Season Sweep! Anaheim jagt Chicago

Von SPOX
Samstag, 30.03.2013 | 11:12 Uhr
Umjubelter Held der Ducks beim 3. Saisonsieg über Chicago: Siegtorschütze Sheldon Souray
© getty
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Anaheim gewinnt das Spitzenspiel der Western Conference gegen die Chicago Blackhawks. Nach dem Season Sweep sitzen die Ducks dem Spitzenreiter mehr denn je im Nacken. Jaromir Jagr knackt einen NHL-Meilenstein, seine Dallas Stars kühlen die siegverwöhnten Minnesota Wild ab. Und die Flames geraten beim Scheibenschießen gegen die Jackets unter die Räder.

Das Spiel der Nacht:

Chicago Blackhawks (25-5-3, 53 pts) - Anaheim Ducks (23-7-4, 50 pts) 1:2

Tore: 0:1 Perry, 1:1 Kane (PP), 1:2 Souray

Gegen den Trend? Eigentlich nicht. Anaheim hat nach vier sieglosen Spielen ausgerechnet beim NHL-Spitzenreiter einen Erfolg eingefahren.

Damit machten die Ducks den Season Sweep gegen die Blackhawks perfekt. Drei der acht Saisonniederlagen Chicagos gehen auf das Konto der Kalifornier, die in der Western Conference endgültig in Schlagdistanz zum Rivalen angekommen sind.

Anaheim, das bei seinen vier Niederlagen zuletzt mit 6:15 (1:9 in den Anfangsdritteln) abgeschossen wurde, erwischte den besseren Start und zeigte sich defensiv stark verbessert. "Gegentreffer im ersten Drittel waren unsere Achilles-Ferse in den letzten Spielen", konstatierte Sheldon Souray. "Darauf lag unser Fokus."

Mit Erfolg: Die Ducks hielten das Anfangsdrittel torlos und gingen 1:15 Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Patrick Kane glich aus, ehe Souray mit seinem Treffer 2:08 Minuten vor der Schlusssirene das Duell zugunsten Anaheims entschied.

Sourays Drive aus der Distanz von der linken Seite berührte den Schläger von Hawks-Verteidiger Niklas Hjalmarsson noch leicht und wurde damit unhaltbar für Ray Emery abgefälscht. "Ich wollte den einfach nur reinmachen, und das möglichst schnell."

Damit endet für Chicago ein weiterer Season Streak: Der bislang ungeschlagene Goalie Emery (24 Saves) kassierte seine erste Niederlage. Sein Gegenüber Jonas Hiller hatte mit 26 Saves auch in den Stats die Nase vorn.

Nur Chicagos Right Wing Kane (18 Saisontreffer) baute seine persönliche Serie aus: Er punktete im achten Spiel in Folge, erzielte allein in diesem Zeitraum 6 Tore und 9 Assists.

Die weiteren Spiele:

Dallas Stars (16-14-3, 35 pts) - Minnesota Wild (20-11-2, 42 pts) 5:3

Tore: 1:0 Whitney (PP), 2:0 Vincour, 2:1 Setoguchi, 2:2 Spurgeon (PP), 3:2 Cole, 4:2 Benn (PP), 5:2 Eakin (PP), 5:3 Mitchell

Am Montag feierte Minnesota in Dallas noch den sechsten Sieg in Folge, jetzt ist dieser Streak nach sieben Erfolgen in Dallas gerissen. Zwar glich Jared Spurgeon die schnelle Führung der Stars im Mitteldrittel aus. Ein zweites Mal sollte den Wild das Comeback nach Mehr-Tore-Rückstand aber nicht gelingen.

Der Doppelschlag durch Erik Cole und Jamie Benn innerhalb von nur 68 Sekunden zu Beginn des Schlussabschnitts zog den Gästen den Zahn. Torrey Mitchell konnte nach Assist von Dany Heatley nur noch verkürzen.

Ein Meilenstein: Jaromir Jagr knackte mit seiner Vorlage zu Benns Power-Play-Treffer die unglaubliche Marke von 1000 Assists in der NHL. Der Schlüssel zum Erfolg für Dallas lag in der Ausgeglichenheit ihrer Offensive: Benn, Ray Whitney und Cody Eakin legten neben ihren Toren je ein weiteres auf.

Die Stars machen damit einen wichtigen Schritt heran an die Playoff-Spots: Nur noch einen Punkt hinter St. Louis ist Dallas im Westen nunmehr Neunter.

Calgary Flames (13-16-4, 30 pts) - Columbus Blue Jackets (14-14-7, 35 pts) 4:6

Tore: 0:1 Letestu, 1:1 McGrattan, 1:2 Prospal, 1:3 Calvert, 2:3 Backlund, 2:4 Brassard, 3:4 Wideman (PP), 3:5 Johansen, 4:5 Glencross, 4:6 Umberger

Den Flames schwimmen nach dem Abgang von Jarome Iginla zu den Pittsburgh Penguins einen Monat vor Ende der Regular Season ihre Felle endgültig davon. Dagegen hat Columbus (punktgleich mit Dallas 10. im Westen) ist Hoffnung längst nicht aufgegeben.

"Ganz egal, wie wir sie gewonnen haben", sagte Vinny Prospal, "was bleibt, sind diese zwei Punkte." Die Coaches, so der Center weiter, hätten aber sicherlich gern weniger Gegentore gesehen.

Das Mitteldrittel geriet mit 7 Toren zum Scheibenschießen: Prospal und Matt Calvert gelang innerhalb von 1:28 Minuten der einzige Doppeltreffer für ein Team. Zum Absetzen reichte es den Jackets aber nicht, immer wieder ließen sie die Flames am Ausgleich schnuppern. Ein Nervenspiel, das R.J. Umberger 36 Sekunden vor der Schlusssirene beendete.

Tampa Bay Lightning (15-18-1, 31 pts) - New Jersey Devils (15-11-8, 38 pts) 5:4 SO

Tore: 0:1 Loktionov, 0:2 Kostopoulos, 1:2 Stamkos, 2:2 Thomson, 2:3 Greene (PP), 2:4 Carter (SH), 3:4 Stamkos, 4:4 Killorn, 5:4 Hedman

Ein Sieg der Moral für Tampa Bay: Im gesamten Match lagen die Lightning nicht einmal in Front, im Penalty Shootout aber schließlich überwanden sowohl Teddy Purcell als auch Victor Hedman Devils-Goalie Martin Brodeur.

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