Rangers lassen Sabres-Träume platzen

Von SPOX
Samstag, 20.04.2013 | 09:10 Uhr
Playoff-Traum geplatzt: Für die Buffalo Sabres gibt es kein Vorbeikommen an den NY Rangers
© getty
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Die New York Rangers demütigten die Buffalo Sabres im Do-or-Die-Showdown. Christian Ehrhoff und Jochen Hecht müssen frühzeitig den Sommerurlaub antreten. Das Spiel der Boston Bruins gegen Pittsburgh wurde ob der Verfolgungsjagd nach dem zweiten Täter der Bombenanschläge auf Samstag verschoben.

Das Spiel der Nacht:

Buffalo Sabres (19-20-6, 44 Pts) - New York Rangers (23-17-4, 50 Pts) 4:8

Tore: 0:1 Hagelin, 0:2 Richards, 0:3 Clowe, 0:4 Stralman, 0:5 Richards, 0:6 Nash, 1:6 Hodgson (PP), 2:6 Gerbe, 2:7 Callahan, 3:7 Stafford, 3:8 Richards, 4:8 Pysyk

Das nennt man wohl Big Win: Nicht ob der Ausbeute. Sondern ob der Ausgangsposition der Eastern Conference. Beide Teams waren zum Siegen verdammt, doch nur die Rangers taten es - und wie! Bis zur 28. Minute schossen sich die Gäste aus dem Big Apple ein 6:0 heraus. Gleich 13 Spieler, darunter Henrik Lundqvist, verewigten sich bis zur Schlusssirene in der Scorerliste.

Zudem erzielte Brad Richards, der bei insgesamt 810 Punkten in der Regular Season hält, im zwölften NHL-Jahr den Premieren-Hattrick: "Ich möchte darüber nicht viel reden. Derzeit läuft es einfach." Im 896. Spiel war es soweit.

Nachdem der 32-jährige Superstar heuer lange unter den Erwartungen blieb, läuft er in der entscheidenden Phase heiß. Bei den letzten zwei Einsätzen traf er vier Mal, hält nunmehr bei zehn Toren.

"Wir wussten, worum es geht, waren konzentriert und stets den Schritt schneller. Vielversprechend", resümierte Head Coach John Tortorella. Derzeit hat man den umkämpften achten Playoff-Spot inne, Buffalo mit den DEB-Cracks Christian Ehrhoff und Jochen Hecht musste die Hoffnungen begraben. Der Kaltstart machte die Aufholjagd endgültig zunichte.

"Es auf ein Spiel zu reduzieren, wäre falsch. Früher in dieser Saison hatten wir die Möglichkeiten, zu punkten, verpassten es jedoch. Wir konnten die Erwartungen nicht erfüllen, damit müssen wir nun professionell umgehen", betonte Drew Stafford. Er verbuchte einen Ehrentreffer. An diesem Abend nicht mal ein schwacher Trost.

Die weiteren Spiele:

St. Louis Blues (26-16-2, 54 Pts) - Dallas Stars (22-19-3, 47 Pts) 2:1

Tore: 1:0 Stewart (PP), 2:0 Reaves, 2:1 Roussel

"Ich treffe nicht sonderlich oft", grinste Ryan Reaves nach dem zweiten Treffer dieser Spielzeit. "Normalerweise bin ich für die physische Komponente zuständig." Diesmal schlug allerdings die Stunde des Enforcers. Er brachte die Blues mit dem 2:0 in die Erfolgsspur. Mit sieben Punkten Abstand auf Platz neun darf St. Louis wohl für die Playoffs planen.

Im Gegenteil zu den Dallas Stars. Sie verpassten den Sprung auf das rettende Ufer. "Wir kämpfen mit Columbus und Detroit, liegen innerhalb von zwei Zählern. Es kann alles passieren", so Coach Glen Gulutzan. Das Zittern hat begonnen...

Chicago Blackhawks (34-5-4, 72 Pts) - Nashville Predators (15-21-9, 39 Pts) 5:4 OT

Tore: 1:0 Keith (PP), 1:1 Halischuk, 1:2 Henderson, 2:2 Saad, 3:2 Kane, 3:3 Halischuk, 4:3 Handzus, 4:4 Butler, 5:4 Hossa (PP)

Rechtzeitig vor der Postseason finden die Blackhawks wieder zur bestechenden Form: Im United Center eroberte der Stanley-Cup-Champion 2010 den siebten Sieg en suite. "Bekommen wir die Chance, erzielen wir meistens das Tor", freute sich Marian Hossa, der Matchwinner im Overtime-Powerplay.

Chicago steht seit Wochen als Triumphator der Western Conference fest. Im Fernduell mit den Pittsburgh Penguins duelliert man sich noch um die President's Trophy für das beste Team der Regular Season aus. Sechs Punkte beträgt mittlerweile der Vorsprung.

Calgary Flames (18-22-4, 40 Pts) - Anaheim Ducks (27-11-6, 60 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Horak, 2:0 McGrattan, 2:1 Perry, 3:1 Cervenka (EN)

"Ich lebe für diesen Sport seit meiner Kindheit. Er ist alles für mich. Noch habe ich keine Ahnung, was passieren wird", erklärte Miikka Kiprusoff angesprochen auf ein mögliches Karriereende. Im Sommer möchte der 36-jährige Torhüter über seine Zukunft entscheiden.

Sollte es das letzte Heimspiel für die Calgary Flames gewesen sein, bereitete er sich jedenfalls einen wunderschönen Abschied. Mit 32 Saves avancierte er gegen den Zweiten im Westen zum First Star - dies wurde von den Fans mit stehenden Ovationen quittiert. Die Playoffs sind längst außer Reichweite.

Colorado Avalanche (14-23-7, 35 Pts) - Edmonton Oilers (17-19-7, 41 Pts) 1:4

Tore: 0:1 Hall, 1:1 Parenteau, 1:2 Schultz, 1:3 Nugent-Hopkins, 1:4 Eberle

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