Mittwoch, 27.02.2013

NHL-Roundup

Bruins: Bester Saisonstart seit 36 Jahren

Die Boston Bruins schlagen die New York Islanders mit 4:1 und beenden ihren Roadtrip mit einer nahezu perfekten Bilanz. Capitals-Keeper Braden Holtby feiert gegen Carolina seinen fünften Karriere-Shutout, die Buffalo Sabres schenken ihrem Interimscoach den ersten Sieg und Floridas Tomas Kopecky erzielt einen Hattrick gegen die Pittsburgh Penguins.

Tuukka Rask hielt den Sieg der Bruins mit 36 Saves fest
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Tuukka Rask hielt den Sieg der Bruins mit 36 Saves fest

Das Spiel der Nacht:

New York Islanders (8-11-1, 17 pts) - Boston Bruins (12-2-2, 26 pts) 1:4

Tore: 0:1 McQuaid, 1:1 Cizikas, 1:2 Marchand, 1:3 Krejci, 1:4 Campbell

Es scheint so, als ob die Boston Bruins auswärts nicht verlieren können. Mit dem 4:1-Sieg über die Islanders beendeten die Bruins einen Fünf-Spiele-Roadtrip mit einer Bilanz von 4-1-0.

Damit steht Boston bei einer 12-2-2-Bilanz, darunter acht Auswärtssiege, was den besten Saisonstart seit der Spielzeit 1976/77 bedeutet.

Matchwinner in der Partie gegen New York war wieder einmal Keeper Tuukka Rask, der den Sieg mit 36 Saves festhielt. Auch zuletzt blühte der Keeper richtig auf. In den vergangenen sieben Spielen ließ er nie mehr als zwei Gegentore zu.

"Ich fühle mich sehr wohl. Meine Teamkollegen vor mir haben aber auch einen großartigen Job gemacht. Der Schlüssel wird sein, die guten Leistungen auch daheim zu zeigen", so Rask nach dem Spiel.

Im ersten Drittel konnte der Gastgeber noch mithalten. Durch Tore von Adam McQuaid (Bruins) und Casey Cizikas (Islanders) ging es mit einem 1:1 in die Drittelpause. Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Brad Marchand bereits nach 36 Sekunden. Der Left Wing erzielte mit einem Backhand-Shot sein bereits zehntes Saisontor. David Krejci legte fünf Minuten danach das 3:1 nach.

Die Islanders gaben sich trotz des Rückstandes nicht auf, doch an Keeper Rask war einfach kein vorbeikommen mehr. Gregory Campbell machte im Schlussdrittel mit einem Empty-Net-Goal den Deckel drauf.

Center Patrice Bergeron, der auf zwei Assists kam, zeigte sich nachher hochzufrieden. "Das war ein ganz starker Road-Trip. Wir haben niemals aufgehört zu arbeiten."

Die weiteren Spiele:

Washington Capitals (7-10-1, 15 pts) - Carolina Hurricanes (9-8-1, 19 pts) 3:0

Tore: 1:0 Backstrom (PP), 2:0 Erskine, 3:0 Carlson

Obwohl die Capitals schlecht in die Saison gestartet sind, liegen sie nach dem Sieg gegen Carolina nur noch vier Punkte hinter Platz eins in der Southeast Divison, den der heutige Gegner Carolina belegt.

Die Southeast ist die schwächste Divison der NHL in der laufenden Saison, wodurch die Capitals nach zwei Siegen in Folge den Spitzenplatz wieder ins Visier nehmen können. "Wir wussten, dass es so laufen wird", sagte Keeper Braden Holtby, der mit 33 Saves seinen fünften Karriere-Shutout verbuchen konnte. "Wir mussten nur geduldig sein und aus unseren Fehlern lernen."

Carolina-Coach Kirk Muller schob die Niederlage auf den engen Spielplan und die Verletzungen innerhalb des Teams. "Wir waren zu müde. Einige Spieler mussten länger spielen als sonst. Das war ausschlaggebend."

Florida Panthers (6-9-4, 16 pts) - Pittsburgh Penguins (13-7-0) 6:4

Tore: 1:0 Kopecky (PP), 1:1 Neal, 2:1 Kopecky (PP), 3:1 Campbell, 4:1 Goc (PP), 4:2 Jeffrey, 4:3 Martin, 4:4 Kunitz (PP), 5:4 Fleischmann, 6:4 Kopecky

Die Florida Panthers waren heute eiskalt. Der Gastgeber kam heute zu sieben Power-Play-Situation und münzten gleich vier davon in Tore um. Pittsburgh wies in dieser Statistik nur eine 4/1-Bilanz auf. Dies war sicher ein Grund für den Heimsieg der Panthers.

Doch der Reihe nach: Im ersten Drittel nutzte Tomas Kopecky eine Überzahlsituation zum 1:0 für die Gastgeber. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass es im BB&T zu einem Torfestival kommen wird. Denn die Treffer fielen erst im zweiten Drittel.

Ganze sieben Tore gelangen beiden Teams. James Neal von den Pittsburgh Penguins glich nach lediglich 53 gespielten Sekunden im zweiten Spielabschnitt aus. Kopecky, Brian Campbell und Marcel Goc nutzen dann aber drei Power-Plays innerhalb fünf Minuten zu Toren. Das Spiel schien entschieden zu sein. Doch die Pens egalisierten noch im selben Drittel durch Treffer von Dustin Jeffrey, Paul Martin und Chris Kunitz.

Die Panthers zeigten sich von der Aufholjagd der Gäste allerdings wenig beeindruckt. Tomas Fleischmann brachte Florida 16 Minuten vor Schluss wieder in Führung und Tomas Kopecky machte mit seinem dritten Treffer des Tages, einem Empty-Net-Goal von der eigenen blauen Linie, den Sack zu.

New York Rangers (8-8-2, 18 pts) - Winnipeg Jets (9-9-1, 19 pts) 3:4

Tore: 0:1 Jokinen, 0:2 Kane, 1:2 Callahan, 1:3 Jokinen, 2:3 Pyatt, 2:4 Kane, 3:4 Stralman

Die Winnipeg Jets zeigten der Eastern Conference, dass sie ein ernstzunehmender Playoff-Kandidat und auswärts schwer zu schlagen sind. Nun müssen sie die Stärke auch zu Hause zeigen, um das Erreichen der Playoffs endgültig fix zu machen.

Olli Jokinen und Evander Kane trafen jeweils doppelt für die Gäste, die einen starken Roadtrip mit einem 4:3-Sieg gegen die von Verletzungen gebeutelten Rangers beendeten.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1994: New York Rangers. Playoffs-MVP: Brian Leetch (Defenseman)
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1994: New York Rangers. Playoffs-MVP: Brian Leetch (Defenseman)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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Columbus Blue Jackets (5-12-3, 13 pts) - Dallas Stars (10-8-2, 22 pts) 4:5 OT

Tore: 0:1 Morrow, 1:1 Nikitin, 1:2 Roy, 2:2 Dorsett, 2:3 Roussel, 3:3 Atkinson, 3:4 Eakin, 4:4 Umberger, 4:5 Eriksson

Nach Vorabeit von Derek Roy und Brenden Dillon nutzte Loui Eriksson einen Rebound zum entscheidenden 5:4 für die Dallas Stars. Anschließend gab der Left Wing zu: "Es war zwar nicht das schönste Spiel, aber wir haben zwei Punkte geholt."

Tamba Bay Lightning (9-9-1, 19 pts) - Buffalo Sabres (7-12-1, 15 pts) 1:2

Tore: 1:0 Stamkos, 1:1 Hodgson, 1:2 Myers

Tyler Myers und Ryan Miller bescherten Interimstrainer Ron Rolston den ersten Sieg. Myers erzielte das Siegtor Anfang des dritten Drittels und Keeper Miller kam am Ende auf starke 30 Saves. "Der Sieg war großartig, speziell die Art und Weise wie wir gewonnen haben. Man konnte auf der Bank spüren, wie fokussiert die Spieler auf dem Eis waren. Ich freue mich rießig für mein Team", so ein erleichterter Coach Rolston.

Minnesota Wild (9-7-2, 20 pts) - Calgary Flames (7-7-4, 18 pts) 2:1 OT

Tore: 0:1 Tanguay (PP), 1:1 Zucker, 2:1 Parise (PP)

Vancouver Canucks (10-5-4, 24 pts) - Phoenix Coyotes (9-7-3, 21 pts) 2:4

Tore: 0:1 Chipchura, 0:2 Boedker, 1:2 Garrison, 1:3 Vermette, 2:3 H. Sedin, 2:4 Chipchura

San Jose Sharks (9-6-3, 21 pts) - Colorado Avalanche (7-8-3, 17 pts) 3:2 SO

Tore: 1:0 Couture, 1:1 Kobasew, 2:1 Galiardi, 2:2 Olver, 3:2 Marleau (SO)

SPOX

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