NHL-Roundup

Ovechkin-Hattrick lässt Devils verzweifeln

Von SPOX
Sonntag, 24.02.2013 | 10:05 Uhr
Alex Ovechkin (2.v.l) lieferte gegen die New Jersey Devils eine überragende Performance ab
© getty
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Alex Ovechkin führt die Washington Capitals mit seinem ersten Hattrick seit über zwei Jahren zum Sieg über die New Jersey Devils. Die Philadelphia Flyers zaubern eine Power-Play-Show aufs Eis und die Los Angeles Kings nähern sich mit großen Schritten den Playoff-Plätzen. Außerdem: Die Detroit Red Wings gewinnen dank eines überragenden Jimmy Howard und der tiefe Fall der San Jose Sharks geht unvermindert weiter.

Das Spiel der Nacht:

Washington Capitals (6-10-1, 13 Pts) - New Jersey Devils (10-4-4, 24 Pts) 5:1

Tore: 1:0 Alex Ovechkin, 1:1 Ilya Kovalchuk, 2:1 Alex Ovechkin, 3:1 Eric Fehr, 4:1 Alex Ovechkin (PP), 5:1 Troy Brouwer (PP)

Wie in seinen besten Zeiten führte Alex Ovechkin seine Washington Capitals fast im Alleingang zum Sieg über die New Jersey Devils. Der russische Superstar avancierte zum alles überragenden Mann auf dem Eis und erzielte seinen ersten Hattrick seit mehr als zwei Jahren.

Mit seinem abschließenden Asisst zum 5:1 durch Troy Brouwer verließ Ovechkin das Eis letztlich mit starken vier Punkten auf dem Konto. Der Dank des Russen ging nach der Partie sofort an Coach Adam Oates: "Er ist die Art Mensch, die mich die ganze Zeit über an mich glauben ließ."

Die Devils bekamen Ovechkin zu keiner Zeit der Partie in den Griff. "Ich kann nur sagen, dass wir einen Weg finden mussten ihn zu stoppen", sagte Devils-Coach Peter DeBoer. "Aber wir haben es nicht geschafft."

Besonders im letzten Drittel war New Jersey nahezu chancenlos. Konnten die Devils die Caps-Führung im zweiten Spielabschnitt noch durch Ilya Kovalchuk ausgleichen, musste Goalie Johan Hedberg in den letzten 20 Minuten die Scheibe gleich viermal aus seinem Netz fischen.

Washington feiert damit den ersten Sieg nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, bleibt allerdings zusammen mit den Buffalo Sabres das schlechteste Team der Eastern Conference.

Die weiteren Spiele:

Philadelphia Flyers (9-10-1, 19 Pts) - Winnipeg Jets (7-9-1, 15 Pts) 5:3

Tore: 0:1 Evander Kane, 1:1 Brayden Schenn, 1:2 Olli Jokinen, 1:3 Alex Burmistrov, 2:3 Claude Giroux (PP), 3:3 Brayden Schenn (PP), 4:3 Wayne Simmonds (PP), 5:3 Zac Rinaldo

Dem sehr guten Power Play sei Dank konnten die Philadelphia Flyers die stark beginnenden Winnipeg Jets im Wells Fargo Center doch noch schlagen. Die Gäste aus Manitoba führten Mitte des zweiten Drittels noch mit 3:1, bevor die Flyers das Spiel durch drei Power-Play-Tore von Claude Giroux, Brayden Schenn und Wayne Simmonds noch zu ihren Gunsten drehen konnten.

Die Gastgeber erwischen einen sehr schwachen Start in die Begegnung und hatten im ersten Drittel zwischenzeitlich bei zwölf Torschüssen der Jets nur einmal selbst auf des Gegners Tor geschossen.

"Die ersten zehn Minuten waren nicht gerade toll", sagte Flyers-Center Danny Briere nach der Partie. "Doch danach, denke ich, haben wir die Spielkontrolle übernommen. Es war wirklich erstaunlich, wie wir uns zurück gekämpft haben."

Los Angeles Kings (8-6-2, 18 Pts) - Colorado Avalanche (7-8-1, 15 Pts) 4:1

Tore: 1:0 Dustin Brown, 2:0 Jeff Carter, 2:1 Milan Hejduk (PP), 3:1 Trevor Lewis, 4:1 Anze Kopitar

Nach einem schwachen Start in die Saison kommt der amtierende Champions aus Los Angeles immer mehr ins Rollen. Das bekamen in der Nacht auch die Colorado Avalanche zu spüren. Bereits nach 58 Sekunden gingen die Kings durch Dustin Brown in Führung und ließen die Avs auch in der Folge kaum zur Entfaltung kommen.

Bei den Gästen stand Kapitän Gabriel Landeskog erstmals seit seiner Verletzung wieder auf dem Eis. "Es ist aufregend, zurück zu sein", so der Schwede. "Es war ein schwieriges Spiel. L.A. hat super begonnen und war stark am Puck. Ich war noch etwas eingerostet."

Während Colorado weiterhin in den Niederungen der Western Conference stecken bleibt, begibt sich Los Angeles langsam, aber sicher auf Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen. Die Kings gewannen ihrerseits fünf der letzten sechs Spiele.

Detroit Red Wings (8-7-3, 19 Pts) - Nashville Predators (8-6-5, 21 Pts) 4:0

Tore: 1:0 Drew Miller, 2:0 Tomas Tatar, 3:0 Niklas Kronwall, 4:0 Daniel Cleary (PP)

Dank eines überragenden Jimmy Howard und einer funktionierenden Offense besiegten die Detroit Red Wings die Nashville Predators verdient mit 4:0. Goalie Howard überzeugte dabei mit 33 Saves und seinem ersten Shutout der Saison.

Mit den Sieg über die Predators konnten die Red Wings endlich ihre Niederlagenserie beenden. Zuvor ging das Team aus Hockeytown fünfmal als Verlierer vom Eis.

"Wenn du so lange nicht gewonnen hast, spielt es keine Rolle, wie es steht. Eine Führung ist niemals sicher", sagte Wings-Coach Mike Babcock nach der Partie. "Es ist nur eine Frage des Selbstvertrauens."

Am Ende gab Detroit seinen ersten 3:0-Vorsprung der Saison aber nicht mehr aus der Hand. Die Gäste aus Nashville konnten ihrerseits nur eines der letzten fünf Spiele für sich entscheiden.

Edmonton Oilers (7-7-3, 17 Pts) - Phoenix Coyotes (8-6-3, 19 Pts) 3:2 SO

Tore: 0:1 Kyle Chipchura, 0:2 Matthew Lombardi (PP), 1:2 Jordan Eberle, 2:2 Teemu Hartikainen, 2:3 Jordan Eberle (SO)

Jordan Eberle avancierte für die Edmonton Oilers im Spiel gegen die Phoenix Coyotes zum Matchwinner. Nach der zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Gäste leitete der 22-jährige Center mit seinem Treffer die Aufholjagd der Oilers ein. Im Shootout versenkte er zudem den entscheidenden Penalty.

Buffalo Sabres (6-12-1, 13 Pts) - New York Islanders (8-9-1, 17 Pts) 0:4

Tore: 0:1 Mark Streit, 0:2 Michael Grabner, 0:3 John Tavares, 0:4 Colin McDonald (PP)

Mit einer überragenden Performance sicherte sich Islanders-Goalie Evgeni Nabokov den 53. Shutout seiner Karriere. Nabokov stoppte alle 35 Schüsse der Buffalo Sabres und führte sein Team zu einen verdienten Sieg im First Niagara Center. Offensiv glänzten bei den Gästen erneut Superstar John Tavares und der Österreicher Michael Grabner.

Dallas Stars (9-8-1, 19 Pts) - San Jose Sharks (8-6-3, 19 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Jaromir Jagr (PP), 2:0 Michael Ryder (PP), 2:1 Patrick Marleau (PP), 3:1 Jamie Benn

Die Krise der San Jose Sharks fand auch gegen die Dallas Stars kein Ende. In Texas setzte es nach einem Saisonstart mit sieben Siegen die neunte Pleite in den letzten zehn Spielen.

"Wir haben den Sieg gebraucht", sagte Stars-Coach Glen Gulutzan nach der Partie. "Es war ein hart umkämpftes Match." Durch den Sieg konnten die Stars in der Tabelle mit den Sharks gleichziehen.

Montreal Canadiens (12-4-2, 26 Pts) - New York Rangers (8-7-2, 18 Pts) 3:0

Tore: 1:0 Erik Cole, 2:0 Alex Galchenyuk, 3:0 Lars Eller

Ottawa Senators (11-6-2, 24 Pts) - Toronto Maple Leafs (11-8-0, 22 Pts) 3:2

Tore: 0:1 Mikhail Grabovski, 1:1 Mika Zibanejad, 2:1 Erik Condra, 2:2 Clarke MacArthur (PP), 3:2 Colin Greening

Carolina Hurricanes (8-7-1, 17 Pts) - Tampa Bay Lightning (9-7-1, 19 Pts) 2:5

Tore: 0:1 Marc-Andre Bergeron, 0:2 Benoit Pouliot, 1:2 Drayson Bowman, 1:3 Richard Panik, 1:4 Tom Pyatt, 2:4 Chad LaRose, 2:5 Steven Stamkos

St. Louis Blues (10-6-2, 22 Pts) - Columbus Blue Jackets (5-11-2, 12 Pts) 2:1

Tore: 1:0 Chris Stewart, 1:1 Matt Calvert, 2:1 David Perron

Calgary Flames (6-7-3, 15 Pts) - Minnesota Wild (8-7-2, 18 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Alex Tanguay, 1:1 Charlie Coyle, 2:1 Matt Stajan, 3:1 Matt Stajan

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