Samstag, 19.10.2013

NHL-Roundup

Erfolgsserie der Ducks geht weiter

Die Anaheim Ducks haben ihren Lauf fortgesetzt und im Shootout die Phoenix Coyotes bezwungen. Dabei rettete ein kurioser Treffer von Nick Bonino die Ducks erst in die Overtime. Die Winnipeg Jets gewannen derweil trotz Pechvogel Jacob Trouba gegen die St. Louis Blues.

Dank Nick Bonino (l.) war der Sieg der Ducks überhaupt erst möglich
© getty
Dank Nick Bonino (l.) war der Sieg der Ducks überhaupt erst möglich

Das Spiel der Nacht:

Anaheim Ducks (6-1-0, 12 Pts) - Phoenix Coyotes (4-2-2, 10 Pts) 3:2 SO (BOXSCORE)

Nach der 1:6-Packung im ersten Saisonspiel in Colorado waren die Ducks noch ratlos. Mittlerweile ist das Team von Coach Bruce Boudreau aber voll in Fahrt. Das 3:2 gegen Phoenix war der sechste Sieg in Serie.

Allerdings war es ein dreckiger Erfolg. Teemu Selanne hatte die Ducks zwar in Führung gebracht, aber Antoine Vermette und Rostislav Klesla drehten das Spiel zu Gunsten der Coyotes. Zwei Minuten vor Schluss rettete Nick Bonino die Gastgeber mit einem kuriosen Treffer in die Overtime.

Bonino brachte den Puck von der blauen Linie hoch zum Tor, Dustin Penner zog vor dem Kasten stehend den Kopf ein und die Scheibe landete beim verdutzten Goalie Mike Smith, der mit 37 Saves eine gute Partie machte, genau in der Ecke. Im Shootout versenkte schließlich Jakob Silfverberg in der sechsten Runde den entscheidenden Penalty.

"Jeder hat gesehen, dass es nicht unser bestes Spiel war. Aber große Teams finden eben immer einen Weg, ein Spiel zu gewinnen. Und sei es auch auf schmutzige Art und Weise", erklärte Bonino.

Das andere Spiel:

Winnipeg Jets (4-4-0, 8 Pts) - St. Louis Blues (5-1-1, 11 Pts) 4:3 SO (BOXSCORE)

Die Blues mussten im MTS Centre auf Maxim Lapierre verzichten. Der Kanadier wurde wegen seines Checks in der Partie gegen die San Jose Sharks gegen Dan Boyle für fünf Spiele gesperrt. Dennoch ging es für St. Louis gut los. Nach dem ersten Drittel lagen die Mannen von Coach Ken Hitchcock mit 2:1 in Führung.

David Backes traf zunächst für die Gäste, Olli Jokinen glich aus. Es folgten ganz bittere Momente für Jets-Verteidiger Jacob Trouba. Erst leistete er sich einen kapitalen Aussetzer, den Alexander Steen zum 2:1 nutzte, dann krachte er mit dem Kopf in die Bande und musste vom Eis getragen werden. Trouba muss sich zwar noch Untersuchungen unterziehen, die Jets teilten aber mit, dass er sich wohl nicht schwerer verletzt hat.

Im Schlussabschnitt erhöhte erneut Steen auf 3:1, doch Evander Kane und Tobias Enstrom glichen aus. Im Shootout sorgten Jokinen mit seinem Treffer und Ondrej Pavelec, der gegen Chris Stewart parierte, für die Entscheidung.

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