NHL-Roundup

Washington gewinnt Division - Islanders dabei

Von SPOX
Mittwoch, 24.04.2013 | 10:39 Uhr
Nach ihrem fürchterlichen Saisonstart beendet die Caps die Regular Season auf Rang drei im Osten
© getty
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Das Endspiel um die Krone in der Southeast-Division geht an die Washington Capitals, die sich damit Rang drei im Osten sichern. Für Winnipeg wird es nun ganz eng. Während die New York Islanders die ersten Playoffs seit 2007 buchen, müssen die Rangers weiter zittern. St. Louis und San Jose sind dagegen sicher in der Postseason dabei.

Das Spiel der Nacht:

Washington Capitals (26-18-2, 54 pts) - Winnipeg Jets (24-20-3, 51 pts) 5:3

Tore: 1:0 Hendricks, 2:0 Chimera, 2:1 Kane (PP), 2:2 Wheeler, 3:2 Backstrom, 4:2 Perreault, 4:3 Antropov, 5:3 Ovechkin

Das Duell um die Krone in der Southeast Division geht an die Washington Capitals. Und mal ehrlich, wer hätte das nach ihrem fürchterlichen 2-8-1-Start in diese kurze Saison für möglich gehalten? Zu verdanken hat das Team um Rookie-Coach Adam Oates sein Comeback vor allem Topscorer Alex Ovechkin.

"Wir haben immer gefightet", sagte Ovechkin, "wir sind unserem System treu geblieben und haben zusammengehalten, das war das Wichtigste." Zwischendurch aber habe jeder mal gewackelt und sei "angepisst" gewesen, gab der Russe zu.

"Ich erinnere mich, wie ich vor 20 Spielen auf das Programm schaute und sagte, wow, wir müssen vielleicht eine 16-4-Serie hinlegen, um doch noch in die Playoffs zu kommen", sage Mathieu Perreault. "Und siehe da, wir haben es tatsächlich getan."

Mit ihrem 10. Sieg aus den letzten elf Spielen (Bilanz zuletzt 14-2-1) sicherten sich die Caps Rang drei der Eastern Conference. Winnipeg dagegen verpasst im direkten Duell den kürzesten Weg in die Playoffs und muss als Neunter weiter zittern.

Matt Hendricks brachte die Caps mit purer Effizienz (1/1 Torschüsse verwandelt) in Front. Jason Chimera erhöhte noch im ersten Drittel mit einem Schuss aus dem Handgelenk. Die Jets kämpften sich zwar durch ihre Offensiv-Leader Evander Kane (17. Saisontor) und Blake Wheeler (18. Saisontor) noch einmal zurück, mussten aber nur 37 Sekunden später einen bitteren Nackenschlag hinnehmen: Nicklas Backstrom brachte Washington nach Vorlage Ovechkins postwendend wieder in Führung. Den Schlusspunkt setzte Ovie mit einem Empty-Net-Goal (31. Saisontor) selbst.

Die weiteren Spiele

Minnesota Wild (25-18-3, 53 pts) - Los Angeles Kings (26-15-5, 57 pts) 2:1

Tore: 1:0 Coyle, 2:0 Clutterbuck, 2:1 Carter

Die Wild drohten zuletzt doch noch aus den Playoffs zu rutschen - und schon liefern sie gegen den Champion ihre wohl kompletteste, aggressivste Leistung ab.

Charlie Coyle und Cal Clutterbuck netzten im Anfangsdrittel innerhalb von 16 Sekunden ein - dieser Blitz-Doppelschlag zog den Kings den Zahn. "Wir hatten es 60 Minuten lang mit einem verzweifelten Team zu tun", sagte L.A.-Trainer Darryl Sutter. "Im ersten Abschnitt haben wir den Puck zu einfach hergegeben."

Minnesota hat als Siebter der Western Conference die besten Karten, eines der beiden letzten Tickets zu buchen. Zwei Zähler dahinter lauert Columbus, auch Dallas (drei Punkte zurück) ist mit einem Spiel weniger noch ein heißer Kandidat.

Carolina Hurricanes (19-24-3, 41 pts) - New York Islanders (24-16-6, 54 pts) 4:3 SO

Tore: 1:0 Semin, 1:1 Boyes, 2:1 Staal, 2:2 Bailey, 3:2 Dwyer, 3:3 Tavares, 4:3 Jeff Skinner

Dank ihres Punktgewinns und der Jets-Niederlage sind die Islanders zum ersten Mal seit 2007 in den Playoffs dabei.

John Tavares erzielte den entscheidenden Ausgleich 1:01 Minuten vor der regulären Spielzeit, der das Spiel in die Overtime und NY in die Postseason schickte. "Wir sind glücklich in den Playoffs antreten zu dürfen. Viele von uns durften die Erfahrung noch nicht machen", sagte Tavares.

Goalie Evgeny Nabokov hielt 29 Torschüsse fest, ließ im Shootout aber 2/2 Penalties passieren, als sowohl von Riley Nash als auch Jeff Skinner trafen.

St. Louis Blues (27-17-2, 56 pts) - Colorado Avalanche (15-24-7, 37 pts) 3:1

Tore: 1:0 Stewart (PP), 2:0 Berglund (PP), 3:0 McDonald, 3:1 McLeod

Auch die Blues sind dabei! Beim 633. (!) Start von Jay Bouwmeester in Folge hat sich St. Louis einen Platz in den Playoffs gesichert. Für den Verteidiger mit der längsten Einsatzserie im Profisport ist es - man glaubt es kaum - die erste Postseason seiner 9-jährigen Karriere.

Was für ein Zufall: Chris Stewart erzielte sein 100. NHL-Tor und bereitete das 3:0 mit seinem 100. Assist der Karriere vor.

San Jose Sharks (25-14-7, 57 pts) - Dallas Stars (22-20-4, 48 pts) 3:2

Tore: 1:0 Torres (PP), 1:1 Roussel, 1:2 Eriksson (PP), 2:2 Pavelski, 3:2 Couture

Ein Comeback-Sieg mit zwei Toren im Schlussdrittel sicherte den Sharks die Postseason. Joe Pavelski und Logan Couture trafen innerhalb von 30 Sekunden und drehten damit die Partie.

"Die Erleichterung ist spürbar, aber von Entspannung kann nicht die Rede sein", sagte Coach Todd McLallan. Es ist die neunte Playoff-Teilname San Joses in Folge. Als Fünfter liegen die Sharks nur einen Zähler hinter L.A., es gibt also immer noch die Chance auf das Heimrecht.

Florida Panthers (14-26-6, 34 pts) - New York Rangers (24-18-4, 52 pts) 3:2

Tore: 0:1 Fleischmann, 1:1 Pyatt, 2:1 Goc (PP), 3:1 Shore (EN), 3:2 Brassard

Die Rangers müssen weiter zittern. Bei den bisher wenig Furcht einflößenden Panthers vergaben die New Yorker eine erstklassige Gelegenheit, sich eines der beiden letzten verbleibenden Playofftickets im Osten zu sichern.

Marcel Goc brachte die Rangers mit seinem 8. Saisontor erstmals in Front, ein Empty-Net-Goal von Drew Shore aus dem Handgelenk brachte 1:23 Minuten vor der Schlusssirene die Entscheidung.

New Jersey Devils (18-18-10, 46 pts) - Montreal Canadiens (27-14-5, 59 pts) 3:2

Tore: 1:0 Elias (PP), 2:0 Josefson, 3:0 Sullivan (PP), 3:1 Pacioretty (PP), 3:2 Eller

Es ist der nächste Dämpfer für die Habs, die trotz eines Spiels mehr in der Northeast Division noch immer punktgleich mit Boston auf Rang zwei festhängt. Als Vierter der Eastern Conference ist ihnen das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde jedenfalls noch immer nicht sicher.

Die Devils, seit Sonntag raus aus dem Playoff-Rennen, schwangen sich mit großem Siegeswillen zum Spielverderber auf. Steve Sullivan, erst vor 20 Tagen aus Phoenix nach New Jersey zurückgekehrt, zeigte mit einem Tor und dem Assist zum 2:0 seine beste Leistung seit dem Trade.

Gleich zwei Devils-Legenden schraubten an ihren Bestmarken: Patrik Elias erzielte sein 375. Tor der Karriere, Goalie Martin Brodeur (19 Saves) feierte seinen 669. Sieg in der NHL.

Philadelphia Flyers (21-22-3, 45 pts) - Boston Bruins (27-13-5, 59 pts) 5:2

Tore: 1:0 Hartnell, 1:1 Redden, 2:1 Read, 3:1 Lauridsen, 4:1 Voracek, 4:2 Krejci, 5:2 Gagne

Die Bruins können die Habs trotz deren Negativlauf einfach nicht abschütteln. Nach der Niederlage in Philadelphia teilen sich Boston und Montreal noch immer die Spitzenposition in der Northeast Division.

In der Postseason sind beide im Gegensatz zu den Flyers ohnehin dabei, die Entscheidung über Platz zwei der Eastern Conference und das Heimrecht in der ersten Playoffrunde wird in der letzten Woche der Regular Season fallen.

Diese Partie in Philly begann - wie alle Bruins-Spiele zuletzt - mit einer Gedenkzeremonie für die Opfer der Anschläge in Boston. Die Entscheidung im Spiel fiel im Mitteldrittel, als Matt Read und Oliver Lauridsen in nur 7 Sekunden auf 3:1 stellten.

Pittsburgh Penguins (35-11-0, 70 pts) - Buffalo Sabres (20-21-6, 46 pts) 2:4

Tore: 0:1 Vanek, 1:1 Kunitz, 1:2 Hecht, 2:2 Iginla (PP), 2:3 Ott, 2:4 Vanek (Empty Net)

Pittsburghs Serie ist nach sieben Siegen gerissen. Für Buffalo kommt dieser Erfolg zwar zu spät, aber das Prestige nehmen die Sabres gern mit. Goalie Ryan Miller mit 40 (!) Saves und Thomas Vanek mit zwei Treffern und einem Assist waren die Matchwinner. Jochen Hechts Schlagschuss (5. Saisontor) brach nach einem torlosen Mitteldrittel den Bann - und eröffnete einen wilden Endspurt mit vier Toren in knapp 14 Minuten.

Die Pens werden froh sein, dass ihnen die Sabres in der Postseason erspart bleiben. Buffalo scheint den Schlüssel zu Siegen in Pittsburgh (Anfang April setzte es ein 4:1) jedenfalls gefunden zu haben...

Nashville Predators (16-21-9, 41 pts) - Calgary Flames (19-23-4, 42 pts) 4:3

Tore: 0:1 Brodie, 1:1 Legwand, 1:2 Cervenka, 2:2 Spaling (PP),3:2 Watson, 4:2 Halischuk, 4:3 Cervenka

Der Streak von acht Niederlagen in Folge (Franchise-Rekord) ist gerissen: Nashville kam gegen die Flames in einem engen Duell zum Pflichtsieg.

Spielentscheidend war der Doppelschlag der Preds zu Beginn der Schlussdrittels, als Austin Watson mit seinem ersten NHL-Tor und Matt Halischuk innerhalb von nur 1:23 Minuten per Doppelschlag auf 4:2 stellten. Daniel Legwands erster Ausgleich war sein 200. Treffer in der Liga.

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