Red Wings drehen verloren geglaubtes Spiel

SID
Donnerstag, 05.04.2012 | 09:12 Uhr
Detroits Goalie Jimmy Howard steuerte 27 Saves bei und hielt drei Schüsse im Shootout
© Getty
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Die Detroit Red Wings haben dank eines Doppelpacks von Johan Franzen im Schlussdrittel ein verloren geglaubtes Spiel gedreht. Bei den St. Louis Blues feierte Detroit einen 3:2-Shootout-Sieg und verbesserte sich auf Rang vier der Western Conference. Derweil kam Schlusslicht Montreal im Osten zu einem Achtungserfolg über Tampa Bay.

St. Louis Blues (48-21-11, 107 pts) - Detroit Red Wings (48-27-5, 101 pts) 2:3 SO

Tore: 1:0 Perron, 2:0 McDonald, 2:1 Franzen, 2:2 Franzen, 2:3 Bertuzzi (SO)

Johan Franzen hieß der Matchwinner in St. Louis. Nach zwei torlosen Dritteln sahen die Blues zur Hälfte des Schlussabschnitts schon wie der sichere Sieger aus. Innerhalb von drei Minuten hatten die Gastgeber zwei Mal zugeschlagen. David Perron schloss nach fünf Minuten in Überzahl zunächst shorthanded mit einer Rückhand zum 1:0 ab, kurz darauf traf auch Andy McDonald nach einem Solo.

"Solch ein Doppelschlag haut dich normalerweise um", sagte Franzen. "Es war eine Riesenleistung des Teams, doch noch zum Erfolg zu kommen."

Denn dann schlugen Franzens 2:15 Minuten, in denen der Stürmer zwei aufeinanderfolgende Angriffe über Pavel Datsyuk und Todd Bertuzzi erfolgreich abschloss - der 2:2-Ausgleich. Die Overtime blieb erneut ohne Treffer, schließlich überwand Todd Bertuzzi Blues-Goalie Brian Elliot im Shootout.

"Wir hatten das ganze Jahr über Probleme zurückzukommen", sagte Franzen. "Normalerweise gewann das Team mit dem ersten Treffer. Dieses späte Comeback gibt uns Selbstvertrauen."

Die Red Wings klettern dank des Erfolgs in der Western Conference an Nashville vorbei auf den vierten Rang. Dieser würde Heimrecht in der ersten Playoff-Runde bedeuten. St. Louis ist derweil zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison nicht mehr von Rang zwei zu verdrängen.

Montreal Canadiens (30-35-15, 75 pts) - Tampa Bay Lightning (37-36-7, 81 pts) 5:2

Tore: 1:0 Emelin, 1:1 Lecavalier, 2:1 Cole, 3:1 Cole (PP), 3:2 Gervais, 4:2 Pacioretty, 5:2 Pacioretty

Die Habs haben mit diesem Heimsieg eine Serie von vier Niederlagen gestoppt. Erfolgsgarant war die erste Sturmreihe: Die Flügelstürmer Erik Cole (34 Saisontore) und Max Pacioretty (32) erzielten jeweils einen Doppelpack. Center David Desharnais (16 Saisontore, 44 Assists) legte zwei Tore auf.

Alle drei haben inzwischen die Marke von 60 Scorerpunkte durchbrochen und sich trotz Montreals verkorkstem Jahr für die nächste Saison empfohlen.

Die Canadiens bleiben das Schlusslicht im Osten, auch Tampa Bay ist auf Rang elf längst raus aus dem Playoff-Rennen.

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