NHL-Playoffs

Die Coyotes mal wieder in der Overtime...

Von SPOX
Samstag, 28.04.2012 | 08:48 Uhr
Ray Whitney schoss in der 75. Minute das 4:3 für Phoenix
© Getty
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Die Phoenix Coyotes gewinnen Spiel 1 der Western-Conference-Halbfinal-Serie gegen die Nashville Predators mit 4:3 in der Overtime. Oldie Ray Whitney markiert den Game-Winner.

Phoenix Coyotes - Nashville Predators 4:3 OT (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) - Serie: 1-0

Tore: 1:0 Vrbata (8./PP), 1:1 Yip (15.), 2:1 Klesla (24.), 2:2 A. Kostitsyn (32.), 3:2 Boedker (37.), 3:3 Erat (56./PP), 4:3 Whitney (75.)

Man dachte ja eigentlich, dass in dieser Serie bei diesen Ausnahme-Goalies nicht viele Tore fallen würden, aber in Spiel 1 lief es schon mal ganz anders. Nach ausgeglichenen 40 Minuten führten die Coyotes dank Treffern von Radim Vrbata, Rostislav Klesla und Mikkel Boedker mit 3:2.

Für die Predators hatten bis zu diesem Zeitpunkt Brandon Yip und Andrei Kostitsyn getroffen. Im letzten Drittel spielte dann nur noch Nashville. Die Predators dominierten und feuerten einen Schuss nach dem anderen auf das Tor von Mike Smith (39 Saves). Das Schussverhältnis im letzten Drittel: 16:1 Nashville!

Playoff-Check: Das Treffen der außerirdischen Goalies

Es dauerte aber bis zur 56. Minute, ehe das Anrennen der Preds belohnt wurde. Martin Erat schoss nach Vorarbeit von Patric Hornqvist und Ryan Suter im Power Play den Ausgleich und rettete Nashville in die Overtime. Es ist aus Sicht der Coyotes in diesen Playoffs immer das gleiche Bild: Sie haben riesige Probleme, Spiele nach Hause zu bringen.

In der Chicago-Serie fingen sich die Coyotes gleich viermal im letzten Drittel den Ausgleich, jetzt passierte es schon wieder. So kam es dann wieder mal zur Overtime. Wie fast immer, wenn Phoenix spielt. Die Coyotes sind das erste Team in der NHL-Geschichte, bei dem sechs der ersten sieben Playoff-Spiele (4-2) in eine Overtime gegangen sind. Irre.

Auch in der Verlängerung war Nashville klar besser, aber dank mehrerer Big Saves von Smith blieb Phoenix irgendwie im Spiel. Und als die Coyotes dann mal ein seltenes Bully in der Zone der Preds hatten, schlugen sie eiskalt zu.

Der 39-jährige Ray Whitney bezwang in der 75. Minute nach Assist von Martin Hanzal per Backhander Pekka Rinne (20 Saves) und brachte Phoenix in der Best-of-seven-Serie damit mit 1-0 in Führung.

Spiel 2 findet am Sonntag erneut in Phoenix statt. "Wenn wir eine Chance haben wollen in der Serie, dann müssen wir viel besser spielen als heute", war Phoenix-Coach Dave Tippett trotz des Erfolgs kritisch.

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