich zusammen mit solchen Spielern auf dem Eis stehen darf. Die Tore kommen dann fast von alleine", so Silfverberg. Davon kann New York momentan nur träumen. Nach der 2:9-Pleite in San Jose am Dienstag setzte es die nächste Abreibung, auch dank des 17. NHL-Shutouts von Jonas Hiller (34 Saves).

"Wenn wir so weiterspielen, bekommen wir arge Probleme. Es muss jetzt ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Wir müssen uns wieder an unsere Stärken erinnern", haute Verteidiger Dan Girardi auf den Tisch. Dass All Star Rick Nash nach Brad Stuarts Illegal Check aus der Sharks-Partie auch im nächsten Spiel gegen St. Louis aussetzen muss, verbessert die Laune im Big Apple auch nicht wirklich.

Buffalo Sabres (0-4-1, 1 Pts) - Columbus Blue Jackets (2-1-0, 4 Pts) 1:4 (BOXSCORE)

Die Sabres müssen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Gegen Columbus fand man keine Antwort auf Marian Gaborik, der sein Team mit einem Tor und zwei Assists zum Sieg führte. Damit legte Buffalo den schwächsten Saisonstart seit der Spielzeit 1999/2000 hin.

Washington Capitals (1-3-0, 2 Pts) - Carolina Hurricanes (2-1-1, 5 Pts) 2:3 (BOXSCORE)

Fünf Tore. Zwei Assists. So gut war Alex Ovechkin nach vier Saisonspielen zuletzt im Jahr 2010. Das hilft den Capitals momentan aber wenig. Auch gegen die Hurricanes setzte es eine Pleite. Die Entscheidung fiel im letzten Drittel, als Nathan Gerbe einen Abpraller verwertete. "Er macht momentan vieles richtig. Er verdient sich seine Tore, weil er immer weiter arbeitet", so Carolinas Coach Kirk Muller.

Chicago Blackhawks: Die Championship Parade
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Tampa Bay Lightning (3-1-0, 6 Pts) - Florida Panthers (1-3-0, 2 Pts) 7:2 (BOXSCORE)

Aller guten Dinge sind drei! Das dachte sich wohl auch Steven Stamkos und schoss die Panthers mit einem Hattrick quasi im Alleingang ab. Der Center beendete damit eine fünf Spiele andauernde Durststrecke. "Das war das erste Mal, dass ich mir darum keine Sorgen gemacht habe. Ich wusste, dass ich heute wieder treffen werde", schmunzelte Stamkos nach der Partie.

Nashville Predators (1-3-0, 2 Pts) - Toronto Maple Leafs (4-1-0, 8 Pts) 0:4 (BOXSCORE)

Jonathan Bernier gegen Nashville. So könnte man die Begegnung in der Bridgestone Arena auch umschreiben. Und das Duell hatte - wie so häufig - den bekannten Sieger. Bernier ließ die Predators reihenweise verzweifeln und beendete die Partie mit dem siebten Shutout seiner Karriere. Seine Bilanz gegen Nashville: acht Siege, eine Niederlage. "Irgendwie macht es viel Spaß, gegen diese Mannschaft zu spielen", so der 25-Jährige.

Minnesota Wild (1-1-2, 4 Pts) - Winnipeg Jets (2-2-0, 4 Pts) 2:1 (BOXSCORE)

Vancouver Canucks (3-2-0, 6 Pts) - San Jose Sharks (4-0-0, 8 Pts) 1:4 (BOXSCORE)

Detroit Red Wings (2-2-0, 4 Pts) - Phoenix Coyotes (2-2-0, 4 Pts) 2:4 (BOXSCORE)

Edmonton Oilers (1-3-0, 2 Pts) - Montreal Canadiens (2-2-0, 4 Pts) 1:4 (BOXSCORE)

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